Die perfekte Bewerbungsmappe für die Initiativbewerbung (Rezension)

Ohne Schwarzmalerei betreiben zu wollen: Wer heute einen guten Arbeitsplatz finden möchte, muß sich meist gehörig anstrengen und positiv von anderen abheben. Von der Kunst, seine eigenen Talente und Erfahrungen ins rechte Licht zu rücken, verstehen die Bewerbungsprofis Jürgen Hesse und Hans Christian Schrader einiges. In ihrem Bereich sind sie Bestseller-Autoren.

Im vorliegenden Ratgeber zeigen sie auf rund 130 A4-Seiten, wie erfolgreiche Initiativbewerbungen aussehen. Wer sich nicht mit viel Theorie aufhalten, sondern gleich loslegen und Initiative zeigen will, kommt auf seine Kosten. Das Fundament des Buchs bilden die zahlreichen Beispiele aus verschiedenen Branchen, die jeweils kommentiert werden. Dabei bringen die Autoren auf den Punkt, was jeweils richtig und was falsch gemacht wurde, denn bei einigen Mustern gibt es zwei Versionen: “vorher” und “nachher”. Als Leser sieht man damit ganz konkret, wie man es besser machen kann.

“Die perfekte Bewerbungsmappe für die Initiativbewerbung” überzeugt in erster Linie durch ihr Layout: Geboten wird nicht nur der reine Text, sondern auch die professionelle Gestaltung, die im harten Wettbewerb auf dem Arbeitsmarkt nicht zu kurz kommen sollte. Damit wird auch deutlich, dass sich von Berufsgruppe zu Berufsgruppe äußerst unterschiedliche Gestaltungsweisen empfehlen: Wer sich als PR-Berater bewirbt, gestaltet seine Bewerbung anders als ein Versicherungsfachwirt.

Die perfekte Bewerbungsmappe f�r die InitiativbewerbungAngesichts der scheinbar unzähligen Qualifikationen der Beispiel-Bewerber braucht man sich aber selbst nicht ganz klein und unerfahren vorzukommen. Selbstverständlich glänzen die Arbeitsuchenden im Buch mit einer Fälle an Fähigkeiten, denn die Autoren haben besonders großen Wert auf Anschaulichkeit gelegt. Und anschauen kann man sich als Leser schließlich nur das, was auch da ist. Hesse/Schrader runden ihren Ratgeber mit Tips zur Recherche, zum Telefongespräch vor der eigentlichen Bewerbung und zur Stellensuche im Internet ab.

Einige Beispiele wirken ein wenig gewagt in ihrer Aufmachung. Andererseits handelt es sich bei den diskutierten Bewerbungsunterlagen um solche, die allesamt tatsächlich zum Ziel fährten. Letztlich zählt allein der Erfolg.

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