Archiv für April, 2008

Wissen, wo die Zeit bleibt

Wo bleibt unsere Zeit eigentlich? Sich die Mühe zu machen, das herauszufinden, ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum einem besseren Zeitmanagement. In meinem fünften Artikel als Gastautor für 1000tipps.com habe ich unter dem Titel Die Zeit im Blick haben über das Warum und Wie geschrieben.

Zeitpläne: nicht zu knapp, nicht zu großzügig, sondern realistisch

Für das Blog von Haris Halkic habe ich meinen dritten Artikel geschrieben: Lassen Sie sich Zeit, aber nicht zu viel!

In meinem Artikel geht es um realistische Zeitpläne. Ein Zuviel an Zeit im Plan wirkt sich negativ aus, zu wenig Zeit führt zu Stress. Mit realistischen Zeitplänen lässt sich dagegen Zeit sparen.

Teilziele setzen

Ziele zu setzen, ist wichtig für die Motivation. Große Ziele motivieren mehr als kleine Ziele. Traut man sich viel zu und plant entsprechend groß, besteht die Gefahr, unterwegs Energie und Entschlossenheit zu verlieren, weil die Erfolge fehlen, es bis zum Ziel noch so weit ist.

Deshalb ist das Setzen von Teilzielen wichtig, sich den Weg in Teilabschnitte einzuteilen. Auf dem großen Weg gibt es so immer wieder Erfolge, die uns weiter anspornen, bei Laune halten, Kraft geben. Mit Teilzielen kommen wir leichter und entspannter voran und erleben nicht zuletzt mehr Freude.

Wollen wir etwa unsere Wohnung komplett renovieren, stellt die Renovierung jedes Raumes ein sinnvolles Teilziel dar. Weiter unterteilen lässt sich die Renovierung jedes Raumes zum Beispiel in das Streichen der Wände, den Zusammenbau neuer Möbel und das Einräumen der Dinge, die in den jeweiligen Raum gehören sollen. Den Rest des Beitrags lesen »

Unwissenheit ist Stärke

Die Überschrift ist ein Zitat aus George Orwells Roman „1984“, in dem die herrschende Einheitspartei Sprache als Instrument für Manipulation und Unterdrückung einsetzt. Aus einer bestimmten Perspektive bewertet kann Unwissenheit tatsächlich sehr nützlich für uns sein.

Zeitmanagement muss nicht heißen, sich seine Zeit so einzuteilen, dass wir mehr Aufgaben erfolgreich bewältigen können, sondern kann auch bedeuten, weniger Aufgaben zu bewältigen. Oder sagen wir: weniger Aufgaben zu beginnen.

Eliminieren, Ballast abwerfen, Streichen, Aufgeben, Loslassen – viele Begriffe lassen sich auf den Sachverhalt anwenden. Erfolg ist nicht die notwendige Folge von Fleiß, denn es kommt zuallererst darauf an, die richtigen Dinge zu tun, nicht besonders viel von irgendetwas. Den Rest des Beitrags lesen »

Zeit sparen: wofür eigentlich?

Wofür sparen wir Zeit? Hast Du Dir diese Frage schon beantwortet? Geld kann man für schlechte Zeiten sparen, aber Zeit – Zeit vergeht in jedem Fall. Wir können unsere Zeit besser nutzen, um mehr Aufgaben zu erledigen.

Im richtigen Rahmen ist der bessere Einsatz unserer Zeit anzustreben, denn so gewinnen wir Zeit für die wichtigen Aufgaben und Ziele, können mehr schaffen und erfolgreicher sein. Zeit zu sparen, um die Arbeitsleistung zu erhöhen, sollte indes nicht der einzige Grund für unsere Bemühungen sein.

Am Ende des Lebens hat schließlich nicht gewonnen, wer die meisten erledigten Aufgaben in seiner To Do List vorweisen kann. Mehr freie Zeit zur Verfügung zu haben, kann ein Ergebnis eines guten Zeitmanagements sein, doch Freizeit für sich genommen macht nicht glücklich.

Es kommt darauf an, was wir aus unserer Zeit machen, was jedoch nicht eine spezifische Frage der Freizeitgestaltung ist, sondern ebenso für Berufsleben und freiwillige Verpflichtungen gilt.

Zeitmanagement geht daher im Idealfall mit einer Art „Sinnsteigerung“ einher, die sich nicht auf einen Teil unseres Zeitbudgets beschränkt. So betrachtet kann Zeitmanagement uns für den Wert der Zeit sensibilisieren, auf dass wir sie für ein erfülltes Leben nutzen und genießen.

Vorsicht: Die Forderung nach einem sinnvollen Verbringen unserer Zeit wird im Bereich der Freizeit oft vorschnell mit aktiver Freizeitgestaltung verbunden. Nicht die gesunde Balance außer Acht lassen! Passive Freizeitgestaltung ist ebenfalls wichtig, auch wenn die Stimmen in unserem Kopf (von Eltern, Lehrern, Werbung…) es nicht gutheißen, wenn wir unsere Faulheit genießen bzw. nichts Vernünftiges tun.

Es ist wichtig, uns Gedanken über unsere eigenen Bedürfnisse zu machen, in uns hineinzuhören, was wir selbst tun möchten, womit wir unsere Lebenszeit verbringen möchten. Dann wissen wir, wofür wir uns anstrengen, dann praktizieren wir sinnvolles Zeitmanagement anstatt nur mehr Leistung aus uns herauszuholen.

Aufräumen: Ordnung muss sein

Aufräumen werden nur wenige Menschen zu ihren Lieblingsbeschäftigungen zählen. Da Ordnung zu schaffen selten absolut dringend ist, es immer wichtigere Aufgaben zu geben scheint, als den Schreibtisch aufzuräumen, die Ordner zu leeren, den Schrank neu zu organisieren, werden diese Aufräumarbeiten gerne aufgeschoben, am liebsten für immer.

Manche Menschen kommen an „für immer“ sehr nah heran. Die Anstrengung, die das Aufräumen kostet, muss nicht der ausschlaggebende Grund für das Aufschieben des Aufräumens sein.

Es kommt auch vor, dass Menschen – bewusst oder unbewusst – der Überzeugung sind, Aufräumen sei nicht produktiv. Wenn sie aufräumen, schaffen sie nichts. Schon gar nicht ihre wichtigen Aufgaben. Ich verstehe das, so ging es mir auch schon.

Hier ist eine Änderung der Einstellung zum Aufräumen angebracht, denn Unordnung entzieht uns Energie und lenkt unsere Gedanken ab. Zu direkten Problemen wie dem Umstand, dass man suchen muss oder sogar gar nicht findet, was man sucht und für seine Arbeit benötigt, kommt das schlechte Gewissen. Dieses Drücken, dass man eigentlich längst mal hätte aufräumen müssen, man es aber nicht getan hat und das falsch war. Und heute schafft man es wieder nicht. Das ist noch viel schlimmer. Den Rest des Beitrags lesen »

Am Wochenende Ballast abwerfen

Das Wochenende ist am besten dafür geeignet, sich vom Ballast zu befreien. Ob es einzelne Aufgaben oder Projekte oder Ziele sind: Weg mit dem, was uns dabei im Weg steht, die wichtige Dinge zu tun. Viele Kleinigkeiten halten uns nur auf. Unwichtige Aufgaben stehlen die Zeit für wichtige Aufgaben.

Als Gastautor für das Blog 1000tipps.com von Haris Halkic habe ich zum Streichen von Aufgaben einen ausführlichen Beitrag geschrieben.

Aufgaben nicht beenden: manchmal die beste Entscheidung

Was man anfängt, sollte man auch zu Ende bringen. So habe ich das gelernt, doch inzwischen weiß ich, dass diese Regel falsch ist. Durchhaltevermögen, Ausdauer und Disziplin sind wichtige Erfolgsfaktoren, doch Projekte abbrechen, Aufgaben vorzeitig beenden zu können, ist für unseren „Gesamterfolg“ ebenfalls von Bedeutung.

Zu Beginn eines Projekts können wir unmöglich alle möglichen Entwicklungen vorhersehen, auch eine sorgfältige Prüfung bewahrt uns nicht mit Sicherheit davor, einen falschen Weg einzuschlagen. Manche Entwicklungen in Gesellschaft, Politik und Wirtschaft lassen sich vorhersehen, andere nicht. Und dann sind da noch die ganzen Entwicklungen in unserem Privatleben!

Entscheidungen, die zu einem früheren Zeitpunkt, der oft viele Jahre zurückliegt, richtig für uns waren, können für uns dennoch bedeuten, dass wir heute auf dem falschen Weg sind. Wir verändern uns jeden Tag ein bisschen. Heute müssen wir den Weg gehen, der heute für uns richtig ist, nicht den, der für die Person richtig war, die wir damals waren. Was uns damals wichtig war, ist es heute möglicherweise nicht mehr.

Haben wir schon viel Zeit, Geld oder Mühe in ein Projekt investiert, fällt es uns schwerer, uns davon zu lösen, die Sache aufzugeben. Das ist nicht schlecht, denn dabeizubleiben, durchzuhalten ist oft das, was den Unterschied zwischen Erfolg und Niederlage ausmacht. Die Gefahr ist, weiterzumachen, weil (!) wir schon so viel investiert haben. Den Rest des Beitrags lesen »

Gastautor bei Blog 1000tipps.com

In diesem Monat werde ich als Gastautor fünf Artikel für das Blog www.1000tipps.com von Haris Halkic schreiben. In seinem Blog geht es um Motivation, Erfolgstipps, Geschäftsideen und Methoden rund um alles, wie wir unser Leben erfolgreicher und erfüllter gestalten können.

Seinen Blog betreibt er seit Jahresbeginn und ich bin beeindruckt, wie viel Haris inzwischen bereits geschrieben hat. Um seine Zielmarke von 1000 Tipps schneller zu erreichen, hatte Haris nach Gastautoren gesucht.

In meinem ersten Gastartikel Gut ist meistens mehr als genug geht es um Prioritätensetzung und darum, dass wir uns unsere Kräfte einteilen sollten. Es lohnt sich nicht, in Nebensächlichkeiten Perfektion erreichen zu wollen. Besondere Anstrengungen sparen wir uns besser für die wirklich wichtigen Aufgaben in unserem Leben.

Missverständnis bei Aufgaben mit Prioritäten von A bis D

A-Aufgaben als Erstes erledigen. Diese Grundregel hört man oft. Zunächst klingt es plausibel, diejenigen Aufgaben, die wichtig und dringend sind, zuerst anzupacken. Also von der höchsten Priorität bis zur niedrigsten Priorität die Aufgaben abarbeiten?

Als ganz grobe Orientierung ist die Regel in Ordnung, doch spricht eine Vielzahl von Gründen dagegen, Tagespläne strikt von A nach D aufzustellen. Das Leben besteht aus Aufgaben aller Kategorien, wir können nicht einfach alle Aufgaben mit Priorität D weglassen; für die C-Aufgaben dürfte auch nur noch wenig Zeit bleiben, wir müssten die meisten davon auch streichen.

A-Aufgaben sollten nicht lange in der Warteschleife bleiben, meist ist es mit spürbaren Nachteilen verbunden, A-Aufgaben aufzuschieben. B-Aufgaben hingegen sind wichtig, aber nicht dringend. Viele B-Aufgaben erreichen von alleine (Zeitablauf) keine Dringlichkeit. Deshalb schieben Menschen sie zum Teil immer und immer wieder auf. Den Rest des Beitrags lesen »