Archiv für 13. April 2008

Aufräumen: Ordnung muss sein

Aufräumen werden nur wenige Menschen zu ihren Lieblingsbeschäftigungen zählen. Da Ordnung zu schaffen selten absolut dringend ist, es immer wichtigere Aufgaben zu geben scheint, als den Schreibtisch aufzuräumen, die Ordner zu leeren, den Schrank neu zu organisieren, werden diese Aufräumarbeiten gerne aufgeschoben, am liebsten für immer.

Manche Menschen kommen an „für immer“ sehr nah heran. Die Anstrengung, die das Aufräumen kostet, muss nicht der ausschlaggebende Grund für das Aufschieben des Aufräumens sein.

Es kommt auch vor, dass Menschen – bewusst oder unbewusst – der Überzeugung sind, Aufräumen sei nicht produktiv. Wenn sie aufräumen, schaffen sie nichts. Schon gar nicht ihre wichtigen Aufgaben. Ich verstehe das, so ging es mir auch schon.

Hier ist eine Änderung der Einstellung zum Aufräumen angebracht, denn Unordnung entzieht uns Energie und lenkt unsere Gedanken ab. Zu direkten Problemen wie dem Umstand, dass man suchen muss oder sogar gar nicht findet, was man sucht und für seine Arbeit benötigt, kommt das schlechte Gewissen. Dieses Drücken, dass man eigentlich längst mal hätte aufräumen müssen, man es aber nicht getan hat und das falsch war. Und heute schafft man es wieder nicht. Das ist noch viel schlimmer. Den Rest des Beitrags lesen »