Wunschliste: Was möchte ich?

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Wer Ziele erreichen möchte, muss zuerst mal welche haben! Im beruflichen Bereich ist das für die meisten Menschen gut nachvollziehbar. Karriereplanung, das Wort haben sie schon mal gehört. Im geschäftlichen Bereich ist es üblich, sich Ziele zu setzen, doch im Privatleben ist das Festlegen von Zielen und das Aufstellen von Plänen nicht so verbreitet.

Punktuell wird durchaus geplant: Urlaubspläne sind ein gutes Beispiel dafür. Da bleibt es nicht bei dem Wunsch, einen bestimmten Ort aufzusuchen. Damit die Reise tatsächlich stattfindet, sind Vorbereitungen erforderlich und das (Reise-) Ziel darf nicht zu schwammig formuliert werden. Selbst wenn einem die Details nicht so wichtig sind, wird es nicht reichen, nach Spanien, Italien, Frankreich oder sogar einfach nur “an den Strand” zu wollen. Flugtickets für “den Strand” gibt es nicht und die Wahl eines Reiselandes reicht ebenfalls nicht aus, zumindest eine Stadt bzw. einen Zielflughafen muss man sich aussuchen.

Sich nur ein schönes Haus zu wünschen oder einen guten Job, ist sehr allgemein. Und einfach nur glücklich sein zu wollen, mag als Anfang noch durchgehen, doch damit man in der Hinsicht aktiv werden kann, muss man schon konkreter werden.

Was möchte ich? Diese Frage stellen sich die meisten Menschen viel zu selten. In seinem Buch “Die 4-Stunden-Woche” empfiehlt der Autor Timothy Ferriss, Traumpläne zu erstellen. Es geht nicht um kleine Pläne für kleine Ziele, sondern darum, wie man leben möchte.

“Was würde ich gerne haben?” ist dabei nur eine von drei Fragen, die Tim Ferriss stellt. “Was würde ich gerne sein?” und “Was würde ich gerne tun?” sind die beiden anderen. Dabei sollte man keine Selbstzensur üben, meint er, sondern groß denken. Neben einer Konkretisierung dieser Träume ist anschließend wichtig, Aufwand und konkrete Schritte zur Verwirklichung festzulegen.

So weit soll es an dieser Stelle nicht gehen. Aus dem Stand heraus ist eine konkrete Formulierung der eigenen Wünsche und Träume schon schwierig genug, wenn man sich bislang nur wenig damit befasst hat. Einen detaillierten Plan aufzustellen, wäre viel zu viel am Anfang. Im Sinne der Grundidee von billigberaten.biz, das Vereinfachen zu vereinfachen, soll es für das Erste genügen, ernsthaft über die eigenen Wünsche nachzudenken.

Das ist nichts, was man abschließend an einem Nachmittag am PC erledigen kann. Um sich zu überlegen, wie es langfristig mit dem eigenen Leben weitergehen soll, braucht es Zeit und Ruhe. Das ist keine Aufgabe von Stunden oder Tagen, sondern von Wochen und Monaten. Komplett abgeschlossen ist der Prozess mit den Lebenszielen nie, die eigenen Wünsche, Ziele und Pläne sollten von Zeit zu Zeit, jedoch nicht zu oft, überprüft werden, etwa wenn man am Ende eines Jahres Bilanz zieht.

In den nächsten Wochen überhaupt intensiv über die eigenen Wünsche und Träume nachzudenken, ist ein sehr wichtiger Schritt. Ich empfehle, nicht nur zwischendurch darüber nachzudenken, sondern sich zusätzlich mehrmals ein paar Stunden abzuschirmen, um sich ungestört mit den eigenen Träumen zu befassen. Ideal wäre ein Wellness-Wochenende in einem Hotel, doch sich alleine mit Papier und Stift in einen Coffeeshop zu setzen, ist leichter zu realisieren.

Hauptsache, es passiert! Tim Ferriss ist zuzustimmen, wenn er schreibt, die meisten Menschen würden sich zwar ständig über Umstände, Dinge und Menschen beschweren, von denen sie sich irgendwie behindert fühlen, doch fiele es ihnen schwer, ihre Träume zu benennen.

Sein Buch “Die 4-Stunden-Woche” enthält eine kurze Anleitung dazu, Traumpläne aufzustellen. Sehr empfehlen kann ich jedoch das Buch “Dem Leben Richtung geben – in drei Schritten zu einer selbstbestimmten Zukunft” von den Autoren Jörg W. Knoblauch, Johannes Hüger und Marcus Mockler.

Die eigenen Wünsche zu erkennen und zu beschließen, sein Leben in die neue Richtung lenken zu wollen, geht einer konkreten Planung voraus. Einfach mal eine Wunschliste für sein Leben zu beginnen, kann heute ein erster Schritt sein.


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