Internet & Web 2.0 (Rezension)
Mit dem Lexikon “Internet & Web 2.0″ von Philip Kiefer bietet Data Becker für wenig Geld einen schnellen Überblick zu unzähligen Begriffen, die im Zusammenhang mit dem Internet immer wieder auftauchen. Über den Titel mit dem Schlagwort Web 2.0 lässt sich streiten, doch ich bin angenehm überrascht, wie kompakt und verständlich die zahlreichen Web 2.0-Begriffe erläutert werden.
Manche Erklärung ist arg kurz gehalten, doch insgesamt ist dem Verlag auf den 574 Seiten des Buchs ein guter Kompromiss gelungen, einerseits die Begriffsvielfalt der modernen Online-Welt abzudecken und andererseits in den meisten Fällen treffende Begriffserklärungen zu geben. Der Platz in einem Buch aus Papier ist naturgemäß begrenzt, doch wer über einen Internet-Begriff stolpert und einfach nur wissen möchte, was er bedeutet, wird gut bedient.
“Internet & Web 2.0″ ist ein Buch zum schnellen Nachschlagen von Begriffen, keines, das umfassende Erklärungen liefert. Allerdings werden zu einigen Begriffen wie Internet-by-Call, Lesebestätigung, Ping und Signatur konkrete Tipps gegeben, die für Anfänger und leicht fortgeschrittene Internetnutzer sicher hilfreich sind.
Dennoch ist das Buch “Internet & Web 2.0″ keinesfalls bloß für Einsteiger interessant. Ich behaupte, dass nur wenige Nutzer aus dem Stand heraus Begriffe wie Folksonomy, Crowdsourcing, Social Bookmark und Fremium erklären könnten. Deshalb lohnt es sich auch für fortgeschrittene Internetanwender, ein solches Nachschlagewerk griffbereit zu haben. Sie sollten sich nicht von einfachen Begriffen wie Instant Messenger, Favoriten, ADSL, Webradio und Toolbar abschrecken lassen und über RTFM und Katzenblog schmunzeln. Es bleiben bestimmt noch genügend Wörter übrig, die man zwar schon gehört hat, deren Bedeutung man jedoch nicht jemand anderem erklären könnte.
Sollte man nach dem Kauf tatsächlich der Meinung sein, dass man alles schon wisse, findet man in seinem Freundes- und Bekanntenkreis bestimmt eine Menge Menschen, denen man “Internet & Web 2.0″ schenken kann, damit sie endlich verstehen, worüber man selbst spricht.
Erleichtert wird das Verstehen durch die zahlreichen Abbildungen, alle in schwarz-weiß, bei denen es sich größtenteils um Screenshots handelt.
FAZIT: Für 14,95 € erhält man mit dem Buch “Internet & Web 2.0″ ein allgemein verständlich geschriebenes Lexikon mit aktuellen Begriffen aus der Online-Welt. Rund ein Drittel der darin enthaltenen Begriffe sollte wirklich jeder kennen, der sich im Internet bewegt. Mehr zu wissen, schadet nicht.




28. Januar 2009 um 23:26 |
Wissen ist gut… danke für den Buchtipp…werde dieses villeicht mal verschenken.
Grüße
Tony
7. Februar 2009 um 16:08 |
@Tony: Ja, als Geschenk macht es sich sehr gut. Wenn man selbst tief in Internet- und Web 2.0-Themen drin steckt, ist es z. B. für Verwandte oft nicht leicht, nachzuvollziehen, was man überhaupt macht.
Das Buch bietet kurze, sehr gut verständliche Erklärungen.
20. März 2009 um 23:48 |
[...] sich intensiv mit dem Produkt einer Firma beschäftigen und ihre Ergebnisse und Erlebnisse im Web 2.0 mit anderen Teilen. Diese Art der Kommunikation kann das Unternehmen zwar nicht kontrollieren, doch [...]
24. März 2009 um 13:43 |
Ja, das ist eine tolle Idee.Gut zu wissen.Ich könnte mal auch das Buch kaufen.Vielleicht gibt es drin was neues zum Thema.Auf jeden Fall finde ich das sehr gut.Danke.
27. März 2009 um 22:55 |
[...] nicht immer virale Videos sein. Die Fans zu Markenbotschaftern zu machen, ist nicht bloß im Web 2.0 sinnvoll, Werbepostkarten sind nach wie vor eine schöne Möglichkeit, vergleichsweise [...]
16. April 2009 um 23:46 |
[...] eines kann sich kein Unternehmen leisten: das Web 2.0 zu ignorieren. Die Grundbegriffe aus Internet und Web 2.0 sollten keine Fremdwörter mehr sein, ansonsten ist “Facebook, YouTube, Xing & [...]
13. Mai 2009 um 21:50 |
[...] dies für das eigene Geschäft haben könnte. Es geht weit, weit über die Bereiche Internet & Web 2.0 hinaus. Long Tail und Groundswell sind zwei wichtige Aspekte [...]
7. Juni 2009 um 21:46 |
[...] Die Fans können den Video Channel dann auch gleich “mitnehmen”, denn wie im Web 2.0 oft möglich, können die Nutzer über den “Embed” Button einen [...]
8. Juni 2009 um 20:51 |
[...] – Den Dschungel der Begrifflichkeiten im Internet u. Web 2.0 will das Buch von Philip Kiefer lichten. Eine ausführliche Rezension zum Buch findet man auf billigberaten.biz [...]
9. Juni 2009 um 23:44 |
[...] gehen die Meinungen extrem auseinander. Die Einen feiern Twitter als enorm wichtiges Tool im Web 2.0, die Anderen halten es für eine Kombination aus Zeitverschwendung und Müll. Twitter [...]
10. August 2009 um 19:16 |
[...] ich als ganz wichtiges Argument dafür, sich nicht unnötig Sorgen zu machen, wenn man im Web 2.0 aktiv [...]
29. August 2009 um 23:05 |
[...] Tweets und Status-Updates in Social Networks! Wer weiß, wie es um die Rechtschreibung im Web 2.0 aussieht, wird mir in diesem Punkt nicht widersprechen. Es besteht akuter [...]
6. September 2009 um 19:44 |
[...] gut gefällt mir, dass Rainer Bartel das Thema sozusagen aus Web 2.0-Sicht angeht. PR im Internet ist nicht ohne Risiko, wer die Gepflogenheiten im Social Web [...]
21. September 2009 um 13:47 |
[...] Bereiche des Web 2.0 werden ja gelegentlich als die Klowände des Internets bezeichnet, doch gerade von dort kommt [...]
16. November 2009 um 17:17 |
[...] Schweinegrippe ist nicht nur bei den etablierten Medien ein Thema, sondern ist im Web 2.0 ein großes Thema. Wie man auf den Websites der VZ-Netzwerke sehen kann, beschäftigen sich [...]
20. Dezember 2009 um 19:27 |
[...] Provider” erweitert. In naher Zukunft soll die Website weiter den Möglichkeiten des Web 2.0 geöffnet werden, sodass Nutzer selbstständig die Datenbank von AlternativeZu.de erweitern [...]
10. Januar 2010 um 22:17 |
[...] Wohnungssuchende im Internet, aber in den letzten Jahren ist viel geschehen. So kann man im Web 2.0 etwa auf unterhaltsame Art über eine App in Facebook herausfinden, welcher Wohntyp man [...]
9. Mai 2010 um 22:20 |
[...] im Web 2.0 sind nicht nur Soziale Netzwerke. Frage-Antwort-Portale, in denen Nutzer Fragen stellen und von [...]
16. Mai 2010 um 22:15 |
[...] unscharf der Begriff Web 2.0 sein mag, das Internet hat sich durch User Generated Content und Social Media stark verändert. [...]