Eine kurze Anleitung zu Twitter bzw. eine Faktensammlung, um schnell ins Thema zu kommen, möchte ich Euch heute empfehlen. Über den Mikro-Blogging Dienst Twitter gehen die Meinungen extrem auseinander. Die Einen feiern Twitter als enorm wichtiges Tool im Web 2.0, die Anderen halten es für eine Kombination aus Zeitverschwendung und Müll. Twitter polarisiert.
Ich gebe zu, es dauerte eine Weile, bis ich mich zu einem Fan von Twitter entwickelt hatte. Dabei verfolge ich als Blogger für TechBanger.de intensiv die Trends im Internet. Inzwischen bin ich der Ansicht, dass Mikro-Blogging sehr nützlich sein kann. Ihr findet mich bei Twitter übrigens unter http://twitter.com/Oliver_Springer. Ganz im Sinne von “billigberaten” kann man Dienste wie Twitter als eine Vereinfachung des Bloggens, eine Reduktion auf das Wesentliche sehen. Man könnte sagen: Twitter ist Ausdruck einer praktischen Anwendung des 80/20-Prinzips auf das Bloggen an sich.
Natürlich kann man mit Twitter auch seine Zeit verschwenden, doch womit könnte man das nicht? Richtig eingesetzt, kann Twitter Zeit sparen. Immerhin lassen 140 Zeichen keinen Raum für lange Umwege in der Kommunikation. Über eine Pressemitteilung auf openpr.de bin ich auf ein ansprechend gestaltetes PDF aufmerksam geworden, in dem “der Community-Spezialist Dr. Schengber & Friends (DSaF) einen schnellen Überblick rund um den beliebten Microblogging-Dienst” gibt. “Insbesondere Unternehmensvertretern werden damit die Beurteilung und der Einstieg in das allgegenwärtige „Gezwitscher“ erleichtert. Zentrale Begriffe, Chancen und Risiken sowie effiziente Tools werden auf wenigen Seiten umfassend beleuchtet.” Genau genommen sind es vier Seiten, wovon die erste das Deckblatt ist.
Artikel über Twitter habe ich zwar schon einige gelesen, doch so eine praktische Zusammenfassung für den schnellen Überblick, die noch dazu so ansprechend gestaltet ist, war bisher nicht dabei. Man muss Twitter nicht mögen und man muss auch nicht kommunizieren, wenn man nichts zu sagen hat. Doch bevor man Twitter ablehnt bzw. bevor man sich dafür entscheidet, kein Mikro-Blogging zu betreiben, sollte man sich mal ein paar Minuten damit beschäftigt haben.
Im Pressetext heißt es weiter: “Enorme Zuwachsraten belegen, wie schnell der Kommunikationsdienst populär geworden ist. Dabei ist Twitter vor allem eins: laut! Über den Sinn der Anwendungen wird heftig debattiert, die Einschätzungen gehen von totaler Zeitverschwendung bis zur Revolution der Kommunikation. Der Microblogging-Dienst wird mittlerweile weltweit von mehr als neun Millionen Nutzern befüllt. Dieser beständige Fluss an Informationen in auf 140 Zeichen begrenzten sogenannten Tweets stellt gerade Unternehmen vor die schwierige Aufgabe, sich im allgemeinen „Gezwitscher“ prägnant zu positionieren. Allein ein Blick auf die öffentliche Timeline aller Twittereinträge verdeutlicht die Hektik des Dienstes – und damit die Notwendigkeit, die eigene Nutzung sorgfältig und effizient zu gestalten.”
Privat ein wenig zu experimentieren, ist eine Sache. Doch wenn man einen Social Web Service wie Twitter beruflich bzw. im Namen seiner Firma nutzen möchte, ist man gut damit beraten, planvoll vorzugehen. Das PDF mit den Twitter-Fakten ist übrigens nicht nur für diejenigen interessant, die Twitter noch nicht nutzen. Bestimmt finden auch bereits aktive Twitter-Nutzer nützliche Informationen in dem PDF. Und wenn sie es nur ausdrucken, um es denjenigen zu geben, die dem Phänomen Twitter bislang verständnislos gegenüberstehen.
Das Factsheet zu Twitter könnt Ihr unter dsaf.de/keyfacts downloaden.
Wer schon immer eine Kurzanleitung zu Twitter gesucht hat, wird dort fündig. Wenn jemand ähnliche PDFs oder Artikel empfehlen kann bzw. selbst geschrieben hat, die kurz und übersichtlich in komplexe Themen einführen, die für die Leser dieses Blogs interessant sein könnten, bin ich auf Hinweise gespannt.



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[...] diese Formulierungen lässt sich streiten. Nutzen professionelle Journalisten etwa Blogs, Twitter und Google nicht für ihre Interessen? Ist dieser vermeintliche Gegensatz zwischen Bloggern und [...]
[...] ist, Twitter zu nutzen, heißt das nicht, dass man ohne Plan twittern sollte. Sich einen Überblick über die Fakten zu verschaffen, ist da schon ein guter Schritt. Im iX-Pressetext wird dieser Punkt ebenfalls [...]
[...] hinzugekommen – neben ungezählten RSS-Feeds auch die Updates in sozialen Netzen wie Twitter und LinkedIn. Dieser Strom lässt sich nur mit den richtigen Anwendungen [...]
[...] stehen wird, ist eine andere Frage. Derzeit ist Microblogging nahezu gleichzusetzen mit Twitter. Twitter ist ausgesprochen nützlich und leistungsfähig. Gerade für Unternehmen, Freiberufler [...]