Reichweite und Geschwindigkeit im WLAN
Die eigenen Computer mittels WLAN mit dem Internet zu verbinden, hat Vorteile und Nachteile. Funktioniert das drahtlose Netz erst einmal, ist das ein Gewinn an Komfort und Möglichkeiten. Keine Netzwerkkabel in der Wohnung verlegen zu müssen und nicht zuletzt nicht jeden Computer einzeln verkabeln zu müssen, sind handfeste Vorteile.
Mit wachsender Entfernung von der WLAN-Basisstation wachsen die Probleme, da nützt der beste DSL-Provider nichts mehr. Deshalb kommt der Wahl des richtigen Standorts eine große Bedeutung bei, besonders wenn nicht nur eine kleine Wohnung mit dünnen Wänden versorgt werden soll. Denn schneller im Internet unterwegs sein, das wollen wir doch alle. Die aktuelle Ausgabe des Computermagazins c’t beschäftigt sich mit dem Thema, wie das Funknetz stabil und richtig schnell wird. In einem Pressetext der Zeitschrift heißt es dazu:
“Eine WLAN-Basisstation sollte man möglichst zentral im Haus oder in der Wohnung aufstellen, weil sie gleichmäßig rundum abstrahlt. Störend können sich dicke Wände und viele Kanten auswirken. Auch die Position des Notebooks ist entscheidend für den Datendurchsatz. Manchmal reicht es, das Gerät ein wenig zu verdrehen oder einen halben Meter nach links oder rechts zu verschieben.”
Das ist auf jeden Fall einen Versuch wert und billiger als die Anschaffung neuer WLAN-Technik. Hilft das nichts, sollte man mögliche Störquellen suchen. “Gern funken auch mal ein Video-Babyfon, Modellbau-Fernbedienungen, Videobrücken oder einfach nur ein Nachbar mit seiner eigenen WLAN-Station dazwischen”, informiert die c’t. “Dann wird es im Funknetz plötzlich ganz schön eng”, so c’t-Redakteur Johannes Endres. “Ein Wechsel auf einen anderen Funkkanal kann die Situation wieder entspannen.”
Kommt man zu dem Schluss, dass man doch in neue Hardware investieren sollte, bieten sich verschiedene Möglichkeiten: “Will man nur die Reichweite der Funkverbindung in eine bestimmte Richtung erhöhen, hilft eine Aufsteckantenne. Ein zusätzliches Gerät wie ein Repeater fängt das Signal auf dem Weg durch mehrere Wände auf und leitet es weiter”, schreibt die c’t. “Damit lässt sich ein schlechter Datendurchsatz verbessern”, hat c’t-Experte Johannes Endres festgestellt. “Die Höchstgrenze liegt aber bei 50 Prozent des möglichen Datendurchsatzes einer direkten Verbindung zur Basisstation.”
Und wenn das alles nicht den gewünschten Erfolg bringt? “Wer noch nicht im neuen WLAN-Standard 802.11n funkt, verbessert den Datendurchsatz mit einer Investition in neue Hardware, also in einen Router, der den neuen Standard beherrscht. Allerdings sollte auch das Notebook in der Lage sein, in 802.11n zu funken. Einen neuen Router erhält man für unter 100 Euro im Handel oder von seinem Provider”, rät das Magazin als Alternative.
In der aktuellen Ausgabe der c’t wird das Thema WLAN vertieft behandelt. Mein persönlicher Rat bei Empfangsproblemen lautet: prüfen, ob Ihr wirklich WLAN dort braucht, wo Ihr die Empfangsprobleme habt. Handelt es sich um einen stationären PC, der an seinem festen Platz online gehen soll, ist der Anschluss über ein simples Netzwerkkabel wahrscheinlich die einfachste und billigste Lösung. Weder Empfangsprobleme noch Geschwindigkeitsprobleme werden dann auftreten.
Zudem bedeutet jede Erhöhung der WLAN-Reichweite ein Sicherheitsrisiko. Je weiter Euer Funknetz über Eure Wohnung hinausreicht, desto eher können Fremde eindringen.




20. Juni 2009 um 21:56 |
[...] über den DSL-Provider oder die immer beliebter werdende Alternative Kabelinternet auf die Reichweite vom WLAN zuhause begrenzt ist, ist das Handy bzw. Smartphone einem Onlinekalender in einem wichtigen Punkt [...]
4. Juli 2009 um 21:57 |
[...] mit UMTS, das geht ziemlich schnell. Und das in doppelter Hinsicht: Mit den Geschwindigkeiten im WLAN zuhause über einen DSL-Provider kann der mobile Internetzugang via UMTS zwar nicht ganz [...]