Mobiles Internet ohne Stress bei Kosten
Der Internetzugang über einen DSL-Provider oder Kabelinternet ist nichts für das mobile Web. Nichts für das wirklich mobile Web. Ein WLAN mit guter Reichweite macht das Internet zumindest in der Wohnung oder am Arbeitsplatz mobil, was schon sehr schön ist.
Von der Couch im Wohnzimmer aus nicht nur auf den Terminkalender im Handy zugreifen zu können, sondern ins Internet zu kommen, gefällt mir sehr gut. Daran habe ich mich sehr schnell gewöhnt, ja, das ist ein Stück Lebensqualität. Schnurlose Telefone für das Festnetz waren damals ja auch schon ein ganz großer Fortschritt für die Kommunikation. So ist das mit der Nutzung des Handys über WLAN in der ganzen Wohnung.
Um beim Vergleich mit den schnurlosen Telefonen zu bleiben: Ein Handy mit WLAN kann demgegenüber nicht nur zuhause drahtlos ins Internet, sondern unterwegs dort, wo es kostenloses WLAN gibt. Kaffeebars sind nicht nur ein trendiger Wachstumsmarkt, dorthin kommen viele Menschen, die gerne bei einem großen Becher Kaffee das Internet nutzen. Viele Cafés bieten Internetzugänge via WLAN daher gratis an. Und nicht nur Cafés locken damit, es gibt durchaus einige Orte, an denen einem Gratis-Internet geboten wird.
Ein mit WLAN-Technik ausgestattetes Handy verfügt zwar mit Sicherheit außerdem über die Möglichkeit, via GPRS oder UMTS online zu gehen, doch billig ist das leider noch nicht. Sofern man keine Datenflatrate für sein Handy gebucht hat, sollte man genau hinschauen, wie teuer die mobile Internetnutzung im eigenen Tarif ist.
Dazu, wie wichtig der richtige Tarif für die mobile Internetnutzung ist, gab es heute eine Pressemitteilung vom Onlinemagazin teltarif.de: “Flatrate, Inklusiv-Paket oder doch lieber der Tarif eines Prepaid-Discounters? Damit Nachrichten lesen, Videos herunterladen oder E-Mails abrufen unterwegs nicht zur Kostenfalle wird, braucht der Nutzer einen passenden Datentarif. Welcher Tarif der günstigste ist, hängt dabei vom durchschnittlich anfallenden Datenvolumen ab. ‘Wenignutzer, die im Monat rund zehn Megabyte verbrauchen, sind mit einem Prepaid-Discounter, der Megabyte-Preise von 24 Cent anbietet, gut bedient’, sagt Ralf Trautmann vom Onlinemagazin www.teltarif.de . Bei täglich fünf Megabyte reicht ein 200-Megabyte-Paket aus. Die Nutzung über das Inklusivvolumen hinaus wird dann aber schnell teuer. Wer am Tag regelmäßig 50 Megabyte und mehr verbraucht sollte auf eine Flatrate zurück greifen.”
Datenflatrates für Handynutzer gibt es inzwischen einige, doch das Datenvolumen wird in der Regel trotz Flatrate von den Mobilfunkprovidern indirekt begrenzt: über eine Drosselung der Geschwindigkeit. In UMTS-Geschwindigkeit (oder sogar noch schneller) kommt nur ein erster Teil der Daten, bei Erreichen eines bestimmten Volumens wird auf GPRS-Geschwindigkeit gebremst. Deshalb lautet mein persönlicher Rat, das WLAN zu nutzen, wenn es möglich ist. Und um das Volumen für die schnelle Datenübertragung nicht vorschnell aufzubrauchen. Zuhause macht man sich ja keine Gedanken mehr darüber, welchen Mengen an Daten allein schon beim Surfen im Web anfallen können. Bei der mobilen Internetnutzung wird das Thema jedoch wieder aktuell.
Zu diesem Thema heißt es im teltarif-Pressetext: “Welche Datenmenge bei der mobilen Internetnutzung anfällt, hängt von Faktoren wie Anzahl und Größe der Bilder oder der Werbung auf einer Seite, aber auch von E-Mail-Anhängen ab. Einen Unterschied kann zudem das Endgerät machen. So gibt es für die mobile Internetnutzung per Handy zahlreiche Internetseiten – wie etwa tagesschau.de, spiegel.de oder welt.de -, die in einer speziell für das Handy optimierten, weniger datenintensiven Version angeboten werden. Am Laptop hingegen können je nach Anbieter nur die normalen Seiten aufgerufen werden. ‘Das einmalige Aufrufen der regulären www-Seite eines Nachrichtenangebots kann schnell ein oder zwei Megabyte verursachen. Bei der mobilen Version sind es pro Seitenaufruf lediglich einige 100 Kilobyte’, so Ralf Trautmann. Liest der Nutzer nicht nur die Startseite, sondern ruft mehrere Seiten eines Onlineangebots auf, vervielfachen sich diese Datenmengen.”
Die gute Nachricht dabei ist: Die auf mobile Nutzung ausgelegten Seiten lassen sich daher mit GPRS-Geschwindigkeit ebenfalls ziemlich gut nutzen. Außerdem sorgt die Datenflatrate für das Handy für Sicherheit bei den Kosten. E-Mail-Anhänge stellen jedoch ein Problem dar.
Zum Thema mobile E-Mails noch einmal Ralf Trautmann vom Onlinemagazin: “E-Mails sind – ohne größere Anhänge – nur wenige Kilobyte groß. Beim Aufruf des E-Mail-Portals von web.de, gmx.de oder Google Mail entstehen aber zusätzliche Datenmengen, die auch hier durch die mobile Version der Seite reduziert werden können.” Woher weiß man, wie viele Daten jeweils anfallen? Dafür haben die meisten Handys einen Datenzähler, mit dem sich die übertragenen Datenmengen im Blick behalten lassen.
Mehr zum Thema gibt es direkt unter www.teltarif.de/daten-sparen-und-verbrauch-einschaetzen zu lesen.




29. Juni 2009 um 20:31 |
[...] eine Menge gebracht. Zum Jahreswechsel gab es zwar schon ein paar interessante Angebote, doch mobiles Internet ohne Stress bei Kosten bieten inzwischen immer mehr Provider an. Eine Handyflat für das mobile Internet ist dabei [...]
16. Juli 2009 um 17:05 |
[...] dabei gehabt, aber für meinen ersten Test ging es ohne. Die WLAN-Funktion meines Handys ist nicht bloß zuhause auf der Couch von Nutzen. Das Eintippen der Login-Daten gestaltete sich auf den kleinen Tasten zwar ein wenig [...]