Aufladen von Handys wird vereinfacht

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Warum nicht gleich so? Aber besser spät als nie: Die großen Handy-Hersteller haben sich endlich auf eine gemeinsame Schnittstelle für das Aufladen von Handys geeinigt. Damit werden Handynutzer künftig seltener unter leeren Akkus leiden, weil sie ihre Mobiltelefone nicht mehr mit einem speziellen Ladegerät verbinden müssen.

Ob man bei Freunden, Verwandten, im Büro oder bei einem Geschäftstermin ist, irgendein Ladegerät ist vermutlich verfügbar. Doch bisher muss man schon Glück haben, damit es ein passendes ist. Anfang der Woche unterschrieben Handy-Produzenten, die in Europa zusammen auf einen Marktanteil von 90 % kommen, eine Erklärung, die der einheitlichen Auflade-Lösung den Weg ebenen soll.

Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer vom, Präsident des Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM) kommentiert dies so: Diese einheitliche Lösung für Handys hilft den Verbrauchern und der Umwelt“, sagt Scheer. “Handynutzer brauchen in Zukunft kein zusätzliches Ladegerät kaufen, wenn sie ein neues Mobiltelefon erwerben. Das spart Geld und schont Ressourcen.”

Als weiterer Vorteil wird im Pressetext des BITKOM genannt: “Auf Reisen kann man das eigene Ladegerät auch mal zuhause lassen, da z.B. Hotels passende Geräte zur Hand haben werden.” Bereits im nächsten Jahr werden die Standards in Kraft treten, dann sollen bald die ersten Handys mit der Einheitslösung verkauft werden.

Vermutlich wird es sich um dabei gar nicht mehr um ein Handy-Ladegerät, sondern um eine Art USB-Kabel handeln, mit einem Micro-USB-Anschluss. Diese Vereinfachung wird nicht nur die Handynutzer entlasten, sondern auch die Umwelt, weil durch den Verzicht auf die Produktion nicht benötigter Ladegeräte sehr viel Abfall vermieden werden kann.

Die Akkutechnik entwickelt sich zwar weiter, aber Handys werden immer initensiver genutzt, etwa als elektronischer Terminkalender oder für das mobile Surfen.


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