WLAN sorgt für Vereinfachung

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Den Computer zuhause ohne Kabel mit dem Internet zu verbinden, ist oft die einfachste Lösung. Nicht nur dann, wenn es nicht bei einem einzelnen PC bleibt, sondern mehrere Computer online gehen sollen, spart man sich mit WLAN viel Arbeit. Der Desktop-Rechner neben dem Schreibtisch bleibt an seinem Platz, dorthin lässt sich ein Netzwerkkabel legen.

Doch wer ein Notebook nutzt, eventuell nur zusätzlich, möchte selten an einen bestimmten Arbeitsplatz gebunden sein. Nicht zuletzt verfügen moderne Handys oft über eine WLAN-Funktion. Und wer ein separates Internetradio kauft, um unabhängig vom Computer via Netz Radio zu hören, müsste dafür wiederum ein extra Netzwerkkabel verlegen. Bald sieht die Wohnung aus wie ein Kabelschacht. Bei aller Technikbegeisterung: So möchte kaum jemand leben!

“Gerade für Familien oder Wohngemeinschaften ist es ratsam, einen DSL-Router mit WLAN-Schnittstelle zu wählen, da hier relativ einfach und schnell mehrere PCs ohne störenden Kabelsalat angeschlossen werden können”, rät daher auch Björn Brodersen vom Onlinemagazin www.teltarif.de. Entsprechend gefragt sind WLANs von Usern, die mehrere Notebooks, Netbooks oder ein Smartphone billig online bringen wollen, denn innerhalb der WLAN-Reichweite zuhause fallen schließlich keine extra Kosten an, wenn man eine Flatrate für seinen DSL-Anschluss hat. Selbst bei einem günstigen Tarif für eine Datenflatrate auf Basis von UMTS ist es sinnvoll, in der eigenen Wohnung über das WLAN online zu gehen, denn damit dürfte man in der Regel schneller sein und außerdem wird so die Volumengrenze, ab der die Geschwindigkeit üblicherweise vom Mobilfunkprovider gedrosselt wird, erst später erreicht. Große Updates für seine mobilen Geräte erledigt man also lieber zuhause.

Doch WLAN ist nicht gleich WLAN. Wer einen neuen Router kauft, sollte auf aktuelle Technik achten: “Für einwandfreie Verbindungen sollte das Gerät mindestens über den sogenannten WLAN G-Standard verfügen, der für ruckelfreie Musik- oder Videodownloads genüg”, sagt Brodersen von teltarif. In der Pressemitteilung von dieser Woche heißt es weiter: “Am schnellsten ist momentan der N-Standard, der selbst noch bei Störfaktoren wie z. B. Elektrogeräte, Wände oder andere Netzwerke auf eine Datenübertragungsrate von 70 bis 80 MBit/s kommt. Router und Empfänger sollten grundsätzlich möglichst denselben WLAN-Standard unterstützen – wenn doch nicht, einigen sich die Geräte auf den kleinsten gemeinsamen Nenner. Gibt es in der Wohnung Probleme mit der WLAN-Reichweite, kann diese durch Einsatz eines sogenannten Repeaters verbessert werden. Solche WLAN-Repeater kosten ab 50 Euro im freien Handel.”

Eine hohe Reichweite sorgt bringt indes auf der anderen Seite Probleme mit sich. Wäre die Reichweite des WLANs auf die eigene Wohnung beschränkt, müsste man sich um die Verschlüsselung der Signale keine Gedanken machen. Doch selbst wenn man nicht in der ganzen Wohnung auf das Internet zugreifen kann, wird an anderer Stelle das heimische Netz über die Mauern der eigenen Wohnung hinausreichen.

“Auch in Zeiten der Internet-Flatrate sollte niemand sein Netzwerk einfach ungesichert lassen. Nur weil durch Mitsurfer keine weiteren Kosten verursacht werden, besteht besonders bei einem Heimnetzwerk immer noch die Gefahr, dass auch Fremde auf die dort liegenden Daten zugreifen können. Und wer möchte schon allen Nachbarn die letzten Urlaubsfotos zeigen?”, fragt Björn Brodersen von teltarif. “Um den unerwünschten Zugriff Dritter auf die heimischen Daten zu verhindern, sollte man das WLAN-Netz unbedingt bei der Einrichtung verschlüsseln. Hierzu liefert der Anbieter einen mehrstelligen Netzwerkschlüssel mit, den man auf Wunsch durch ein eigenes Passwort ersetzen kann”, raten die Fachleute vom Onlinemagazin.

10 nützliche Tipps rund um den Anschluss gibt es in einem DSL-Ratgeber unter www.teltarif.de/nuetzliche-dsl-tipps.

Die Absicherung des WLANs zuhause ist zum Glück nicht mehr schwer, die meisten Hersteller haben die Wichtigkeit des Themas Sicherheit für die Kunden inzwischen erkannt.


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