Online im Urlaub

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Beim Auslandsurlaub online zu gehen mit dem eigenen Handy, dem Netbook oder Notebook, das kann teuer werden, sehr teuer. Die Kosten für das mobile Telefonieren haben einen großen Teil ihres Schreckens verloren, denn die Mobilfunkprovider haben inzwischen ihre Preise auf breiter Front gesenkt, zum Teil nicht ganz freiwillig.

Wer mobil online gehen möchte, muss beim Auslandsurlaub allerdings weiterhin sehr aufpassen, beispielsweise durch den Einsatz eines Datenzählers. Doch alles Aufpassen und Zählen nützt nichts, wenn man das Internet eine Weile nutzen bzw. gewisse Datenmengen übertragen möchte. Mit einem Datenzähler vermeidet man zwar die bekannten Schock-Rechnungen nach dem Urlaub, aber das Internet möglichst wenig zu nutzen, ist nicht die Lösung. Ein Leben ohne Internet ist schließlich kaum noch vorstellbar und ein so konsequent auf das Web 2.0 ausgerichtetes Smartphone wie das Ende des Jahres in Deutschland auf den Markt kommende Palm Pre wird man nicht die ganze Urlaubszeit über offline behalten wollen.

Schon gelegentliche Besuche auf Nachrichten-Websites und der Abruf einiger E-Mails (besonders solchen mit Dateianhängen!) können zu Kosten führen, zu denen man locker eine ganze Woche Urlaub dranhängen könnte. “Die Preise für das mobile Internet im Ausland sind noch um ein Vielfaches höher als in Deutschland. In den Standardtarifen kostet ein Megabyte bis zu 20 Euro”, erklärt Markus Weidner vom Onlinemagazin www.teltarif.de.

“Sparen lässt sich bei der mobilen Internetnutzung im Ausland oft mit einer Prepaid-Karte aus dem Gastland. Reisende sollten sich vor dem Urlaub informieren, welche Anbieter es im jeweiligen Land gibt”, so Weidner weiter. Sehr oft sind die Seiten der ausländischen Mobilfunkprovider nicht nur in der Landessprache gehalten, sondern bieten zusätzlich eine englischsprachige Version an. Das erleichtert die Orientierung, sofern man solide Grundkenntnisse in Englisch hat, beispielsweise rechtzeitig vor dem Urlaub mal eine “Interaktive Sprachreise” am Computer unternommen hat. Bei MASmovil in Spanien bekommt man laut teltarif das Megabyte Traffic schon ab ungefähr 6 Cent.

Markus Weidner vom Onlinemagazin rät jedoch: “Wer ein Handy besitzt, das sich automatisch in bestimmten Abständen ins Internet einwählt – etwa um E-Mails abzurufen -, sollte diese Funktion vor einer Auslandsreise deaktivieren.” Wer hier nicht aufpasst, kommt schnell auf eine hohe Datenmenge.

Prepaidkarten vom einheimischen Mobilfunkprovider stellen generell eine gute Möglichkeit dar, im Urlaub das Budget zu schonen, ohne auf das mobile Internet und das Telefonieren verzichten zu müssen. Unter www.teltarif.de/ausland-prepaid-surfen haben die Experten vom Onlinemagazin zu wichtigen Urlaubsländern ein kleines Special mit Datentarifen von Prepaid-Karten zusammengestellt.

Es geht jedoch noch einfacher und billiger, wenn man vor allem im Urlaub online gehen möchte, bemerkt man seitens teltarif: “Eine Alternative zum mobilen Surfen über das Mobilfunknetz ist die Nutzung von kostengünstigen WLAN-Hotspots, wie sie oft an Flughäfen, in Hotels oder ähnlichen öffentlichen Plätzen zur Verfügung stehen. Sie bieten häufig hohe Bandbreiten und der Urlauber muss sich nicht extra eine andere SIM-Karte besorgen. Sinnvoll ist es, sich vor der Reise über günstige Hotspots vor Ort zu informieren – etwa unter www.hotspot-locations.de. Auch in Internetcafes gibt es oft eine kostengünstige Surfmöglichkeit.”

WLAN-Hotspots sind im Inland natürlich ebenfalls eine interessante Möglichkeit, unterwegs mit Handy, Smartphone, Netbook oder Notebook ins Internet zu kommen. Nicht alle Hotspots sind kostenlos, aber wer UMTS-Datenflarates nicht nur untereinander vergleicht, sondern die Kosten dafür denen eines Tickets an Hotspots gegenüberstellt, wird so manches Mal sparen können. Mit einem USB-Surfstick bleibt man zwar mobil, während man bei einem Hotspot auf die Reichweite des jeweiligen WLANs begrenzt ist, aber die Übertragungsraten sind oft viel höher und das Datenvolumen ist meistens nicht beschränkt


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