Es ist noch gar nicht so lange her, dass für Fernsehen, Internet und Telefon Verträge mit drei verschiedenen Firmen abgeschlossen wurden. Ein Handyvertrag bei einem vierten Anbieter kam meist noch hinzu. Inzwischen gehören Telefonanschluss und Internetzugang inklusive Flatrate meistens zusammen.
TV-Programme bieten einige DSL-Provider ebenfalls an. Werden alle drei Dienste zusammen in einem Paket angeboten, spricht man von Triple Play. Kommt der Mobilfunk als vierte Disziplin hinzu, wird aus Triple Play Quadruple Play. Letzteres wird vielen Telekommunikationskunden nur schwer über die Lippen kommen. Der Internetzugang muss bei Triple Play bzw. Quadruple Play nicht über die DSL-Leitung kommen. Immerhin entscheiden sich immer mehr Haushalte für den Kabelanschluss, um digitale TV-Programme und Internet über Kabel zu bekommen.
“Entweder laufen alle Dienste über die DSL-Leitung – wie etwa bei der Deutschen Telekom oder HanseNet – oder über das TV-Kabel wie bei Kabel Deutschland”, nennt teltarif.de Beispiele. Zusätzlich zu einem TV-Angebot gehören üblicherweise zwei Flatrates mit zum Paket: eine Telefonie-Flatrate für Festnetzgespräche im Inland sowie eine Datenflatrate für den Internetanschluss. “Bei der Auswahl eines Triple-Play- Angebots sollten Interessenten unter anderem die TV-Angebote genauer vergleichen. Sie unterscheiden sich etwa darin, wie viele Sender bereits in der Grundgebühr enthalten sind oder wie groß die Auswahl an Filmen in der Online-Videothek ist”, rät Marc Kessler vom Onlinemagazin www.teltarif.de.
Dazu schreibt das Onlinemagazin in seiner Presseinformation: “So kann es beispielsweise sein, dass in der Grundgebühr nur die öffentlich-rechtlichen Sender inklusive sind und die privaten zusätzlich gebucht werden müssen. Zudem gibt es in der Regel weitere Pakete, wie etwa Spartenkanäle oder fremdsprachige Sender, bei denen Vielfalt und Kosten ebenfalls vom Anbieter abhängen. Weiteres Kriterium ist die Online-Videothek: Wie viele und welche Filme werden geboten, sind einige davon kostenfrei und was kostet ein Einzelabruf? Neben dem TV-Angebot gilt es einen Blick auf die angebotene Hardware zu werfen. Für den bei Triple Play enthaltenen digitalen TV-Anschluss benötigt der Kunde einen speziellen Receiver.”
Für den durchschnittlichen Fernsehzuschauer ist es nicht leicht zu erkennen, was er benötigt und welche Zusatzleistungen sich lohnen. “Einen Receiver erhält der Kunde auf Wunsch direkt beim Triple-Play-Anbieter. Auch hier lohnt ein Vergleich, denn die Geräte unterscheiden sich in Funktionsvielfalt und Kosten”, erklärt Kessler.
Solch ein Receiver kann durchaus mehr als 200 € kosten. Einen zum jeweiligen Tarif und Internetanschluss passenden WLAN-Router gibt es in der Regel dazu. Oft hat man die Wahl, ob man die Hardware mieten oder kaufen möchte. Da die Mindestlaufzeit häufig 24 Monate beträgt, sollte auf diesen Zeitraum bezogen ermittelt werden, welche Variante günstiger ist.
Die Firmen werben für ihre Angebote zwar oft bundesweit oder innerhalb einer Region, was aber nicht bedeutet, dass sie dort überall ihre Leistungen tatsächlich anbieten können. teltarif-Experte Kessler sagt: “Wichtiges Kriterium bei der Entscheidung für ein Triple-Play-Paket ist die Verfügbarkeit, denn nicht jedes Angebot kann an jeder Adresse geschaltet werden. Eine Verfügbarkeitsabfrage ist auf der Internetseite des Anbieters oder an der Hotline möglich.”
Immerhin haben sich durch die Konkurrenz zwischen DSL-Anbietern und Kabelnetzbetreibern die Wahlmöglichkeiten für die Nutzer verbessert. Triple Play haben sowohl die Telefonanbieter als auch die Kabelanbieter im Angebot. Damit steigen die Chancen, dass irgendein Anbieter attraktive Triple Play-Dienste am Wohnort anbieten kann.
Drei große Anbieter von Triple Play-Paketen (Deutsche Telekom, Kabel Deutschland, Alice) vergleicht teltarif in einem Special unter www.teltarif.de/triple-play-vergleich.
Bei aller Begeisterung für das Sparen: Bei der Wahl seines Internet-Providers sollte man auf den Service achten, für immer mehr Menschen ist ein guter Service inzwischen wichtiger als besonders niedrige Preise. Genau hinsehen muss man bei den Grundgebühren, weil diese sich über die Mindestlaufzeit in ihrer Höhe ändern können. Die Zufriedenheit mit Internet-Providern wird von Anbieter zu Anbieter sehr unterschiedlich beurteilt, wie schnell der DSL-Anschluss vor Ort wirklich ist, sollte man vor Vertragsschluss ebenfalls in Erfahrung bringen.



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[...] So alleingelassen er sich gerade fühlen mag. Viele Kunden ärgern sich über ihren Anbieter von Telefon oder [...]
[...] als am vorhandenen DSL-Anschluss ist. Die Kabelnetzbetreiber schnüren oft sehr attraktive Triple-Play-Pakete, mit denen sich jeden Monat Geld sparen lässt. Die Kabelanbieter bauen ihr Netz aus, um [...]