SMS kostenlos verschicken, das ist immer noch sehr beliebt. Selbst die ganz billigen Handys, die fast keine Zusatzfunktionen bieten, ermöglichen alle den SMS-Versand. Viele Handytarife beinhalten zwar schon große SMS-Pakete, relativ günstige Preise für SMS-Versand oder gar eine SMS-Flatrate, aber in zahlreichen anderen Handytarifen geht der SMS-Versand ganz schön ins Geld.
Deshalb liegt es auf der Hand, dass Handynutzer nach Möglichkeiten suchen, die Kosten für das Verschicken von SMS zu drücken. Gerade Jugendliche, die ja besonders stark den SMS-Versand nutzen, müssen dabei auf ihr Budget achten. Sehr beliebt sind Angebote zum Gratis-Versand von Kurznachrichten. Davon gibt es einige, doch wer nicht aufpasst, gerät an den falschen Anbieter und muss am Ende eine ganze Menge Geld für seine SMS bezahlen.
“Einfach und praktisch – so erscheinen auf den ersten Blick die zahlreichen Free-SMS-Angebote, die einen kostenlosen SMS-Versand per Internet ermöglichen. Für viele Handynutzer klingt das sehr attraktiv, da eine SMS je nach Tarif noch bis zu 29 Cent kostet. Doch wer wirklich sparen will, sollte die Angebote genau prüfen, um nicht in einer Abo-Falle zu landen”, schreibt teltarif.de diese Woche in einer Presseinformation.
“Stutzig sollten Verbraucher werden, wenn der Free-SMS-Anbieter bei der Anmeldung die Bankverbindung verlangt. Hier steckt hinter dem vermeintlich kostenlosen SMS-Angebot oft ein Abo, das teure Folgekosten verursachen kann”, warnt Rafaela Möhl vom Onlinemagazin www.teltarif.de. Ein guter Tipp des Magazin: “Ein verstecktes Abo ist auch an einer großen Anzahl an verfügbaren SMS erkennbar. Denn wirklich kostenlose Angebote haben begrenzte Kontingente und bieten täglich nur wenige SMS pro Nutzer.”
Am sichersten ist es, nur solche Gratis-SMS-Versender zu nutzen, bei denen man sich gar nicht erst anmelden muss. Vorteile wie ein online verfügbares Adressbuch für die Personen, an die man am häufigsten SMS versendet, kann man dann jedoch nicht nutzen. Die eigene Rufnummer wird so meistens nicht mit übertragen. Damit der Empfänger weiß, von wem die SMS stammt, schreibt man dann seinen Namen in die SMS, eventuell sogar seine Handynummer, damit der Empfänger der Nachricht weiß, an wen er seine Antwort schicken soll. Das macht die SMS-Kommunikation allerdings kompliziert. Außerdem kostet das wertvolle Zeichen, die einem dann bei der Nachricht fehlen. Die vollen 160 Zeichen einer SMS hat man bei Gratisdiensten nur ganz selten zur Verfügung, denn für Werbung muss oft genug ebenfalls Platz sein.
Bei teltarif werden Free-SMS-Dienste regelmäßig unter die Lupe genommen. Das Onlinemagzin hat SMS-Dienste mit Anmeldung und SMS-Dienste ohne Anmeldung gestestet. Es gibt noch viel mehr Anbieter, die Gratis-SMS-Versand ermöglichen, als man so denkt. So viel ist zumindest sicher.


