Jeder Sechste geht nur zum Zahnarzt, wenn er akute Probleme hat

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Heute ist Tag der Zahngesundheit in Deutschland. Er wird jedes Jahr am 25. September begangen. Zumindest einmal im Jahr sollte man an eine Zähne denken und seinen Zahnarzt besuchen. Dazu braucht man keinen speziellen Tag, man könnte andererseits sogar sagen, jeder Tag im Jahr sollte ein Tag der Zahngesundheit sein. Immerhin ist jeden Tag etwas für die Gesundheit der Zähne zu tun. Allerdings putzt jeder Fünfte abends nicht seine Zähne. Dabei halten gesunde Zähne bei guter Pflege ein Leben lang.

Es gibt durchaus positive Nachrichten: Aus einer aktuellen Forsa-Umfrage geht hervor, das fünf von sechs Menschen in Deutschland regelmäßig zum Zahnarzt gehen, nämlich mindestens einmal pro Jahr zur Kontrolluntersuchung. Die Gründe für dieses vorbildliche Verhalten sieht Dr. Ernst Sobotta, Zahnarzt beim TK-Ärztezentrum, sieht unter anderem darin: “In den vergangenen Jahren hat sich deutlich das Bewusstsein und das Engagement für eine intakte Mundgesundheit in der Bevölkerung verbessert. Diese positive Entwicklung ist Ergebnis von stetiger Aufklärungsarbeit, Gruppenprophylaxe an Schulen und Kitas sowie Individualprophylaxe beim Zahnarzt.” Die Meinungsforscher fanden aber ebenfalls heraus: Jeder Sechste geht nur zum Zahnarzt, wenn er akute Zahnprobleme hat.

Das Motto beim Tag der Zahngesundheit 2009 lautet: “Gesund beginnt im Mund – krank sein oftmals auch”. Im Pressetext der Techniker Krankenkasse (TK) steht dazu: “Im Mittelpunkt steht der Zusammenhang zwischen Mundgesundheit und Allgemeingesundheit: Zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass sich Zahn-, Mund- und Kiefererkrankungen einerseits auf den Organismus auswirken. Beispielsweise erhöht eine Parodontitis – eine Entzündung des Zahnhalteapparates – das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall; im Gegenzug beeinträchtigen zahlreiche Krankheiten auch die Mundgesundheit.” Das ist vielen Menschen wohl noch gar nicht bekannt. Doch: “So leiden medikamentös schlecht eingestellte Diabetiker viel häufiger an einer Parodontitis als Nicht-Diabetiker”, sagt Dr. Ernst Sobotta.


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