Das Internet hilft beim Umzug
Das Internet wird mobil, UMTS-Flatrates sorgen dafür, dass Onliner unterwegs nicht offline bleiben müssen. Das Internet macht aber auch mobil und zwar beim Umzug. Wer keinen Umzugsservice beauftragt, sondern selbst seinen Umzug plant, findet im Netz viele Möglichkeiten, das Projekt Umzug zu vereinfachen.
In eine neue Wohnung zu ziehen, ist zwar für viele Menschen mit Vorfreude verbunden, doch auf den Umzug selbst könnten die meisten gerne verzichten. Die Wohnung zu wechseln, ist ein komplexes Projekt, das schnell überfordern und für Stress sorgen kann.
Die Umzug AG schreibt in ihrer neuesten Pressemitteilung: “Dass mit dem Verlassen der bisherigen Wohnung viele Neuorientierungen verbunden sind, liegt auf der Hand. Wie praktisch, dass sich auch diesbezüglich viele Services rund um den Umzug im Internet aufspüren lassen. Richtig angewendet versprechen diese Umzugsservices die Einsparung von Umzugskosten und die nahezu reibungslose Abwicklung des bevorstehenden Kraftakts, sowohl in logistischer als auch geschäftlicher Hinsicht. Was ist dran an diesen Umzugsplanern? Wie nützlich erweist sich die internet-gestützte Organisation eines Umzugs in der Praxis?”
Die Auswahl im Internet ist groß und unübersichtlich. “Online-Umzugshilfen boomen. Kaum verwunderlich bei der beträchtlichen Anzahl von Privatleuten, die hierzulande jährlich in eine neue Wohnung oder ein neues Haus ziehen. Gerade bei Umzügen, die sich über mehrere hundert Kilometer Entfernung erstrecken, liegt es nahe, sich vorab umfassend zu informieren. Schließlich lauern nicht wenige Fallstricke bei einer unzureichenden Umzugsplanung. Wer schon einmal einen Umzug selbst in die Hand genommen hat, kennt das Hauptproblem mangelhafter Planung: Chronisch überschätzt wird die zur Verfügung stehende Zeit bis zum Umzugstag. Vor diesem Hintergrund kann man mit der Umzugsplanung eigentlich gar nicht früh genug anfangen”, rät die Umzug AG.
Lieber früher als später sollte ermittelt werden, wie viele Umzugskisten man benötigen wird; seine Umzugskartons sollte man rechtzeitig bestellen, damit man rechtzeitig mit dem Einpacken beginnen kann. “Umzugskartons sind in gewisser Weise die Initialzündung für den bevorstehenden Umzug. Das gilt auch in emotionaler Hinsicht. Angesichts der typischen Umzugskarton-Stapel, die sich zunächst noch artig aufgereiht im Flur befinden, wird einem ‘der Ernst der Lage’ tagtäglich vor Augen geführt. Einige Wochen vor dem eigentlich geplanten Auszugstag erleichtert dieser ständige Anblick nicht nur den gefühlsmäßigen Abschied aus der bisherigen Wohnung. Je nach Zeit und Lust kann man Umzugskartons bepacken und vermeidet auf diese Weise das Gefühl des ‘Getrieben-Seins’. Nicht nur mancher überraschende Regentag lässt sich auf diese Weise an einem Wochenende wirklich sinnvoll nutzen”, gibt die Umzug AG zu bedenken.
Mit dem richtigen System beim Einpacken für den Umzug kommt man besser voran. Die Umzug AG gibt Tipps: “Das Anlegen von Umzugskarton-Kategorien kann unverhoffte Ordnungssinne wecken. Bewährt haben sich beispielsweise über die klassischen Zimmer-Kategorien hinaus in ‘Trödelmarkt’, ‘Neue Wohnung – Lager’, ‘Garage’ u.s.w. Wann immer man ein passendes Teil in den Händen hält, das sich in der bisherigen Wohnung nicht mehr unbedingt im täglichen Gebrauch befindet, legt man es in den entsprechenden Umzugskarton. Es ist erstaunlich, wie schnell sich die Umzugskisten – quasi von Geisterhand – mit Umzugsgut füllen. Darüber hinaus haben sich Beschriftungen auf zumindest drei Seiten der Kartons bewährt: oben, Längs- und Breitseite. Auf diese Weise lassen sich deren Inhalte auch im gestapelten Zustand bestens zuordnen. Umzugsprofis kennzeichnen die Kartons zudem farblich. Auf diese Weise lassen sie sich zu einem späteren Zeitpunkt in der neuen Wohnung einfach und bequem (von den Umzugshelfern) räumlich zuordnen. Das verhindert unnötiges Hin- und Herschleppen durch die neuen Bewohner, auf die nach dem Einzugstag wahrlich dringendere Aufgaben warten.”
Falls vom vorigen Umzug nicht noch Kisten übrig sind oder einem Freunde welche geben können, muss man sich Umzugskartons kaufen. Immer mehr Menschen tun dies über das Web. Dazu schreibt die Umzug AG: “Während ‘Spontanumzügler’ und Studenten vorwiegend auf die Angebote in Baumärkten zurückgreifen, gewinnt der Internet-Kauf von Umzugskartons immer mehr Anhänger. Die Vorteile der Online-Lieferanten liegen auf der Hand: Sie bieten in der Regel eine langlebigere Kartonqualität (doppellagige Kartons) und lassen die Umzugskisten bis an die Haustür der Bestellenden liefern. Typischerweise übersteigt das Transportvolumen von 10-20 Umzugskartons jede Kapazität üblicher Privat-Pkw. Längst hat nicht jeder Umziehende einen geräumigen Kombi oder einen Mini-Transporter zur Hand. Insofern kann man der Bestellung von Umzugskartons auf Umzugsportalen auf jeden Fall Vorteile abgewinnen.”
Die passenden Kisten nach einem guten System zu füllen ist noch nicht alles. Schließlich ziehen die Umzugskartons nicht von alleine um. Dazu, wie man den passenden Umzugswagen findet, steht in der Presseinfo der Umzug AG ebenfalls etwas: “Autovermietungen gibt es wie Sand am Meer. Doch steht längst nicht jeder Wunsch-Lkw zum gewünschten Termin zur Verfügung. Selbstverständlich gilt auch hier: ‘Der frühe Vogel fängt den Wurm!’. Bei der Anmietung von Umzugswagen sollte man sich im Vorfeld selbstverständlich ausreichend Gedanken über die Kapazität des Gefährts machen. Eine Volumenabschätzung des eigenen Umzugsgutes ist deshalb nicht nur ratsam, sondern tut geradezu Not, sofern man keine bösen Überraschungen erleben möchte. Schon manch Umziehender hat diesbezüglich das Volumen seines Hausstandes unterschätzt bzw. überschätzt. Reservieren sollte man den Umzugswagen falls irgend möglich nicht an Wochenenden oder zum Quartalsende. Naturgemäß befindet man sich zu diesen Zeitpunkten in der Hochsaison. Die antizyklische Anmietung von Transportern hat sich, sowohl in preislicher Hinsicht, als auch was die Tarife betrifft, bewährt. Einen weitschweifenden Preisvergleich kann man sich zumindest bei den bundesweit agierenden Autovermietern schenken, da sich deren Tarife durchweg auf einem ähnlichen Niveau bewegen. Bessere Konditionen sind gelegentlich bei lokalen Autovermietern auszuhandeln, die allerdings auch oftmals mit weniger Fahrzeugauswahl aufwarten. Nichtsdestotrotz kann sich der Preisvergleich auszahlen, der jedoch in den wenigsten Fällen online abgebildet wird. Unser Tipp ist: Zunächst online recherchieren und reservieren und dann persönlich anschließend regional Alternativ-Angebote einholen. Die Aufhebung der Reservierung sollte man fairnesshalber frühzeitig vornehmen, sofern man sich für ein preisgünstigeres lokales Angebot entschieden hat.”
Auf den ersten Blick mag es übertrieben erscheinen, einen “Umzugschef” für seinen privaten Umzug zu ernennen. Andererseits spart eine gute Organisation mit klaren Zuständigkeiten auch bei einem privaten Umzug Stress und Zeit. Wenn alle verantwortlich sind, ist am Ende niemand verantwortlich. Dazu die Umzug AG: “Spätestens, wenn es dann richtig erst wird und es an der Beladung des Miet-Lkw geht, sollte ein Umzugschef bestimmt werden, der sich für die sachgerechte Beladung des Transporters verantwortlich zeichnet. Auch hier zeigt die Praxis: ‘Zu viele Köche verderben den Brei!’. Der ‘Umzugschef’ ist idealerweise ein erfahrener Lkw-Fahrer oder begabter ‘Packer’. Seine Aufgaben sind derart kräfteraubend, dass er von allen übrigen Trageaufgaben weitgehend verschont bleiben sollte. Der Umzugschef koordiniert, schichtet und sichert das Umzugsgut. Gerade bei Umzügen, die sich auf die Verladung von Umzugsgut aus Wohnungen von mehr als 100 Quadratmetern Wohnfläche beziehen, kommt dem Umzugschef eine ‘tragende’ Rolle zuteil. Nur mit Ruhe, Erfahrung und Übersicht gelingt es einem Umzugschef, das kostbare Umzugsgut sicher im Lkw anzuordnen und zu verpacken.”
Mit systematischer Vorbereitung und guter Organisation ist man für den großen Tag gut gerüstet. “Ein Umzugstag gestaltet sich stets hektisch. Abschiedfeiern am Vorabend bis in die Morgenstunden oder ein eklatanter Mangel an Umzugskräften rächen sich bitter”, warnt die Umzug AG und rät: “Ein guter Mix aus erfahrenen Hasen und jungen Umzugshelfern hat sich bewährt, wenn man schon nicht auf die Hilfe eines professionellen Umzugsunternehmens zurückgreifen möchte. Umzugshelfer im Studentenalter neigen typischerweise zur Überschätzung, was die zur Verfügung stehenden Kräfte betrifft. Halten Sie die Umzugshelfer dazu an, notfalls mal einen Tritt auszulassen. Der Möbeltransport und die Beförderung von Umzugskartons ist ohnehin schon Knochenarbeit und sollte keinesfalls in Akkordarbeit ausarten, weil sich die Helfer gegenseitig ‘aufschaukeln’ und nach dem Motto gearbeitet wird ‘je schneller wir schleppen, desto schneller haben wir’s hinter uns’. Je schneller die Körner aufgebraucht sind, desto quälender – und sicher nicht mehr schnell – vergeht die Zeit, bis auch das letzte Stück verladen bzw. in der neuen Bleibe ist. Stellen Sie eine ausreichende Menge an gekühlten Erfrischungsgetränken bereit. Das gilt insbesondere für Mineralwasser. Bier ist gerne gesehen… aber unbedingt anschließend. Um dem ganzen ein wenig Eventcharakter zu verleihen, kann man sich überlegen, ein zünftiges Holzfass zu besorgen. Ab 10 Litern ist man dabei und meist haben genügend Leute mitgeholfen, dass man diese Menge schafft. Das stärkt das Zusammengehörigkeitsgefühl und schmeckt am besten in Kombination mit einer vorbereiteten Brotzeit. Umzugshelfer leben nicht vom Honorar allein. An dieser Stelle darf man sich durchaus mal großzügig zeigen, auch wenn man ansonsten strikt auf die Höhe der Umzugskosten bedacht ist.”
Zusammenfassend schreibt die Umzug AG über den planvollen Umzug: “Raus aus der alten Wohnung – rein in die neue Wohnung. Für viele Bundesbürger gehört das zu den Lebenslagen, denen man am liebsten aus dem Weg gehen möchte. Da sich allerdings der Umzug wahrscheinlich nicht vermeiden lässt, so kann man dennoch eine Vielzahl von Dingen tun, die die Umzugsleiden lindern. In erster Linie gehört hierzu der frühzeitige Beginn der Umzugsplanung. Umzugshilfen finden sich im Internet inzwischen beinahe an jeder Ecke. Ein besonders beliebtes Umzugsportal ist www.umzug.info. Gerade für Privatleute, die ihren Umzug in Eigenregie planen, gilt: Den kühlen Kopf bewahren, vergleichen und vor allem ausreichend Zeit für die Umzugsorganisation einplanen. Dem rechtzeitigen Kauf einer ausreichenden Menge Umzugskartons fällt diesbezüglich eine gewichtige Rolle zu. Das gleiche gilt für die zeitige Reservierung eines Umzugwagens, der den liebgewonnen Hausstand in die neue Wohnung befördern soll. Mit der individuellen Umzugsplanung kann also gar nicht zu früh begonnen werden. Auch wenn im Web zuhauf versprochen wird „stressfrei umziehen” – dies ist nur möglich, wenn man rechtzeitig mit der Umzugsvorbereitung beginnt. So lässt sich der Stressfaktor zwar nicht vollständig ausmerzen, aber so gering wie möglich halten.”




6. Mai 2010 um 13:06 |
sehr schöner und interessanter text. hat mich gefreut