Nicht alle Nutzer mögen die billigen PCs und billigen Netbooks, sie kaufen lieber große Notebooks, die zwar grundsätzlich für den mobilen Einsatz geeignet sind, aber bei Größe, Gewicht und Akkulaufzeit dem Einsatz unterwegs enge Grenzen setzen.
Wer innerhalb der Reichweite seines WLANs in der ganzen Wohnung, auf Balkon und Terrasse oder im Garten seinen Computer nutzen möchte, findet bei den Notebooks mit 16- und 17-Zoll-Monitoren und üppiger Ausstattung einen soliden Ersatz für seinen Deskttop-PC. Das Computermagazin c’t hat aktuelle Notebooks dieser Klasse getestet, war aber von den spiegelnden Bildschirmen und der schlechten Farbwiedergabe enttäuscht.
In der Pressemitteilung zur aktuellen Ausgabe 21/09 schreibt das Fachmagazin: “Viele Notebooks verlassen nur in Ausnahmefällen den heimischen Schreibtisch, brauchen also weder eine lange Akku-Laufzeit noch ein geringes Gewicht. Die Oberklasse-Notebooks überzeugen mit schnellen Prozessoren, Spiele-tauglichen Grafikchips, vielen Schnittstellen und ergonomischen Tastaturen samt separatem Ziffernblock. Einige glänzen mit einer zweiten Festplatte, üppigem Arbeitsspeicher, einem Blu-ray-Laufwerk oder einem Vierkernprozessor.”
Das ist wahrhaft eine starke Ausstattung, aber: “Der Aufpreis für einen Vierkernprozessor lohnt aber nur für Video- und Bildbearbeitungsspezialisten”, meint c’t-Redakteur Christian Wölbert. “Für alle anderen Nutzer sind die Doppelkernprozessoren attraktiver. Es sei denn, es handelt sich um einen der brandneuen Core-i7-Prozessoren für Notebooks, von denen wir bisher aber nur Prototypen testen konnten.”
So viel Leistung hat ihren Preis. Die c’t schreibt dazu: “Das günstigste Notebook im Testfeld kommt von MSI und kostet 600 Euro. Gespart hat der Hersteller am Grafikchip und am Akku, außerdem fehlt ein digitaler Ausgang für die Bild- und Filmwiedergabe am Fernseher. Trotzdem reicht das Gerät für die meisten Anwendungen aus. Wer Wert auf ein gutes Display legt, kommt um die Notebooks von Sony, Dell oder Apple nicht herum. Für 1000 beziehungsweise 1200 Euro erhält man allerdings Geräte mit recht schwachem Akku. Apple verlangt 2300 Euro und bietet dafür eine mehr als doppelt so lange Laufzeit und ein extrem schlankes Gehäuse. Die Standard- Displays der anderen Notebooks bleiben bei der Auflösung und vor allem bei der Farbwiedergabe blass – im Vergleich zum Sony-Gerät wirkt ein Rot eher wie Altrosa, ein Giftgrün wie Erbsengrün. Viele von ihnen können schon mit billigen Desktop-Monitoren nicht mithalten. Bei dunklen Inhalten ist die Oberfläche der spiegelnden Displays besonders störend.”
Sollte man sich davon abschrecken lassen? “Trotz einiger Einschränkungen: Alle Notebooks im Test können einen Desktop-PC ersetzen”, fasst c’t-Experte Christian Wölbert zusammen. “Selbst für die meisten Computerspiele sind sie tauglich, das Asus-Gerät ist sogar speziell für Spiele-Freaks ausgelegt, lässt sich aber wie alle Notebooks kaum aufrüsten, wenn die Anforderungen steigen.” Den Arbeitsspeicher kann man allerdings regelmäßig erweitern, eine Festplatte mit mehr Speicherplatz kann meistens ebenfalls eingebaut werden.
Ich wundere mich immer wieder, warum Notebooks mit spiegelnden Displays so viele Käufer finden. Das ist aus meiner Sicht mehr als nur ein kleiner Makel. Außerdem bin ich der Überzeugung, dass die meisten Nutzer unterwegs keine so stark ausgestatteten Computer benötigen. Selbst ein “normales” Notebook bietet mehr Leistung, als der Durchschnittsnutzer benötigt, wenn er nicht zu Hause oder am Arbeitsplatz ist. Anstatt ein teures Multimedia-Notebook zu kaufen, sollte man sich überlegen, neben einem Desktop-PC noch ein preiswertes Netbook zusätzlich zu kaufen. Damit kann man ebenfalls im Garten und auf der Couch im Wohnzimmer online gehen.





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[...] Notebooks kann man überall hin mitnehmen, wo man mit seinem Computer arbeiten möchte. In der Praxis sind viele mobile Computer allerdings zu groß und schwer, um sie tatsächlich überall hin mitnehmen zu können bzw. mitnehmen zu wollen. Manche Notebooks eignen sich vor allem für den Einsatz zu Hause. [...]
[...] war. So dürfte es derzeit vielen Verbrauchern gehen, die auf der Suche nach einem billigen Notebook sind. Notebooks werden derzeit ausnahmsweise nicht billiger, sondern teurer, weshalb sich Abwarten [...]
[...] war. So dürfte es derzeit vielen Verbrauchern gehen, die auf der Suche nach einem billigen Notebook sind. Notebooks werden derzeit ausnahmsweise nicht billiger, sondern teurer, weshalb sich Abwarten [...]