Strom sparen im Haushalt

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Wer nicht benötigte Geräte abschaltet und beispielsweise durch die richtigen Einstellungen bei Windows Vista Strom spart, macht es zwar richtig. Wer Strom spart, schon die Umwelt und spart Geld. Manchen Stromfressern ist aber nur schwer beizukommen. Einige Geräte lassen sich nämlich überhaupt nicht ganz ausschalten. Sie besitzen nicht einmal einen Schalter dafür.

Deshalb denken viele Stromkunden darüber gar nicht nach. Ohne intelligente Stromzähler ist es allerdings schwer, den Verbrauch der verschiedenen Geräte einschätzen zu können.  “Nach Schätzungen des Umweltbundesamtes sind zwei Großkraftwerke in Deutschland jeden Tag und jede Stunde nur damit beschäftigt, Strom für Geräte herzustellen, die gar nicht benötigt werden. Besonders bedenklich daran ist, dass die Verbraucher dieses oft gar nicht wissen und nur schwer erkennen können”, schreibt die PortalHaus Internetnetservices GmbH in einer Presseinformation.

Weiter erklärt der Text: “Diese Funktion ist sicherlich die bekannteste unter den Stromfressern. Sie ist auch am einfachsten zu beheben: Gerät ganz ausschalten oder alle Geräte über eine Steckerleiste mit Schalter führen, dann genügt am Ende des Tages nur ein einziger Klick, und der Stromzähler darf auch mal ruhen. Die Stand-By-Funktion dient tatsächlich nur dem Komfort. Beispiel TV: Um ohne große Verzögerung wieder anzuspringen oder überhaupt auf die Fernbedienung reagieren zu können, gibt es die Stand-By-Funktion. Es schadet nichts, die meisten Geräte einfach ganz auszuschalten. Bei Sat-Anlagen und Aufnahmegeräten wie einem DVD-Rekorder ist das zwar nicht so – diese verlieren Daten, wenn sie komplett ausgeschaltet werden – aber auch hier naht Abhilfe: Jetzt schon im Handel sind Geräte, die innerhalb des normalen Betriebs Infos über die Kanäle, Datum und Uhrzeit in einem Puffer speichern und deshalb auch ausgeschaltet werden können.”

Doch selbst wenn man denkt, dass ein Gerät ausgeschaltet ist, kann ein Stromfresser weiter Strom verbrauchen. Dazu die PortalHaus Internetnetservices GmbH: “Man glaubt, den PC, Monitor, CD-Player…etc. ausgeschaltet zu haben, doch tatsächlich läuft das Gerät weiter. Und um die schlechten Nachrichten komplett zu machen: Diese Gruppe ist die größte der heimlichen Stromverbraucher. Warum ist das so? Viele dieser Geräte benötigen eine geringe Spannung zum Funktionieren, also beispielsweise maximal 24 Volt. Aus der Steckdose kommen aber 220 Volt, also muss ein Transformator her, der die Spannung herunterregelt. Weil es einfacher und billiger ist, ist der Ein-Aus-Schalter nicht zwischen Steckdose und Transformator eingebaut, sondern zwischen Transformator und dem eigentlichen Innenleben des Gerätes. Mit anderen Worten: Der Trafo läuft immer. Erkennen können Sie solche Geräte nur schwer: Wenn der Trafo nicht sichtbar ist, dann hilft nur ein Druck auf die Fernbedienung: Geht das Gerät an, war es nie aus. Liegt der Trafo außen, ist es einfacher: Wird er warm oder brummt es leicht, geht der Stromklau um.”

Dagegen wirken Geräte ohne Netzschalter geradezu sympathisch: “Über diese Gruppe gibt es nur eine positive Nachricht zu melden: Immerhin gaukeln sie nicht vor, dass Energiesparer mit ihnen glücklich werden. Zu dieser Gruppe gehören beispielsweise Handy-Ladegeräte. Hat so ein Gerät keinen Ausschalter, verbraucht es immer Strom, sobald es im Stecker ist. Auch die Handy-Ladegeräte brauchen immer Strom, auch wenn gar kein Mobiltelefon geladen wird. Die Abhilfe ist einfach: Gerät nur in die Dose, wenn es gebraucht wird”, rät die PortalHaus Internetnetservices GmbH.

Tipps, was man gegen die heimlichen Stromfresser unternehmen kann, hält das Unternehmen in einem Artikel auf stromtip.de bereit.


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