Tipps fürs erfolgreiche Arbeiten im Home Office
Die meisten Freiberufler kennen es: das Arbeiten im Home Office. Entweder lohnen sich eigene Büroräume nicht, da man oft beim Kunden vor Ort arbeitet oder das Anmieten eines eigenen Büros ist schlichtweg zu teuer. Da bleibt in den meisten Fällen oft nur die Einrichtung eines Home Office.
Die Vorteile sind offensichtlich, so ist es kein Wunder, dass über 1,5 Mio. Deutsche von zu Hause aus arbeiten: Beruf und Familie lassen sich besser vereinbaren, Steuervergünstigungen bei Miete, Grundsteuer, Gebäudeversicherung etc. sind möglich, die Arbeitszeiten sind wesentlich flexibler und auch die Arbeit selbst lässt sich relativ frei gestalten.
Doch der Arbeitsplatz zu Hause hat auch seine Tücken. So braucht man eine Menge Selbstdisziplin, wenn der Arbeitsplatz in der eigenen Wohnung nur ein Zimmer weiter liegt – verlockt doch das warme Bett zum zwei Stunden länger schlafen und die gewohnte Umgebung zu allem außer arbeiten. Um im Home Office effizient arbeiten zu können, bedarf es einiger Grundregeln, die es zu beachten gilt:
Keine Ablenkung
Das Home Office sollte so eingerichtet sein, dass es effizientes Arbeiten auch wirklich möglich macht. Halten Sie den Raum so schlicht wie möglich, überladen Sie ihn nicht mit Krimskrams und Dingen, die nicht in ein Büro gehören – schon gar nicht mit einem Fernseher. Suchen Sie ein Zimmer aus, das möglichst ruhig gelegen ist, damit Ruhestörungen vermieden werden. Versuchen Sie sich auch am PC zurückzuhalten! Private E-Mails sollten Sie nur in einer selbst gewählten Mittagspause oder nach der Erledigung Ihres Arbeitspensums lesen und beantworten, das Gleiche gilt für die Teilnahme an Communitys wie Xing oder Facebook.
Eigene Arbeitszeiten
Schaffen Sie sich eigene Arbeitszeiten. Ob Sie nun von zwölf Uhr mittags bis neun Uhr abends arbeiten oder als Frühaufsteher schon um sieben Uhr mit der Arbeit beginnen, bleibt Ihnen überlassen. Wichtig ist vor allen Dingen, dass Sie Projektpläne ausarbeiten, an die Sie sich strikt halten, oder Arbeitsblöcke und Tasks bilden, die in einem Stück erledigt werden können, bevor Sie sich den nächsten Kaffee aus der Küche holen oder kurz zum Einkaufen gehen.
Vernetzung
Neben einem ergonomischen Arbeitsplatz mit einem vernünftigen Sitzplatz, der in jedem Büro Standard sein sollte, müssen Sie sich als Home Office Arbeiter auch richtig vernetzen, um für die Akquise und die Kommunikation mit Kunden und Partnern fit zu sein. Neben E-Mail und einer Festnetznebenstelle für das Büro sollten Sie auch andere Kommunikationsmittel wie Instant Messaging (Skye, ICQ etc.) oder Groupware für Webkonferenzen nutzen. Um sich und Ihre Arbeit zu präsentieren, können Sie auf einem eigenen Weblog bloggen oder auch den Micro-Blogging-Dienst Twitter benutzen.
Feierabend machen
Die Erfahrung hat gezeigt, dass Existenzgründer und Selbstständige, die im Home Office arbeiten im Durchschnitt weitaus mehr arbeiten als Festangestellte an einem externen Arbeitsplatz. Denn das Arbeiten von zu Hause verlockt, auch schnell in der Freizeit seine E-Mails zu checken, Geistesblitze noch zu Papier zu bringen oder auf eine wichtige Antwort zu warten. So wird die Couch im Wohnzimmer durch die fehlende räumliche Trennung nicht selten zum zweiten Arbeitsplatz. Schnell kann das zu Unzufriedenheit führen, man kann nicht abschalten und der PC läuft rund um die Uhr. Lassen Sie es nicht soweit kommen! Schalten Sie den PC nach ihren festgelegten Arbeitszeiten aus und erst am nächsten Tag wieder ein. Checken Sie auch nicht nochmal Ihre Arbeitsaccounts per Smartphone. Das verleitet schnell dazu, den Laptop „nur kurz“ mal wieder hochzufahren, um die angekommenen Anfragen und Tasks noch zu bearbeiten.
Beachtet man diese einfachen Grundregeln, steht dem erfolgreichen Arbeiten im Home Office nichts mehr im Wege – vorausgesetzt natürlich, die Auftragslage lässt nicht zu wünschen übrig.
(Das ist ein Gastartikel vom Autorenteam des Verbraucherportals dir-info.de.)




5. Oktober 2009 um 07:35 |
Die Tipps sind wirklich wichtig, wer sind nicht beachtet, wird bald feststellen, dass ein Home office zu bequem ist und dass darunter die Leistung massiv leidet.
22. November 2009 um 18:13 |
[...] ist allerdings: Instant Messaging ist mittlerweile ausgesprochen populär. “Statt per E-Mail wird immer mehr über [...]
11. April 2010 um 20:41 |
[...] und Mobilität“, sagte Scheer. So könnten dringende Arbeiten auch schnell im Home-Office oder unterwegs erledigt werden. Zur Erreichbarkeit außerhalb der Bürozeiten sollten aber [...]
18. Juli 2010 um 20:58 |
[...] Seine wichtigsten Werkzeuge für die tägliche Arbeit sollte man gut kennen, um die Arbeitszeit effizient zu nutzen und bessere Ergebnisse zu erzielen. Wie wäre es, den Umstieg auf Office 2010 zum [...]