Handyverträge: Prepaid oder Laufzeit?

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Früher waren Prepaid-Angebote vor allem für diejenigen Handynutzer interessant, die ihr Mobiltelefon selten zum Anrufen genutzt haben und kein billiges neues Gerät brauchten, weil sie noch ein altes hatten.

Im Bereich der Handysubventionen hat sich viel verändert und die Preise der Prepaid-Anbieter sind oft sehr niedrig. Ein neues Handy bekommt immerhin bereits ab 20 €, wenn man keine großen Ansprüche stellt. Nicht jeder möchte unterwegs Preise vergleichen oder Videos auf seinem Handy anschauen. Lohnt es sich dann eigentlich noch, sich mit einem Laufzeitvertrag an  einen Mobilfunkprovider zu binden oder ist Prepaid generell die bessere Wahl?

Mit diesem Thema hat sich gerade das Onlinemagazin teltarif.de befasst. In einer Presseinformation steht:  “Keine Vertragsbindung, keine monatliche Grundgebühr, dafür aber günstige SMS- und Minutenpreise ab 8 Cent – das sind die Vorteile vieler Prepaid-Discounter. Damit sind sie längst nicht mehr nur für Wenigtelefonierer interessant; rein preislich lohnen sie sich gegenüber Laufzeitverträgen ebenso für Normal- und mitunter auch Vieltelefonierer.”

Die Laufzeitverträge können aber schon ein paar Vorteile vorweisen: “Vertragskunden steht zurzeit noch eine größere Auswahl an Optionen zur Verfügung. SMS- oder Minutenpakete gibt es beispielsweise nur in Kombination mit einem Vertrag”, sagt Rafaela Möhl vom Onlinemagazin www.teltarif.de.

Mehr Möglichkeiten bietet ein klassischer Handyvertrag zudem im Flatrate-Bereich: “Während es im Prepaid-Sektor bisher hauptsächlich Pauschaltarife für Gespräche ins Festnetz oder zwischen Kunden desselben Anbieters gibt, können Vertragskunden beispielsweise auch Flatrates für Gespräche in bestimmte Mobilfunknetze buchen” schreibt das Magazin. “Eine weitere Option, die es derzeit nur bei Handy-Verträgen gibt, ist die Homezone. Hierbei erhalten Kunden eine Festnetznummer und können innerhalb eines vorab festgelegten Gebietes mit dem Handy zu Festnetzpreisen telefonieren und angerufen werden”, so Möhl. Zusätzlich gebucht werden kann die Homezone bei Vodafone und T-Mobile; O2 hat nur noch einen Tarif mit Homezone im Angebot.

Vorteil der herkömmlichen Handyverträge: Meistens gibt es bei Vertragsabschluss ein neues Handy zu einem symbolischen Preis. Diese 1-Euro-Modelle sind letztlich aber selten ein Schnäppchen. “Wer ein bestimmtes Handy haben möchte, sollte sich erkundigen, wie viel das Gerät einzeln kostet. Denn der Kunde bezahlt das vom Anbieter subventionierte Handy durch die monatliche Grundgebühr ab – meist über 24 Monate”, gibt Möhl zu bedenken.

Mehr Informationen zu diesem Thema bietet das Onlinemagazine unter www.teltarif.de/vorzuege-mobilfunkvertrag auf seiner Website.


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