Rechtschreibung: Das Schlimmste verhindern

Eine gute Rechtschreibung hilft, einen guten Eindruck zu erzeugen. Wenn es darum geht, den eigenen Ruf im Internet zu schützen, wird das Thema Rechtschreibung selten beachtet. Texte voller Fehler werfen kein gutes Licht auf ihren Verfasser.

Vor dem Publizieren eines Artikels oder dem Abschicken einer wichtigen E-Mail schlicht und einfach noch einmal kritisch durchzulesen, was man geschrieben hat, ist nie verkehrt. Doch wer am Computer sitzt, hat es eigentlich ganz leicht, die meisten Fehler zu vermeiden bzw. aufzuspüren: Software wie “Duden Korrektor kompakt”, die es bis Jahresende noch im günstigen Medienpaket zusammen mit der 25. Auflage des berühmten Standardwerks “Duden – Die deutsche Rechtschreibung” zu kaufen gibt, wacht darüber, was man schreibt.

Schreibt man nicht auf seinem heimischen PC oder hat aus anderen Gründen keine Software oder kein Plugin für den Browser im Einsatz, um sich vor dem Schlimmsten zu bewahren, bleibt zumindest noch, seinen frisch getippten Text im Web einer Kontrolle zuzuführen. “Der Dudenverlag bietet ab sofort die ‘Duden-Rechtschreibprüfung online’ an, mit der sich eigene Texte auf Rechtschreib-, Grammatik- und Stilfehler einfach prüfen und korrigieren lassen. Die Korrektursoftware ist serverbasiert und kann ohne Installation direkt im Browser ausgeführt werden. Das Angebot ist direkt über die Startseite der Duden-Website www.duden.de zu erreichen”, erklärt eine aktuelle Pressemitteilung.

Weiter heißt es: “Und so einfach funktioniert der innovative Onlineservice: Den eigenen Text entweder direkt in das Eingabefeld schreiben oder hineinkopieren und die Online-Rechtschreibprüfung starten. Die Software erkennt Fehler in Wörtern bzw. Satzteilen und markiert sie farbig als Rechtschreib- oder Grammatikfehler. Klickt man mit der linken Maustaste auf die angezeigten Links, erläutert das Programm die entsprechenden Fehler und macht Korrekturvorschläge. Zum Schluss kopiert man den korrigierten Text in die gewünschte Anwendung. Texte von circa einer DIN-A4-Seite, was etwa 1 600 Zeichen entspricht, können so testweise geprüft werden. Da Formatierungen verloren gehen, empfiehlt es sich, den eigenen Text erst nach der vollzogenen Rechtschreib- und Grammatikprüfung in Form zu bringen.

Im Rahmen der Online-Rechtschreibprüfung bietet Duden auch die bewährte und beliebte Möglichkeit an, die Schreibweise einzelner Wörter nachzuschlagen bzw. auf fehlerfreie Rechtschreibung zu prüfen. Dabei handelt es sich um die Funktionalität der Duden-Suche, die es seit fünf Jahren auf duden.de gibt.”

Mal eben ein bestimmtes Wort nachschlagen zu können, ist hilfreich, aber das ist jetzt ein großer Schritt nach vorne. “Wörterbücher zum Nachschlagen sind das eine. Das andere ist die automatische Rechtschreibprüfung, die Wörter im Satzzusammenhang kontrolliert und auf diese Weise auch Grammatikfehler entdeckt und anzeigt. Darin steckt die eigentliche Innovation”, kommentiert Melina Alexa, Verlagsleiterin im Dudenverlag, das Angebot. “Offline bieten wir das mit der ‘Duden Korrektor’-Familie bereits erfolgreich für die unterschiedlichsten Betriebssysteme und Plattformen an.”

Fragt sich nur, wie es weitergeht auf www.duden.de, denn in der Presseinfo steht: “Der Dudenverlag bietet die ‘Duden-Rechtschreibprüfung online’ zum Start und zum Testen kostenlos an, um ein breites Publikum auf das Thema ‘automatische Rechtschreib- und Grammatikprüfung’ aufmerksam zu machen und nicht zuletzt Interesse am ‘Duden Korrektor’ für Microsoft Office und Works zu wecken.” Und nach dem Testen?

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3 Kommentare

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  1. Paramantus Mittwoch, 14. Oktober 2009 um 14:56 #

    Oh ja, da sprichst du Wahres. Eine korrekte Rechtschreibung ist einfach wichtig, damit man jemanden ernst nehmen kann. Flüchtige Fehler sind noch zu ertragen, wenn sie nicht häufig vorkommen, aber ich zumindest schlage lieber zwei mal nach, bevor ich ein Wort falsch schreibe…

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