Office-Alternativen online nutzen

Software ist nicht nur das, was auf dem Computer lokal installiert wird. In Zukunft wird vermutlich vieles von dem, was heute noch lokal auf dem Rechner installiert ist, online genutzt werden. Sogar beim Virenschutz ist Cloud Computing bereits ein Thema.

Die Entwicklung treiben derzeit nicht leistungsfähigere PCs, sondern schnellere Datenverbindungen. In der richtigen Kombination kann schon ein billiger PC für Aufgaben genutzt werden, für die er selbst zu schwach wäre. Darauf kann man sich beim Computerkauf schon einstellen. Falls erforderlich hat man im Home Office die Kapazitäten eines Rechenzentrums zur Verfügung, wenn man sie benötigt.

“Mit zunehmend leistungsfähigen Datenverbindungen, Rechnern und Browsern lassen sich typische Büroanwendungen direkt im Netz realisieren. Einige Web-Anwendungen schicken sich gar an, die bisherigen zu ersetzen – etwa in der Text- und Dokumentenverarbeitung, schreibt das IT-Profimagazin iX in seiner November- Ausgabe, die seit 15. Oktober im Handel ist. Wichtig ist dann, einen wirklich schnellen DSL-Anschluss zu haben.

Der Pressetext informiert: “Nach und nach verlagern sich immer mehr Office-Anwendungen in den Browser – die moderne Version eines Terminals. Gegenüber herkömmlichen Office-Paketen bieten Online-Anwendungen viele Vorteile. So beschränken sich ihre Fähigkeiten auf das Wesentliche und überfordern den Anwender nicht mit unnötigen Optionen. Außerdem müssen sich die Nutzer weder um Installation, noch um Produkt-Updates oder die Datensicherung kümmern.

Arbeitsgruppen profitieren ebenfalls von den Webanwendungen, die Zusammenarbeit beim Erstellen und Überarbeiten von Dokumenten sowie deren Austausch ist online deutlich einfacher. Der Preis dafür ist die Bindung an einen Anbieter.” Wer sich in diese Abhängigkeit nicht begeben möchte, hat eine Alternative: “Wer nicht von einem externen Dienstleister abhängig sein möchte, kann auf dem Heim- oder Firmen-Server ein eigenes System einrichten, etwa mit einer Open-Source-Software”, rät iX-Redakteur Michael Riepe. “Eine eigene Installation verhindert außerdem, dass sensible Informationen in falsche Hände geraten.”

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