Einfache Hilfe gegen spiegelndes Display
Warum kaufen sich die meisten Leute bloß ein Notebook mit spiegelndem Display? Ob es beim Computerkauf überhaupt ein Notebook sein muss, sollte man sich sowieso fragen. Desktop-PCs bieten zum gleichen Preis regelmäßig deutlich mehr Leistung.
Aber wenn man sein Notebook nicht nur zu Hause nutzen möchte, sondern unterwegs oder gar im Freien, stellt sich bald heraus: Man sieht sich vor allem selbst gut, weil das Display wie ein Spiegel wirkt. “Moderne Notebooks sind eine ernsthafte Konkurrenz für jeden Badezimmerspiegel. Sicher, sogenannte Glare-Displays wirken farbenprächtig, aber spiegeln fürchterlich. PCgo zeigt, wie man das Notebook-Display entspiegelt und die Farben behält”, schreibt das Computermagazin in einem Pressetext zur aktuellen Ausgabe.
Was man gegen ein spiegelndes Display tun kann, sagen die Experten: “Fast jedes moderne Notebook hat ein ‘Glare’-Display. Was die einen freut, weil die Farben so kräftig wirken, ärgert andere, insbesondere in hellen Umgebungen: Man sieht sich selbst im Notebook. Die Lösung des Problems schaffen spezielle Folien, die die Geisterbilder auf dem Display entfernen, ohne die Brillanz nennenswert zu bremsen.
Das Computermagazin PCgo hat nach seinem Motto ‘wir machen Technik einfach’ passende Folien bestellt und auf Notebooks im Labor aufgebracht. Schwer ist es nicht, da man mehrere Versuche hat, falls der erste Anlauf nicht gleich gelingt. Allerdings sind ein paar Tipps schon wichtig. So sollte man die Folie in einem Zimmer aufbringen, in dem möglichst wenig Staub in der Luft hängt. In Privatwohnungen ist dies das Badezimmer nach einer Dusche.
Um keine Luftblasen zwischen Folie und Display einzufangen, braucht man außerdem noch eine Plastikkarte (Scheckkarte, VISA) und ein paar Handschuhe. Handwerklich Ungeschickte können auch einen professionellen Service in Anspruch nehmen.
Die Folien, die kratzfest, entspiegelt und Schmutz abweisend sind, gibt es für Notebooks von 35 Euro (13,3 Zoll) bis 52 Euro (17 Zoll). Wer die Folien nicht selbst aufbringen möchte, zahlt etwas mehr. Wichtig: Alle Folien lassen sich rückstandsfrei entfernen.”
Einfacher wäre es natürlich, gleich ein Notebook mit einem matten Display zu kaufen. PCgo-Chefredakteur Jörg Hermann ist mit der Lösung seiner Redaktion deshalb zwar zufrieden, findet aber auch: “An sich ist es ja Unsinn, Kunden spiegelnde Displays zu verkaufen, die man dann selbst mit Entspiegelungsfolie bekleben darf. Für alle, die aber bereits so ein Notebook haben, ist die Folienlösung aus unserer aktuellen Ausgabe die perfekte Lösung.”
Mehr zum Thema spiegelnde Displays steht in der PCgo-Ausgabe 12/2009, die für 4,99 Euro überall im Zeitschriftenhandel zu bekommen ist. Im Internet ist die PCgo unter pcgo.magnus.de zu erreichen.



