Trotz Komplettanschluss billiger ins Ausland oder zu Handys telefonieren

Werbung

Wer einen Festnetzanschluss zusammen mit einem Internetanschluss und Flatrates für Gespräche ins Festnetz sowie für die Internetnutzung bestellt, zahlt am Ende vielleicht sogar mehr Geld, wenn er vorher Kunde bei der Telekom war und Call-by-Call nutzen konnte.

Allerdings hat sich das Telefonieren über das Internet so gut entwickelt, dass dieser Nachteil gar nicht mehr so schwer wiegt. “DSL-Komplettanschlüsse mit Internet- und Telefonie-Flatrate sind eine günstige Kommunikationslösung für private Haushalte. Doch mit der ersten Rechnung stellt sich oft Ernüchterung ein. Der Grund: Die klassische Telefon-Flatrate bietet nur kostenlose Gespräche in das deutsche Festnetz”, warnt das Webzine TecChannel.

“Bei Handy- oder Auslands-Gesprächen verlangen die Anbieter zum Teil deutlich überzogene Preise – beispielsweise bis zu rund dreißig Cent pro Minute für Mobil-Gespräche oder 120 Cent pro Minute für ein Telefonat nach Südafrika. Für den Verbraucher kann dies teuer werden, da die meisten Anbieter von DSL-Komplettanschlüssen die günstigen Call-by-Call-Vorwahlen sperren. Der Kunde sitzt damit in der Kostenfalle.”

Das ist übertrieben, finde ich. Call-by-Call soll schließlich Wettbewerbsnachteile der Telekom-Konkurrenzen ausgleichen. Ansonsten muss man sich halt überlegen, für welchen Telefonanbieter man sich entscheidet. Die Grundgebühren sind da nicht alles, die laufenden Kosten für Gesprächsgebühren muss man einrechnen, wenn man seinen Telefonanbieter wechseln möchte.

In einer Pressemitteilung schreibt TecChannel, das deutsche Webzine für IT-Experten:

“Wer trotz Telefon-Flatrate die teuren Tarife umgehen will, für den sind unabhängige VoIP-Anbieter eine preiswerte und einfach zu verwendende Alternative. Auslands-Gespräche sind wieder für einige Cent pro Minute möglich, Mobil-Gespräche bleiben bei rund zehn Cent pro Minute im erträglichen Rahmen. Erfreulicherweise verlangen solche Dienstleister wie zum Beispiel Sipgate oder TerraSip weder eine Einrichtungsgebühr noch eine monatliche Grundgebühr. Ist der Account angelegt und der DSL-Router entsprechend konfiguriert, müssen Anwender sich um nichts mehr kümmern – Gespräche in das Festnetz laufen über die Flatrate, der Rest über das weitaus günstigere VoIP-Angebot.”

Ausführliche Informationen dazu, wie sich ohne Call-by-Call beim Telefonieren viel Geld sparen lässt, findet Ihr unter www.tecchannel.de/2024187.


Werbung

Kommentar schreiben