Wer sich ein neues Handy kaufen oder eines verschenken möchte, sieht sich vielen Fragen gegenüber. Der Handykauf ist nicht so einfach, wenn man sich mit dem Thema nicht auskennt.
Abgesehen von den Geräten sollten die Gesprächskosten und die Kosten für SMS und mobiles Internet ein Thema sein. Entscheidend ist ja nicht bloß der Gerätepreis, sondern der Gesamtpreis. Wie viel man für das Handy zunächst auf den Tisch legt, ist ja nur ein Aspekt; der allerdings wird immer noch von vielen Käufern überbewertet. Vermeintlich billige Handys stellen am Ende eine teure Belastung dar. Andererseits kann es sich durchaus lohnen, ein subventioniertes Handy oder ein subventioniertes Netbook (die verkaufen die Mobilfunkanbieter inzwischen ebenfalls gerne in ihren Shops) zu erwerben.
“Auch in diesem Jahr werden aktuelle Smartphones wieder zu Tausenden auf dem weihnachtlichen Gabentisch landen. Wer jedoch ein Handy zu Weihnachten verschenken möchte, sollte auch auf die Folgekosten achten”, rät zu diesem Thema unabhängige Verbraucherportal handytarife.de.
Mit dem Handykauf holt man sich oft einen neuen Handyvertrag, der laufende Kosten verursacht. “Über die übliche Dauer eines 24monatigen Vertrags können je nach Tarif mehrere Hundert Euro Grundgebühren zustande kommen”, warnt Henrik Wolter, Tarifexperte von www.handytarife.de. Viele Käufer eines Mobiltelefons treffen ihre Entscheidung allein mit Blick auf das Telefon, welches sie kaufen möchten, schauen sich den zugehörigen Handytarif jedoch nicht genau an. “In vielen Fällen lohnt es sich, einen Discount-Handytarif zu erstehen und das Handy separat im Internet zu kaufen. In der Summe kann dies deutlich günstiger sein”, erklärt Wolter.
“Weitere typische Kostenfallen sind neben zu hohen Grundgebühren und teuren Gesprächsminuten beispielsweise auch eine ungünstige Taktung (60/60). Dabei werden angefangene Telefonminuten stets voll berechnet”, schreiben die Tarifexperten in ihrem Pressetext. “Auch beim Handy selbst sollten Kunden bedenken, wie das Gerät später genutzt werden soll: Wer weder mobiles Internet noch MP3-Player oder GPS-Navigation benötigt, kommt mit einem Einsteiger-Mobiltelefon deutlich günstiger weg.” Billige Handys können heute schon mit erstaunlich starken Leistungen glänzen.
Ganz so einfach ist der Handykauf also nicht, aber mit Blick auf die Gesamtkosten, die im Laufe der Zeit anfallen, lohnt es sich, hier etwas Zeit zu investieren. “Konsumenten sollten sich vor dem Kauf genau überlegen, was wirklich benötigt wird”, meint Henrik Wolter. “Am besten betrachtet man die Gesamtkosten für einen Zeitraum von zwei Jahren. Für diesen sollte jeder Kunde die Kosten für das Handy sowie die Summe der monatlichen Gebühren addieren”. Dazu muss man keine umständlichen Berechnungen anstellen, sondern kann Hilfsmittel wie den Tarifrechner von handytarife.de nutzen.



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