Kann das Handy den Festnetzanschluss ersetzen?
Billig telefonieren fängt mit dem Sparen bei den Grundgebühren an. Für einige Telefonkunden kann das Mobiltelefon den Festnetzanschluss ersetzen.
Sogar auf einen Internetanschluss muss man nicht verzichten, wenn man sich den Festnetzanschluss spart. Allerdings bieten die Handynetze nicht immer eine Alternative. Besonders wer viel und vor allem schnell im Internet unterwegs sein möchte, sollte weiterhin auf einen Festnetzanschluss setzen. Was das bloße Telefonieren angeht, kann man sehr billig das bekommen, was man wirklich braucht.
Die Experten von teltarif.de schreiben diesen Monat in einem Pressetext:
>>Wer eine günstige Alternative zum klassischen Festnetz sucht, findet sie mitunter in einer sogenannten Homezone. Hierbei erhält der Kunde für sein Handy eine Festnetznummer. Innerhalb eines festgelegten Gebietes ist er dann über diese Nummer zu Festnetzkonditionen erreichbar und kann selbst zu Minutenpreisen ab 3 Cent ins Festnetz telefonieren. “Die preiswerteste Homezone gibt es derzeit bei mobilcomdebitel für eine Grundgebühr von 2,50 Euro monatlich. Zum Vergleich: Ein klassischer Festnetzanschluss bei der Deutschen Telekom kostet gut 15 Euro mehr im Monat”, sagt Markus Weidner vom Onlinemagazin www.teltarif.de. Auch T-Mobile und Vodafone bieten Homezone-Optionen an – allerdings ist hier ein Mobilfunkvertrag mit 24monatiger Mindestlaufzeit Voraussetzung. In Kombination mit dem jeweils günstigsten Tarif kostet die Homezone dann mindestens 10 Euro im Monat.
Allerdings lohnt sich der Verzicht auf einen Festnetzanschluss zugunsten einer Mobilfunk-Alternative nicht für jeden. “Vielsurfer fahren mit einer Doppelflatrate für Internet- und Festnetzanschluss preislich und qualitativ besser als mit einer Homezone plus mobilem Internet”, so Weidner. Mittlerweile gibt es zwar viele Flatrate-Angebote für die mobile Internetnutzung, doch Einschränkungen wie etwa Geschwindigkeitsreduzierungen ab einem bestimmten verbrauchten Datenvolumen machen das mobile Internet als alleinigen Internetzugang für zu Hause kaum geeignet. Auch wer oft von zu Hause ins Ausland telefoniert oder Sonderrufnummern wählt, sollte von einer Homezone-Lösung absehen – denn die Minutenpreise für diese Ziele sind vergleichsweise hoch und lassen sich nicht durch Call by Call senken.
Abschließend gibt Markus Weidner folgenden Tipp: “Bevor man sich für einen Homezone-Anbieter entscheidet, sollte die Qualität des Netzempfangs in der späteren Homezone geprüft werden. Dazu kann beispielsweise die SIM-Karte eines Bekannten oder eine günstige Prepaidkarte verwendet werden.”<<
Mehr Infos über billige Alternativen zum Festnetzanschluss lest Ihr in diesem Artikel auf teltarif.de.




31. Januar 2010 um 21:05 |
[...] Ohne Festnetz billiger telefonieren nur mit dem Handy … [...]
17. Februar 2010 um 10:12 |
absolut wahr, sehr guter artikel, war sehr interessant für mich.
1. Juli 2010 um 14:45 |
Hallo,
die billigste Variante für Festnetz-Vieltelefonierer ist immer noch eine preisgünstige Flatrate. Da kann man alles andere wohl vergessen.
Für 9,95 Euro monatliche Grundgebühr kann man da schon rund um die Uhr ins gesamte deutsche Festnetz telefonieren.
Lg
Anna