Nicht jede Entspannungsmethode passt zu jedem

Heute ist der letzte Tag vom ersten Monat des neuen Jahres. 2010 ist gar nicht mehr so frisch und neu, ein ganzer Monat ist fast schon rum.

Das ist ein guter Zeitpunkt, sich zu fragen, wie es um die Verwirklichung der guten Vorsätze für dieses Jahr steht. Weniger Stress im Leben, das haben sich einer Umfrage zufolge sehr viele Menschen vorgenommen. Kein Wunder, hört und liest man doch überall davon, wie viel Stress die Menschen haben, acht von zehn Deutschen fühlen sich einer Forsa-Umfrage nach gestresst. Und Burnout ist längst kein Managerproblem mehr. Neben simplen Maßnahmen wie Abendspaziergängen und einfach Spaß mit Freunden zu haben, stellen Entspannungsmethoden einen sehr guten Weg dar, den Stresslevel zu senken, gelassener zu werden.

Die Zeitschrift VITAL hat sich für die aktuelle Ausgabe 02/10, die bereits im Handel ist, mit Entspannungsmethoden beschäftigt. Dort meint man, dass “die richtige Entspannungsmethode allerdings vom jeweiligen Wahrnehmungstyp abhängig” sei. “Ob eine Methode hilft, hängt unmittelbar damit zusammen, wie Sie Ihre Umwelt vorzugsweise wahrnehmen”, erklärt die Heilpraktikerin und Autorin Doris Ehret-Wemmer.

Im Pressetext zur aktuellen Ausgabe von VITAL heißt es:

>>Die Expertin unterscheidet dabei den visuellen, den auditiven und den kinästhetischen Typ. Visuell empfängliche Menschen verlassen sich in erster Linie auf ihre Augen, können Bilder und optische Reize am besten verarbeiten. Beste Entspannungsmethode für diesen Wahrnehmungstyp ist die sogenannte Fantasiereise – ein gelenkter Tagtraum, der zum Beispiel eine Reise durch den Körper sein kann. Der auditive Typ dagegen zählt Sprechen und Zuhören zu sein Stärken, ist oft Musikliebhaber. Diesen Ohrenmenschen empfiehlt die Expertin zur Entspannung das autogene Training, bei dem autosuggestive Formeln das vegetative Nervensystem in den Erholungszustand umschalten lassen.

Für kinästhetisch veranlagte Menschen wiederum sind Fühlen und Einfühlen entscheidend; sie fassen Dinge an und nehmen gerne Körperkontakt auf. Laut Ehret-Wemmer entspannt dieser Typ am besten mit der von Edmund Jacobson entwickelten progressiven Muskelrelaxation. Dabei werden bestimmte Muskelpartien nacheinander einige Sekunden angespannt und danach bewusst entspannt.

Hat man die für sich richtige Methode gefunden und erlernt, kann man schon bald deutlich besser mit Stress umgehen und innerhalb weniger Augenblicke auf Entspannung umschalten. Der Zeitaufwand muss dabei nicht groß sein. “15 Minuten täglich genügen”, empfiehlt die Expertin. “Die kann und sollte sich jeder nehmen.”<<

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2 Kommentare

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  1. Burkhard / Zeitblüten Sonntag, 31. Januar 2010 um 21:03 #

    Entspannungsübungen sind ein probates Mittel, um stressresistenter zu werden und auch nach einem hektischen Tag wieder runter zu kommen.
    Um die Stressbelastung aber auf längere Zeit zu reduzieren, sollte man sich die Stressursachen bewusst machen, um den Stress an der Wurzel zu packen. Sind die Ursachen dann erkannt, kann man im nächsten Schritt Lösungsstrategien umsetzen, um den Stress auf ein mögliches Minimum zu reduzieren.

    Schöne Grüße

    Burkhard

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  1. Tweets that mention Welche Entspannungsmethode passt zu mir? | Unterschiede berücksichtigen | billigberaten.biz -- Topsy.com - Dienstag, 2. Februar 2010

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