Navigationsgeräte für das Auto sind schon sehr billig zu bekommen. Trotzdem sparen sich viele Autofahrer das Geld für das Navi und nutzen ihr Handy oder Smartphone für die Navigation.
Die Akkuleistung des Mobiltelefons, vergleichsweise kleine Displays, Hindernisse bei der sicheren Befestigung und Schwächen in der Bedienung stellen nicht selten Probleme dar, die im Zweifel für den Kauf eines separaten Navigationsgeräts sprechen. Bei Komfort und Leistung Kompromisse einzugehen ist etwas anderes, als bei der Sicherheit nachlässig zu sein.
Zum Thema Handy als Alternative zum echten Navi schreiben die Experten von handytarife.de in einer Presseinformation:
>>Zahlreiche Mobiltelefone werden inzwischen mit GPS-Empfängern ausgestattet und lassen sich in Verbindung mit der richtigen Software auch als Navigationsgerät nutzen. Das Verbraucherportal handytarife.de hat kostenlose und kostenpflichtige Wegweiser für das Handy in der Praxis getestet und mit klassischen Navigationsgeräten verglichen.
Untersucht wurden fünf Software-Lösungen, die teils kostenlos, teils für bis zu 100 Euro angeboten werden. Dem entgegen stand ein echtes Navigationssystem der Preisklasse um 100 Euro.
Henrik Wolter, Experte des unabhängigen Internetportals handytarife.de, hat klare Vorstellungen von einem guten Navigations-Programm: “Eine schnelle und unkomplizierte Installation sowie eine intuitive Bedienung sollten die Basis bilden.” Wichtig seien außerdem eine flotte Routenberechnung und die exakte Positionierung. Außerdem komme es darauf an, wie sich die Software im Straßenverkehr verhält, ob sie klare Kommandos gibt und bei plötzlichen Weg-Änderungen schnell reagiert.
Vorsicht Bußgeld
Fazit des Vergleichs: Ein echtes Navigationssystem bietet deutlich mehr Komfort als die Handy-Lösungen. Außerdem wählt sich ein solches Gerät nicht unterwegs ins Internet ein, um Karten zu laden, was manche Software im Test tat. Dieser Vorgang kann vor allem im Ausland zu hohen Verbindungskosten führen.
Aufgepasst bei Menü-Eingaben: Die Bedienung eines Handys, auch als Navi eingesetzt, ist während der Fahrt verboten. “Nichtbeachtung kann zu einem Bußgeld von bis zu 40 Euro und einem Punkt in Flensburg führen”, erinnert Wolter. Ein weiterer Vorteil für ein echtes Navigationsgerät, dessen Bedienung während der Fahrt erlaubt ist.<<
Den ausführlichen Test zum Thema Handy-Navigation lest Ihr in einem Artikel auf handytarife.de.





Wenn ich bedenke, wie teuer die Auslandstarife bei manchen Handyverträgen sein können, kann ein Handy als Navi sicher ein teures Vergnügen sein. Danke für den Hinweis mit dem Bußgeld, darüber habe ich mir nämlich auch schon mal Gedanken gemacht für den Fall, dass unser nächstes Auto keinen integrierten Navi haben sollte.
Falsch.
Die Bedienung des Handys als Navi während der Fahrt ist nur dann verboten, wenn man es in die Hand nimmt.
Solange es in einer Halterung steckt und man es nicht in die Hand nimmt, ist dies völlig legal. § 23 StVO ist hier eindeutig.