Seit letztem Jahr ist das Thema 3D wieder in Mode. Dieses Jahr ist 3D bereits ein wichtiger Trend.
Erfolgreiche Kinofilme in 3D haben einem breiten Publikum regelrecht vor Augen geführt, was 3D-Technik heutzutage leisten kann. Bald werden 3D-Fernseher in die Wohnzimmer kommen. Momentan mangelt es noch an ausreichenden 3D-Inhalten, damit sich die Anschaffung von 3D-Fernsehern überhaupt lohnt. Bis das Produzieren in 3D zum Standard wird kann sich Tricksen lohnen. Aus 2D-Inhalten können am Computer 3D-Inhalte errechnet werden. Dazu ist nicht einmal extrem leistungsfähiges Equipment für Profis nötig.
Man muss als Privatanwender noch nicht einmal in die Cloud ausweichen, um die benötigten Rechenkapazitäten zur Verfügung zu haben. Was im Pressetext zur aktuellen Ausgabe 6/10 des Computermagazins c’t steht, klingt erstaunlich:
>>Mit einem einfachen Skript lassen sich 2D-Filme überraschend gut um eine dritte Dimension ergänzen.”Damit kann man fast nach Belieben seine eigene DVD-Sammlung in 3D anschauen”, erklärt c’t-Redakteur Dr. Volker Zota. Voraussetzung ist ein leistungsstarker Rechner mit mindestens zwei Prozessorkernen. Zum Anschauen benötigt man einen 3D-Beamer oder -Monitor, 3D-Fernseher kommen noch im Frühjahr auf den Markt. Die besten Resultate erzielt man dann mit einer Shutterbrille. Auf herkömmlichen Monitoren kann man sich die 3D-Videos immerhin mit einer Rot-Grün-Brille anschauen.
Diese einfache Methode überrascht, gelten gewandelte 3D-Bilder doch eher als qualitativ minderwertig. Speziell bei Standbildern treten häufig Probleme auf, auch Kopfschmerzen nach einem Film sind keine Seltenheit. “Beides wird durch unser Skript stark vermindert”, verspricht c’t-Experte Dr. Volker Zota. “Allerdings hängt der Erfolg auch vom Bildmaterial ab. Schwebende Kameras, die eine Situation langsam umkreisen, unterstützen die Umwandlung – wackelige Kameraführung sorgt für Übelkeit.”
An den 3D-Eindruck von Filmen wie “Avatar” kommen so “3Disierte” Videos freilich nicht heran, dennoch muss man keine Stereokameras verwenden: Der Regisseur Tim Burton hat seinen Film “Alice im Wunderland” in 2D aufgenommen und im Nachhinein mit professioneller Software und manueller Nacharbeit aufwendig in 3D gewandelt, weil er dieses Verfahren für leistungsfähiger hält als die direkte Aufnahme mit Stereokameras.<<



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