Standardeinstellungen meist nicht sinnvoll: Flachbildfernseher selbst einstellen
Beim Kauf eines Flachbildfernsehers ist es ein wenig so wie beim Kauf von Kleidung: Was im Geschäft noch richtig gut ausgesehen hat, enttäuscht mitunter zu Hause, obwohl schon billige Flachbildfernseher grundsätzlich gute Bildqualität liefern.
Bei Flachbildfernsehern kommt es allerdings auf die Einstellung an, nicht die des Käufers, sondern des Fernsehers. Das Fernsehgerät muss auf seinen Einsatzort abgestimmt werden. Es ist leicht nachvollziehbar, dass die Einstellungen in einem grell beleuchteten Elektronikmarkt anders ausfallen müssen als in einem gemütlich-gedämpft beleuchteten Wohnzimmer.
Ob aus Unwissenheit oder Bequemlichkeit, viele Käufer von Flachbildfernsehern belassen es bei den Standardeinstellungen ihres TV-Geräts. Die Folge sind viel zu bunte Bilder, Doppelkonturen und hässliche Bildklötzchen. Mit den Werkseinstellungen werden Käufer von Flachbildfernsehern selten glücklich, deshalb sollte man selbst seinen Fernseher einstellen, rät AUDIO VIDEO FOTO BILD im aktuellen Heft 4/2010.
Im Pressetext heißt es:
>>Der Grund für die knallig-bunte Bildwiedergabe: Hersteller stimmen ihre Geräte auf die Präsentation in hell erleuchteten Verkaufsräumen ab. Deshalb sieht das Bild im Geschäft zwar prima aus, nervt daheim aber auf Dauer jeden Nutzer. Wer also Wert auf heimischen TV-Genuss mit natürlicher Bildwiedergabe legt, muss das Fernsehbild selbst optimieren. Das ist für viele Nutzer angesichts fantasievoller Begriffe im Bildschirmmenü jedoch eine Herausforderung: So lässt sich nur erahnen, was beispielsweise Bildmodus-Einstellungen wie “Dynamisch” oder “Lebhaft” bewirken. Fakt ist, dass sie das Bild meist übertrieben scharf und knallig aussehen lassen. AUDIO VIDEO FOTO BILD rät, diese auf “Normal”, “Standard” oder “Benutzer” zu ändern, um ein optimales Bild zu erhalten.
Wenn Schwarztöne zu grau aussehen und Weiß zu grell wirkt, kann die Hintergrundbeleuchtung Ursache des Übels sein. Am einfachsten klappt die Justierung mit den schwarzen Balken eines Breitbildfilms: Die Beleuchtung sollte so eingestellt sein, dass die Balken schön dunkel sind und die Farben noch nicht matt und trübe aussehen. Das Einstellmenü für die Hintergrundbeleuchtung verbirgt sich bei manchen Geräten hinter Begriffen wie “Hinter.Licht” und “Backlight”. Auch Doppelkonturen oder Geisterbilder lassen sich vermeiden: Hier hilft eine niedriger eingestellte Bewegungsverbesserung.
Wichtig: Bei den meisten Fernsehern gelten Bildeinstellungen nur für die aktuell gewählte Bildquelle. Wer das Bild mit laufendem Fernsehprogramm optimiert hat, sollte die Einstellungen beispielsweise auch nach dem Umschalten auf den DVD-Recorder wiederholen. Weitere Tipps, um 40 Prozent mehr Bildqualität zu erhalten, liefert die aktuelle AUDIO VIDEO FOTO BILD.<<
Im Internet ist die AUDIO VIDEO FOTO BILD unter der Adresse www.avfbild.de zu finden.



