Für Vielnutzer lohnen sich Sprachflatrates fürs Handy
Billig sind Sprachflatrates nicht immer, aber für Vielnutzer sind die Flatrateangebote der Mobilfunkprovider interessant. Je mehr man telefoniert, desto mehr spart man.
Wer sein Handy dagegen nur selten dazu nutzt, jemanden anzurufen, hat billigere Tarife bzw. Optionen zur Auswahl als Sprachflatrates.
Für manche Nutzer sind Flatrates allerdings auch deshalb so attraktiv, weil sie beim Telefonieren nicht mehr auf die Uhr gucken müssen. Unangenehme Überraschungen auf der Handyrechnung lassen sich mit Flatrates ebenfalls teilweise ausschließen. Einfach telefonieren können, bedeutet nicht nur ein Stück Luxus, Flatrates vereinfachen den Alltag ein Stück weit. In den Berechnungen von Tarifexperten kommt dieser Aspekt naturgemäß zu kurz.
Dennoch lohnt sich ein Preisvergleich immer, egal wie man sich am Ende entscheidet. Das Thema Sprachflatrates behandelt das Telekommunikationsmagazin connect in seiner aktuellen Ausgabe 4/2010.
Aus dem Pressetext zum aktuellen Heft: >>Wer viel mobil telefoniert, hat die Qual der Wahl: Sprachflat oder nicht? Und wenn ja, welche? Denn das Angebot ist mittlerweile verwirrend groß. Jeder Netzbetreiber und fast jeder Discounter bietet Sprachflatrates unterschiedlichster Couleur an. So gilt es zunächst, sich für das passende Flatrate-Modell zu entscheiden: Es gibt Sprachflatrates, die nur ins eigene Netz, nur ins Festnetz, in beide Netze oder nur am Wochenende gelten. Auch so genannte Community-Tarife sind verbreitet – bei ihnen ist meist nur der Anruf zu anderen Kunden des eigenen Anbieters gratis. Wer nicht überlegen will, wen er wo anruft, kann auch eine Komplett-Flat buchen, in der alle Handy-Telefonate in alle deutschen Netze inklusive sind.
connect hat die Angebote anhand von Beispielrechnungen verglichen. Das Ergebnis: Eine Sprachflatrate lohnt sich nur für Vieltelefonierer; Wenig- und Normalnutzer zahlen drauf. Wer anderthalb Stunden im Monat gleichmäßig in alle Netze plaudert, ist ohne Flatrate billiger dran. Wer dagegen häufig mit dem Handy ins Festnetz oder ins eigene Netz anruft, kann mit entsprechenden Flats sparen. Für netzinterne Gespräche sind die Angebote von Base und O2 am billigsten, für Anrufe ins Festnetz die Offerten von Base und Congstar führend. Generell fahren Vieltelefonierer mit Base am günstigsten: Selbst die größten Quasselstrippen zahlen nur 50 Euro im Monat. Auch im O2-Tarif o kommt man dank Kostenairbag auf maximal 60 Euro Telefonie- und SMS-Kosten pro Monat; bei Aktionsangeboten greift der Airbag oft auch schon deutlich früher.<<
Die detaillierten Kostenberechnungen zu Sprachflatrates befinden sich in der der aktuellen connect 4/2010.




22. März 2010 um 10:14 |
Die wohl am meisten angebotene Handyflat ist die Handy Flat ins Festnetz, mit der man ins gesamte dt. Festnetz telefonieren kann. Diese gibt es ab knapp 10 € im Monat, bei einer Vielzahl Anbieter. Die historisch am weitesten verbeitete Handyflat ist die Handyflat sowohl ins Festnetz als auch ins eigene Mobilfunknetz.
Die wohl am meisten gewünschte Handyflat ist wohl die in alle Netze. Hier muß man aber, wie in Ihrem Artikel geschrieben, kalkulieren ob sich das für einen wirklich rechnet. In diesem Zusammenhang ist der o2 o bzw. der simply Basic Tarif interessant. Bei diesen zahlt man einen Minutenpreis, die Kosten sind aber nach oben, bei 60 € (o2 o), 55 € (simply basic), 51 € (o2 o bei Onlinebestellung) im Monat gedeckelt. Sprich man hat mit diesen zwei Tarifen einen Handy Flat in alle Netze wenn man viel telefoniert, wenn man weniger telefoniert, einen Tarif mit Minutenabrechnung, die dann aber verursachungsgerecht und damit geringer ausfällt
16. Mai 2010 um 21:13 |
[...] in den 90ern habe ich viel Geld für das Telefonieren ausgegeben. Heute sind Sprachflatrates so billig, dass es eigentlich gar nicht so attraktiv ist, kostenlos oder billig über das [...]