Seit der Vorstellung des iPad im Januar durch Steve Jobs ist ein Hype losgebrochen, der dem ganzen Marktsegment Tablet-Computer zum Durchbruch zu verhelfen scheint.
Doch zunächst ist Apple mit seinem iPad erfolgreich. Ob sich der Kauf eines iPad lohnt, hängt zunächst davon ab, was man mit einem Tablet-Computer tun möchte. Auf dem Touchscreen an der virtuellen Tastatur lange Texte zu schreiben, empfiehlt sich offensichtlich nicht. Wer ein relativ kleines Endgerät sucht, auf dem sich gut schreiben lässt, greift lieber zu einem Netbook und fährt damit auch noch viel günstiger. Zum Betrachten von digitalen Fotos ist das iPad dagegen sehr gut geeignet, das liegt ebenfalls auf der Hand. Doch wie sieht es mit den Fähigkeiten des iPad als Spielkonsole aus?
Zum Thema Spielen auf dem iPad hat COMPUTERBILD SPIELE einen Test durchgeführt und schreibt:
>>Apples neues “Wundergerät” iPad soll mit seinem berührungsempfindlichen Bildschirm auch als mobile Spielekonsole eine gute Figur machen. Ob das stimmt, hat COMPUTERBILD SPIELE mit einem eigens aus den USA eingeflogenen iPad getestet (Heft 6/2010, jetzt im Handel erhältlich).
Der Monitor lieferte im Test von COMPUTERBILD SPIELE sehr scharfe, überraschend helle und brillante Bilder. Viele speziell fürs iPad programmierte Spiele, beispielsweise das Rennspiel “Need for Speed Shift for iPad”, sehen darauf richtig gut aus – solange der Nutzer nicht im starken Sonnenlicht spielt. Dann reflektiert die spiegelnde Glasoberfläche stark.
Die Bedienung per Touchscreen offenbarte im COMPUTERBILD SPIELE-Test je nach Spielgenre Stärken und Schwächen. Seine ganz eigenen Reize hat das Spiel zu zweit oder zu mehreren an einem iPad. Liegt das Gerät auf dem Tisch, laufen klassische Duellspiele, etwa Schach, so ab wie bei einem Brettspiel. Aber auch bei Aufbau- und Strategiespielen wie “Civilization Revolution for iPad” leistete das iPad gute Dienste. Diese lassen sich per Touchscreen sogar besser bedienen als mit Tastatur und Maus. Im Gegensatz dazu ist es fast unmöglich, Actionspiele wie “Call of Duty: World at War – Zombies” zu steuern: Der eigene Finger verdeckt das Zielobjekt und die Steuerung arbeitet höchst unpräzise. Ein weiteres Problem ist das Gewicht des Geräts: Beim Spielen in der Hand müssen ständig 666 Gramm bewegt werden, was auf Dauer durchaus kräftige Oberarme erfordert.
Gut: Das Apple-Gerät hat beim Spielen einen langen Atem, mit voller Helligkeit war erst nach 7 Stunden und 50 Minuten Schluss mit der Akkuladung. Wer in Deutschland das neue Apple iPad kaufen will, muss sich allerdings noch bis Ende Mai gedulden. In Deutschland wird das iPad ab rund 500 Euro zu haben sein. Dafür erhält der Käufer ein robustes Gerät mit 4:3-Touchscreen und einer Auflösung von bis zu 1.024 x 768 Bildpunkten und 25 Zentimeter Bilddiagonale.<<
COMPUTERBILD SPIELE im ist im Web unter der Adresse www.cbspiele.de erreichbar.



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[...] am WeTab ist weniger, wie gut es im Vergleich zum iPad ist, sondern, wo die Unterschiede sind. Die Offenheit des Systems (nicht nur des Betriebssystems) [...]