Fotos schon im Urlaub online zeigen? Vorsicht bei den Kosten!

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Die Digitalfotografie hat uns der Spannung beraubt, dem Abholen von Fotos aus dem Fotoladen entgegenzufiebern. Das erste Mal den Umschlag mit den neuen Bildern zu öffnen, war für mich immer ein besonderer Moment.

Zurück zur analogen Fotografie möchte ich trotzdem nicht. Nein, bestimmt nicht! Ich wollte es nur voranstellen, weil es inzwischen für viele Menschen sogar selbstverständlich ist, neue Fotos gleich von unterwegs über ihr Handy oder mittels Netbook oder Notebook ins Internet zu stellen, beispielsweise in ein Webalbum. Was haben sich die Zeiten geändert! Wären da nicht die Kosten für die Datenübertragung, es würden noch viel mehr Menschen ihre Bilder direkt nach dem Fotografieren ins Internet stellen.

Im Inland kann man inzwischen ganz entspannt mit den Kosten für die Datenübertragung umgehen, indem man sich eine Flatrate für die mobile Internetnutzung besorgt. Handy-Internetflatrates kosten nur noch wenig. Im Auslandsurlaub entspannt online zu gehen, ist schon etwas schwieriger.

Über gewissermaßen fototaugliche Datentarife schreiben die Experten des Portals teltarif.de:

>>Die Zeiten, in denen man Fotos erst entwickeln lassen musste, um sie anderen zeigen zu können, sind lange vorbei. Heute können die digital aufgenommenen Bilder gleich auf dem PC angeschaut oder zeitnah ins Internet geladen werden. Sehr beliebt sind dafür soziale Netzwerke wie Facebook und studiVZ oder Foto-Communities wie Flickr, über die sich die Bilder schnell Freunden und Verwandten zugänglich machen lassen – per Handy oder Laptop auch direkt aus dem Urlaub. Rafaela Möhl vom Onlinemagazin www.teltarif.de hat dazu folgenden Rat: “Mit dem falschen Datentarif kann das Onlinestellen von Fotos per Handy oder Laptop teuer werden. Die Übertragung eines zwei Megabyte großen Bildes kostet dann schnell fünf Euro und mehr. Daher bietet sich eine Flatrate an, die es ab 10 Euro pro Monat gibt.” Viele dieser Tarife haben kurze Laufzeiten und können so auch sporadisch etwa nur für den Urlaub gebucht werden. Doch Vorsicht: Im Auslandsurlaub greifen heimische Flatrates nicht. Das Hochladen eines zwei Megabyte großen Bildes über das Mobilfunknetz kostet dort bis zu 40 Euro. Empfehlenswert ist es, sich statt dessen einen preiswerten Internetzugang in einem Internetcafé oder über einen WLAN-Hotspot zu suchen.

Neben den Kosten gilt es auch die rechtliche Seite zu beachten. Wer aus Datenschutzgründen nicht möchte, dass alle User die eigenen Bilder anschauen, kann es bei den meisten Angeboten so einrichten, dass nur ausgewählte Nutzergruppen Zugang haben. “Bevor man seine Fotos ins Internet stellt, sollte man sich im Kleingedruckten informieren, was mit den Bildern passiert. Auch wenn zum Beispiel auf Facebook nicht jeder die Bilder sehen kann, überträgt der Nutzer seine Rechte an den Bildern automatisch an Facebook”, so Möhl. Trotz eingeschränktem Account ist dann nicht kontrollierbar, wo die Fotos im Internet auftauchen. Wem das nicht gefällt, der sollte sich lieber einen anderen Dienst suchen.

Eine Rolle spielen außerdem die Persönlichkeitsrechte Dritter: “Wird jemand gezielt fotografiert oder bildet den Mittelpunkt eines Bildes, hat er das Recht, einer Veröffentlichung zu widersprechen. Solche Bilder sollte man entweder nicht ins Netz stellen oder die Person vorher um Erlaubnis fragen”, rät Möhl.<<

Mehr Infos zu diesem Thema sind in einem Artikel auf teltarif.de nachzulesen.


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