PC-Welt testet 20 DVB-T-Sticks in Vergleichstest

DVB-T-Sticks sind ganz unabhängig von TV-Events wie der Fußball-Weltmeisterschaft eine gute Alternative zu anderen Möglichkeiten, unterwegs TV-Programme zu empfangen.

Und nicht nur unterwegs – eingesteckt in Notebooks oder Netbooks – sind DVB-T-USB-Empfänger eine gute Wahl: Den heimischen PC günstig um TV-Funktionen zu erweitern, ist mit ihnen ganz besonders einfach. Seinen Computer muss man nicht extra öffnen, um eine TV-Karte einzubauen. Nicht zuletzt: Der DVB-T-Stick, der sonst zu Hause im PC steckt, kann bei Bedarf an einem anderen Computer verwendet werden. Unterwegs passt er in das Notebook, am Arbeitsplatz in den Bürocomputer… Die praktischen DVB-T-Empfänger können nicht nur flexibel genutzt werden, sie sind noch dazu schon sehr billig zu bekommen.

Nur am Preis sollte man sich beim Kauf eines DVB-T-Sticks allerdings nicht orientieren. Im Vorfeld der Fußball WM 2010 hat die Redaktion der PC-WELT 20 DVB-T-Sticks getestet. Im Pressetext steht:

>>Dank der bevorstehenden Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika sind DVB-T-Sticks derzeit ein Verkaufsrenner. Denn mit den kleinen, sehr leichten TV-Tunern können Fans sämtliche WM-Spiele auf ARD, ZDF und RTL auch unterwegs bequem mit dem Notebook oder Netbook verfolgen. Doch DVB-T-Sticks unterscheiden sich deutlich in Größe, Tuner-Technik, Empfangsleistung und Funktionsumfang. Zu diesem Ergebnis kommt ein aktueller Vergleichstest der PC-WELT, die in ihrer neuen Ausgabe (7/2010; EVT 4.6.) 20 mobile TV-Empfänger auf den Prüfstand gestellt hat und zeigt, welche Modelle sich am besten für ungetrübten Fernsehspaß eignen.

Vor allem besonders kleine DVB-T-Sticks zeigten im Test Schwächen: Da die eingebauten Tuner ebenfalls sehr klein sein müssen, sind sie weniger empfangsstark als größere Sticks. In schwierigen Empfangslagen oder in den Randbereichen der Sendezonen ist der Signalempfang zu schwach, um ein ungestörtes Bild zu bekommen. Es kann auch passieren, dass einige Sender überhaupt nicht zu empfangen sind, so PC-WELT. Neben der Empfangsqualität des Tuners sollte die mitgelieferte Software das wichtigste Kaufargument sein. So programmieren vor allem kleinere Anbieter von DVB-T-Tunern keine eigene TV-Software, sondern kaufen diese ein. Die Folge: Die Programme passen oft nicht richtig zum DVB-T-Tuner.

Aber auch ein komplettes Multimedia-Paket mit Bild- und Musikverwaltung sorgt nicht zwangsläufig für reibungsloses Fernsehvergnügen. Denn oft fehlen wichtige Funktionen, oder sie sind unkomfortabel zu bedienen. PC-WELT-Tipp: Wer mit der mitgelieferten Software unzufrieden ist, kann seinen Stick eventuell mit einem anderen Programm betreiben. Voraussetzung ist ein universeller BDA-Treiber, über den die meisten aktuellen Modelle verfügen. Infos dazu finden Anwender auf den jeweiligen Internetseiten der Hersteller.

PC-WELT-Testsieger ist der Terratec T5 für rund 105 Euro. Der DVB-T-Stick überzeugt auch an ungünstigen Standorten im Randbereich des Sendegebiets mit einem tadellosen Signalempfang und einer komfortablen Software. Für Preisbewusste ist der WinTV Ministick von Hauppauge für etwa 39 Euro eine Alternative. Der PC-WELT-Preis-Leistungs-Sieger verfügt ebenfalls über einen leistungsstarken TV-Empfänger und zeigte im Test keine Schwächen.<<

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