Eines muss man Apple zugutehalten: Die lange verschmähten Tablet-Computer sind endlich begehrt. Media-Tablets wird es bald von einigen Hardwareherstellern geben und sie werden den Computer und ganz besonders das Internet in weitere Lebensbereiche bringen.
Jenseits der in diesem Ausmaß bereits erschreckenden Begeisterung für Tablet-Computer stellt sich für Käufer tragbarer Computer allerdings die Frage, ob sie mit einem guten Netbook nicht besser bedient wären. Nicht nur billige Netbooks sind billiger als ein iPad. Profi-Netbooks, die ein wenig mehr kosten, sind für rund die Hälfte dessen zu bekommen, was Apple für ein iPad verlangt. Manches können Media-Tablets besser als Netbooks, aber in einigen anderen Bereichen sind Netbooks nicht nur die preislich interessantere Wahl. Netbooks können vieles, was das iPad nicht kann.
Das IT-Profimagazin iX beschäftigt sich im aktuellen Juni-Heft mit gut ausgestatteten Netbooks mit aktueller Technik. Im Pressetext steht:
>>Der Hype um das iPad verdrängt das Netbook aus dem Fokus der Öffentlichkeit. Zu Unrecht, meint das IT-Profimagazin iX in seiner aktuellen Juni-Ausgabe. Gerade für Profis ist das Netbook eine lohnende Anschaffung, wollen sie beim mobilen Arbeiten doch weder auf eine Tastatur noch auf die sonstigen Vorzüge eines “richtigen Rechners” verzichten.
Wie der iX-Test von sechs Netbooks der zweiten Generation zeigte, erfüllen alle Geräte die Anforderungen, die für den beruflichen Alltag unabdingbar sind: geringes Gewicht, lange Akkulaufzeiten, permanente Netzanbindung und einfache Handhabung. Darüber hinaus sind – anders als bei iPad und Notebook – integriertes Mikrofon, Webcam und Lautsprecher selbstverständlich. Und das alles zu Preisen ab 350 Euro.
Im Vergleich zur ersten Generation hat sich vor allem bei der Akkulaufzeit einiges getan. Lag im Frühjahr 2009 das Durchhaltevermögen noch bei weniger als vier Stunden, schaffen einige der neuen Netbooks jetzt bereits die doppelte Zeit. Auch beim Gewicht erfüllten die untersuchten Geräte die Anforderungen: Selbst mit Zubehör blieben die Netbooks unter zwei Kilogramm. Allerdings ist die Palette an Netbooks mit integriertem UMTS geschrumpft. Viele Hersteller bieten UMTS-Netbooks nur auf Nachfrage an. Alternativ kann man über einen UTMS-Stick ins Netz gehen. Für das Arbeiten im Freien und bei wechselnden Lichtverhältnissen wie etwa bei einer Bahnfahrt spielt die Helligkeit der Displays eine große Rolle. Alle getesteten Netbooks tragen diesem Umstand Rechnung und verfügen über eine entsprechend hohe Leuchtdichte.
“Unschön hingegen ist der Trend zu empfindlichen Oberflächen und glänzenden Bildschirmen. Was als erster Kaufimpuls reizt, erweist sich im beruflichen Alltag schnell als Nachteil. Ein mit Fingerabdrücken verdrecktes Netbook wirkt bei einer Präsentation wie eine schlechte Visitenkarte”, sagt Susanne Nolte, iX-Redakteurin. “Doch diese Problematik kennt das iPad auch. Und solange die Tablet-PCs nicht nur bei der passiven Rezeption von Inhalten punkten, bleiben Netbooks die bessere Wahl, wenn es um mobiles Arbeiten für Beruf, Schule oder Uni geht.”<<



Ich hoffe eines von den Geräten kann dem IPad mal das Wasser reichen. Ich fand die Neuerscheinungen alle eher mäßig. Man kann sagen was man will, aber so schnell scheint Apple ran zu kommen. Obwohl der IPad ja mittlerweile auch schon ein wenig länger auf dem Markt ist. Wird mal langsam Zeit…