Gesundheit als Schulfach einzuführen hatte letztes Jahr schon die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände vorgeschlagen. Eine neue Online-Umfrage im Auftrag von von Johnson & Johnson Consumer Health Care Germany ergab, dass eine große Mehrheit der Befragten dafür ist, Gesundheit als Thema verstärkt in den Unterricht zu bringen, beispielsweise als eigenes Fach Gesundheit.
Neben der Familie und den Freunden kommt der Schule eine wichtige Rolle bei der Vermittlung eines gesunden Lebensstils zu, meinen drei von vier Umfrageteilnehmern. Als ganz besonders wichtig wird gesunde Ernährung angesehen, daneben wird das Thema Bewegung für wichtig erachtet.
In der Pressemitteilung zur Umfrage heißt es:
>>80 Prozent der Deutschen finden, dass Gesundheit vermehrt auf dem Stundenplan stehen sollte – zum Beispiel als gleichnamiges Unterrichtsfach. Das zeigt eine repräsentative Online-Umfrage, die das Marktforschungsinstitut YouGovPsychonomics im Auftrag von Johnson & Johnson Consumer Health Care Germany im Mai 2010 durchgeführt hat.
Ein gesunder Lebensstil hat bei den Deutschen hohe Bedeutung. 93 Prozent der Befragten erachten ihn insbesondere für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen als essenziell. Denn Gesundheit kann man lernen – die Ansicht vertreten 94 Prozent der Umfrage-Teilnehmer. Zwei Drittel von ihnen beurteilen dafür die Zeitspanne bis zum zehnten Lebensjahr als elementar. Wichtige Instanz zur Vermittlung eines gesunden Lebensstils ist die Schule (75 Prozent). Nur die Familie rangiert mit 97 Prozent noch höher. An dritter Stelle steht der Freundeskreis mit 41 Prozent. Was macht den gesunden Lebensstil bei Kindern überhaupt aus? Zu den wichtigsten Aspekten zählen die Befragten gesunde Ernährung (60 Prozent) und Bewegung (33 Prozent). Diese Schwerpunkte sollte auch die Schule in der Gesundheitserziehung setzen: 79 Prozent wünschen sich mehr Angebote zum Thema gesunde Ernährung im Lehrplan und für 75 Prozent sollte Bewegung in der Schule stärker gefördert werden.
„Wenn immer mehr Menschen ein stärkeres Engagement in der Schule fordern, ist das ein klares Signal an die Gesellschaft“, sagt Sonja Klasen, Director Communications von Johnson & Johnson Consumer Health Care Germany. „Politik, Bildungswesen und Unternehmen müssen sich stärker vernetzen und gemeinsam die Angebote im Bereich der frühen Gesundheitsförderung vergrößern.“ Einen Schritt in diese Richtung unternimmt das Unternehmen Johnson & Johnson Consumer Health Care Germany bereits seit Mai. Mit der Initiative „Das gesunde Klassenzimmer“ will das Unternehmen präventive Gesundheitserziehung in Schulen stärken. Studenten gesundheitsnaher Studiengänge sind durch einen Wettbewerb aufgerufen, fächerübergreifende Unterrichtskonzepte für Sechs- bis Zehnjährige zum Thema „Verantwortung für den eigenen Körper“ zu entwickeln. Die beste Idee wird Ende 2010 mit dem Health Award ausgezeichnet und im Anschluss in Grundschulen und Offenen Ganztagsschulen auf den Weg in die Praxis gebracht.<<
Mehr Informationen zur Initiative findet Ihr auf www.das-gesunde-klassenzimmer.de.



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