Notebooks werden derzeit nicht billiger, sondern teurer

Wer kennt das nicht? Da wartet man darauf, dass ein Produkt in den Onlineshops billiger wird, weil man etwas Geld beim Einkaufen sparen möchte.

Doch dann muss man zusehen, wie die Shops mit der Zeit die Preise nicht senken, sondern nach und nach immer weiter anheben. Dann bereut man bald, nicht gekauft zu haben, als die gewünschte Ware noch billiger war. So dürfte es derzeit vielen Verbrauchern gehen, die auf der Suche nach einem billigen Notebook sind. Notebooks werden derzeit ausnahmsweise nicht billiger, sondern teurer, weshalb sich Abwarten beim Computerkauf für viele Interessenten nicht ausgezahlt hat. Diese Richtung kennt man bei der Preisentwicklung elektronischer Geräte kaum, weshalb Preissteigerungen so irritierend wirken können.

Professionell befassen sich Preisvergleichs-Portale mit steigenden und fallenden Preisen. Über die Preise bei Notebooks schreibt billiger.de:

>>Der Online-Preisvergleich billiger.de liefert im neuen Marktreport „Notebooks“ aktuelle Ergebnisse zur Preisentwicklung der mobilen Rechner. Die Zahlen, die der Spezialist in Sachen Preisvergleich im Zeitraum April bis Juni zusammengetragen hat, zeigen jedoch ein unschönes Bild: Der Durchschnittspreis in allen Notebook-Kategorien schnellt nach oben. Zwar reagieren einzelne Online-Shops bereits auf diese Tendenz mit Preisminderungen, noch sind die Auswirkungen aber kaum spürbar.

Die markanteste Preissteigerung ist bei 18-Zoll-Notebooks zu beobachten. Hier kam es in den vergangenen Monaten zu einer Preiserhöhung von mehr als 15 Prozent. Der Durchschnittspreis aller Geräte und Hersteller kletterte von 1.169 Euro auf nunmehr 1.345 Euro. Dabei ist die Preisentwicklung je nach Hersteller enorm unterschiedlich. So verzeichnet etwa ASUS im Erhebungszeitraum einen minimalen Preisrückgang von einem halben Prozentpunkt. Der Preis der ohnehin günstigen Notebook-Modelle schwankt um die 900 bis 920 Euro.

Auch bei 16-Zoll-Notebooks, die im Mai noch eine Preissenkung erfuhren, stiegen die Preise nun deutlich an. Rund 12 Prozent mehr als im Mai mussten Interessenten im Monat Juni dafür ausgeben. Aber auch hier gibt es Gegentendenzen: Von April auf Juni fielen die Preise für 16-Zoller des Herstellers Packard Bell um ganze fünf Prozent auf durchschnittlich 633 Euro. Ein Preisvergleich lohnt sich!

Zu geringeren Preissteigerungen kam es bei 15- und 17-Zoll-Notebooks. Die 17-Zoll-Geräte sind um knapp 5,2 Prozent im Preis gestiegen. Die Preiskurve von April bis Juni zeigt eine konstante Aufwärtsbewegung. 15-Zoller sind im Juni durchschnittlich weniger als 5 Prozent teurer als noch im April. Relativ stabil hält sich der Preis im Rahmen von 1.039 bis 1.089 Euro. Da sich der Durchschnittswert konstant erhöht hat, könnte es jedoch in den kommenden Monaten zu weiteren Preissteigerungen kommen.

Tagesaktuell werden in der billiger.de-Datenbank Durchschnitts- und Bestpreis jedes Produktes berechnet und gespeichert. In einer Grafik wird auf den Produktseiten die Preisentwicklung der vergangenen Wochen und Monate dargestellt. Die Statistik, die auf Wunsch die Entwicklung der vergangenen zwölf Monate, drei Monate oder vier Wochen liefert, ist für jeden Interessenten eines Produktes einsehbar. Die Daten werden für die verschiedenen Kategorien und Hersteller aggregiert und bieten einen guten Überblick über den Durchschnittspreis aller Produkte eines Herstellers in einer Kategorie. Mit diesem Datenmaterial lassen sich dann unterschiedliche Entwicklungen beobachten und Analysen anfertigen. Bei der Sortierung nach Kategorien erkennt man etwa saisonal bedingte Auswirkungen, ebenso die Reaktion von Produktpreisen auf Branchen-Events. Sortiert man nach Herstellern, so lassen sich wiederum firmeneigene Strategien vorhersagen, etwa die Preisentwicklung vor und nach der Einführung neuer Produktversionen.<<

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3 Kommentare

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  1. Strom Mann Dienstag, 30. November 2010 um 11:21 #

    Ich denke, das es sich hierbei um einen kurzfristigen Preisanstieg handelt. Weihnachten steht vor der Tür und da wollen die Händler noch den einen oder anderen Euro abgreifen. Außerdem können sie dann nach Weihnachten , die Kunden mit großzügigen Preisnachlässen locken…

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