Wer sowieso nur die Standardfunktionen von Microsoft Office nutzt, für den lohnt sich ein Umstieg auf die neue Version kaum. Das gilt vor allem, wenn man sich mit neuen Funktionen aus Bequemlichkeit nicht vertraut machen möchte.
Doch es lohnt sich generell, die Software, die man Tag für Tag benutzt, näher kennenzulernen. Seine wichtigsten Werkzeuge für die tägliche Arbeit sollte man gut kennen, um die Arbeitszeit effizient zu nutzen und bessere Ergebnisse zu erzielen. Wie wäre es, den Umstieg auf Office 2010 zum Anlass zu nehmen, mehr über die Möglichkeiten zu erfahren, die das Büropaket bietet? Sicher, alle möglichen Funktionen auf Vorrat einzuüben, ohne dass man derzeit davon Gebrauch machen kann, ist nicht sinnvoll. Deshalb sollte man sich zwar über Neuerungen und Verbesserungen und generell über die Möglichkeiten von Office 2010 informieren, aber dann gezielt das für eine nähere Beschäftigung heraussuchen, was man derzeit gebrauchen kann.
Über praktische Funktionen von Office 2010 berichtet das Computermagazin c’t in der aktuellen Ausgabe 16/10. Es sind oft die Details, die die Arbeit mit Word, PowerPoint, Excel und Outlook erleichtern. Im Pressetext heißt es: >>Das Schreibprogramm Word 2010 etwa punktet mit flexiblen Formatvorlagen. “Es lohnt sich eigentlich kaum noch, Texte von Hand zu formatieren”, sagt c’t-Redakteurin Dorothee Wiegand. Die Dokumente werden damit aber nicht nur schicker. Nutzt man die Formatvorlagen konsequent, stellt der verbesserte Navigationsbereich selbst Dokumente mit hunderten von Seiten in drei Ansichten übersichtlich dar.
Excel 2010 hat die c’t-Redaktion vor allem mit neuartigen Diagrammen begeistert: Sogenannte Sparklines bilden eine Datenreihe in Minidiagrammen ab. Sie passen in eine Excel-Zelle und geben eine schnelle Übersicht über Trends. Neue Formeln erweitern das Spektrum für Berechnungen mit Excel. “Allerdings sollte man dabei beachten, dass frühere Versionen der Tabellenkalkulation die neuen Funktionen nicht beherrschen, man die Dateien also nicht mehr austauschen kann”, erklärt Dorothee Wiegand.
Bei Powerpoint überzeugen die vielen neuen Möglichkeiten, mit Videos zu arbeiten und neue Grafiken zu erstellen. Auch wenn die Präsentationssoftware kein Zeichenprogramm ersetzt, hat es beim Zeichnen doch gehörig dazugelernt und enthält eine Reihe neuer Bildbearbeitungsfunktionen. Wer Videos einbauen möchte, findet neue Schnittfunktionen, kann Untertitel einbauen und mit Sprungmarken Kommentare und Beschriftungen einblenden. Eine Präsentation lässt sich über das Internet einer Vielzahl von Nutzern in einem Browser vorführen, sie lässt sich außerdem als Video speichern.<<


