3D ist einer der ganz großen Trends des Jahres 2010. Schon oft wurden 3D-Inhalte als das nächste große Ding angekündigt, doch in der Vergangenheit platzten die Träume von dreidimensionaler Unterhaltung meist nach kurzer Zeit wieder.
Diesmal ist das anders, davon kann man ausgehen. Die Technik ist jetzt weit genug und das Publikumsinteresse ist ebenfalls sehr groß. 3D kommt, die Frage ist nur, wie schnell es geht und ob sich der Kauf eines 3D-Fernsehers jetzt schon lohnt. Wer gerade einen HD-Flachbildfernseher gekauft hat, wird nicht schon wieder in ein neues TV-Gerät investieren wollen. Zudem sind 3D-Fernseher noch teuer, was allerdings weniger mit der 3D-Technik selbst als damit zu tun hat, sondern damit, dass 3D-Funktionen erst einmal nur High-End-Fernseher erhalten.
3D-Fernseher sind eines der großen Themen in der aktuellen Ausgabe der c’t. In der Presseinfo zum aktuellen Heft heißt es: >>Die Bilder hochwertiger 3D-Fernseher können sich auch im Vergleich zum dreidimensionalen Kino sehen lassen. Hinzu kommen Funktionen wie Internetzugriff und eingebaute Recorder, doch leiden die 3D-Fernseher noch an manchen Kinderkrankheiten, schreibt das Computermagazin c’t in der aktuellen Ausgabe 19/10.
Ohne Brille geht es nicht: Erst sogenannte Shutterbrillen übersetzen die Bilder eines 3D-Fernsehers in ein räumliches Erlebnis. Dabei verringern sie allerdings die wahrgenommene Helligkeit von LCD-Fernsehern um mehr als zwei Drittel. Bei den Plasmageräten kommt sogar weniger als ein Fünftel beim Zuschauer an. “Im schummrigen Heimkino ist das kein Problem”, verspricht c’t-Redakteur Jan-Keno Janssen. “Doch wer sein Wohnzimmer nicht abdunkeln kann, wird hier tagsüber wenig Freude haben.”
Wer sich für einen 3D-Fernseher von Sony entscheidet, sollte die mitgelieferte Shutterbrille mit einer speziellen Filterfolie manipulieren – andernfalls reduziert sich der 3D-Effekt, sobald man den Kopf nur ein bisschen zur Seite neigt. Im Test hat sich auch die erste 3D-Universalbrille von Xpand bewährt – eine praktische Alternative, denn die Shutterbrillen der Fernsehhersteller sind untereinander nicht kompatibel.
Bei manchen Zuschauern ruft die Tiefendarstellung Kopfschmerzen oder leichte Übelkeit hervor, zudem produzieren viele 3D-Fernseher besonders im kalten Zustand Geisterbilder oder ein Flimmern. Alle aktuellen 3D-Fernseher stellen übrigens herkömmliches 2D-Programm in hoher Qualität dar und können zum Beispiel YouTube- Videos und Wettervorhersagen aus dem Internet abrufen.
Wer tatsächlich 3D-Filme schauen möchte, hat derzeit nur eine äußerst begrenzte Auswahl – und dafür braucht man zusätzlich einen 3Dfähigen Bluray-Player. Als Alternative versprechen Samsung und Sony, dass ihre Fernseher aus konventionellem 2D-Material eine dritte Dimension errechnen und so allen Bildern eine räumliche Darstellung verpassen. Allerdings geht die Tiefendarstellung häufig schief. “Diese Funktion ist eigentlich nur eine Spielerei”, meint c’t-Experte Jan-Keno Janssen.
Der Energiebedarf der Fernseher ist übrigens extrem unterschiedlich: LCD-Geräte mit LED-Backlight sind sparsamer als ihre Vorgänger. Plasmageräte hingegen verbrauchen bis zu dreimal mehr Strom.<<





Auf der FIA werden 3D-TVs vorgestellt, die KEINE Brille mehr erfordern.
Allerdings wird durch eine Kamera am TV geschaut, wie sich die Augen des Zuschauers bewegen.
Das wiederum impliziert, das nur eine Person vor dem TV sitzen kann.
Die Idee ist einmalig, wird sich so aber nicht durchsetzen können.
Und solange man eine Brille für den 3D-Effekt tragen muss, werde ich pers. mit Sicherheit keinen 3D-TV mir zulegen!
Onassis