Netbooks als Alternative zu Notebooks

Warum sollte man ein großes, schweres Notebook mit sich herumschleppen, wenn man unterwegs nur seine E-Mails abrufen, News im Internet lesen oder eine Präsentation vorbereiten möchte?

Ja, warum eigentlich? Netbooks sind in vielen Fällen die bessere Wahl, denn sie sind kleiner, leichter und ihre Akkus halten unterwegs länger durch. Nicht zuletzt sind Netbooks billiger als Notebooks. Viel Leistung oder große Bildschirme benötigen die wenigsten mobilen Computernutzer. Zudem tut sich etwas bei der Leistungsfähigkeit von Netbooks, denn die neuen Atom CPUs von Intel mit Unterstützung für DDR3-RAM finden in ersten Netbooks Verwendung.

Die Fachzeitschrift COMPUTERBILD hat achte Netbooks getestet und schreibt:

>>Wer mal eben im Café seine Mails einsehen will oder auf die Schnelle in der Bahn einen Brief tippen muss, dem empfiehlt sich ein handliches Netbook. Vorteil: Sie sind kleiner und leichter als Notebooks. Außerdem versprechen neue Modelle mit den Intel-Atom-Prozessoren N455 und N475 und der aktuellen DDR3-Speichertechnik mehr Tempo und längere Akku-Laufzeiten. COMPUTERBILD testete acht Modelle ab 299 Euro – vier mit DDR3-Speichertechnik und vier mit der alten DDR2-Technik. Ergebnis: In Sachen Geschwindigkeit konnten die DDR2-Modelle problemlos mit den DDR3-Netbooks mithalten (Heft 19/2010, ab Samstag im Handel erhältlich).

DDR – “Double Date Rate” – ist eine Technik für PC-Speicher, die im Gegensatz zu anderen Techniken doppelt so viele Informationen pro Rechentakt übertragen kann. DDR2- und DDR3-Speicher sind Weiterentwicklungen mit höherer Geschwindigkeit und geringerem Stromverbrauch. Im Test gab es allerdings nur geringe Tempo-Unterschiede zwischen den Modellen, für Büroprogramme reichte es bei allen. Lediglich das zweitplatzierte Netbook von Wortmann (Note: 2,75; Preis: 449 Euro) mit zwei Gigabyte Arbeitsspeicher konnte sich beim Arbeitstempo absetzen – trotz vermeintlich langsameren DDR2-Speichers. Ebenfalls mit einem Speicher der alten Generation ausgestattet ist der Testsieger von Asus (Eee PC 1015PE; Note: 2,71; Preis: 349 Euro), der das zweitbeste Arbeitstempo erreichte. Übrigens eignet sich keines der Netbooks für grafisch aufwendige Spiele.

Die meisten Netbooks offenbarten Schwächen in Sachen Robustheit, lediglich die Modelle von Wortmann und Lenovo (Note: 2,80; Preis: 359 Euro) überstanden alle Dauertests ohne Defekte. Bei einigen Modellen gab es nach dem Scharniertest, bei dem der Bildschirm 21.000 Mal – das entspricht etwa einer durchschnittlichen Nutzung von drei Jahren – auf und zu geklappt wird, Störungen bei der Internetkamera oder am Bildschirm. Das MSI-Netbook (Note: 2,99; Preis: 379 Euro) war nach dem Flüssigkeitstest sogar defekt.

Die größte Akku-Ausdauer zeigte das Netbook von MSI mit über fünf Stunden Laufzeit beim Arbeiten. Beim Abspielen von Videos hingegen hat der Preis-Leistungs-Sieger Acer Aspire One D260 (Note 2,87; Preis: 299 Euro) die längste Ausdauer: fast sechs Stunden.<<

Tests zu Notebooks und Netbooks sind bei in der Testrubrik der COMPUTERBILD online zu finden.

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2 Kommentare

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  1. Onassis Dienstag, 7. September 2010 um 01:12 #

    Ich habe einen ASUS EEe PC – die Akkulaufzeit kommt bei geringer Hellligkait an die 8 Stunden ran!
    Zum längerem arbeiten oder für Präsentationen sind sie nicht geeignet, da zu klein und zu wenig power!

    Aber für unterwegs, um schnell was zu checken, Emails zu lesen oder einen Trade abzusetzen sind sie sehr wohl geeignet!

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  1. Welche Netbooks jetzt billiger sind als vorher | billigberaten.biz - Mittwoch, 22. Dezember 2010

    [...] sind mehr als nur eine billige Alternative zu Notebooks. Sie sind klein, leicht und bieten eine lange Akkulaufzeit. Manche der kleinen Computer halten im [...]

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