Was man als Internetnutzer zum Schutz der Umwelt tun kann

Gar nicht so wenige Nutzer des Internets geben so gut alles in den Suchschlitz ihrer bevorzugten Suchmaschine ein. Anstatt die URL einer ihnen bekannten Website in die Adresszeile ihres Browsers zu tippen, suchen sie jedes Mal neu (meistens bei Google) danach. Das ist alles andere als umweltfreundlich, denn dieses Verhalten sorgt für unnötigen Strombedarf.

Die Energiesparoptionen seines Computers sollte man ebenfalls nicht unbeachtet lassen, sondern den eigenen Bedürfnissen anpassen. So spart man Strom und damit auch Geld. Wird der Computer längere Zeit nicht benötigt, ist die beste Wahl, ihn komplett auszuschalten.

Die Verbraucherzentrale Sachsen schreibt heute anlässlich der morgigen Safer Internet Days:

>>Ob beim Recherchieren, Spielen, Downloaden oder Chatten – viele Verbraucherinnen und Verbraucher verbringen täglich Zeit im Netz. Dabei gilt es nicht nur, sich vor den Gefahren der digitalen Welt zu bewahren, sondern man kann auch das Klima in der realen Welt schützen. Was die meisten nicht wissen: Informations- und Kommunikationstechnik verursacht in der Bundesrepublik bereits mehr CO2-Emissionen als der gesamte deutsche Luftverkehr.

Die Bereitstellung und Nutzung des Internets ist auf Strom angewiesen. Insbesondere der Betrieb von Datenautobahnen und Servern schlägt hier zu Buche. Laut Umweltbundesamt verbraucht eine einzige Google-Anfrage schätzungsweise so viel Strom wie eine 4-Watt-Energiesparlampe in einer ganzen Stunde. “Webseiten, die man oft nutzt, sollten deshalb möglichst unter ‚Favoriten‘ oder als ‚Lesezeichen‘ abgespeichert und diese nicht über den Umweg Suchmaschine aufgerufen werden”, rät Friederike Wagner von der Verbraucherzentrale Sachsen.

Neben den herkömmlichen Suchanbietern existieren zudem so genannte “Grüne Suchmaschinen”, die mit einem bestimmten Anteil ihrer Einnahmen Umwelt- und Klimaschutzprojekte unterstützen.

Eine praktische Möglichkeit, Ressourcen zu sparen und gleichzeitig den Geldbeutel zu schonen, besteht im Drosseln des Stromverbrauchs am eigenen Computer. Hier können Verbraucher durch die richtige Auswahl der Energieoptionen Strom und somit CO2-Emissionen einsparen. Insbesondere, wenn der Computer nicht durchgängig genutzt wird, empfiehlt es sich, den PC so einzustellen, dass sich der Monitor nach etwa 15 min Untätigkeit selbst ausschaltet. Der Standby-Modus sollte nach 20 min, der Ruhezustand nach etwa 60 min einsetzen. Bei Laptops im Batteriebetrieb halbieren sich die Zeitintervalle jeweils. Wird der Computer über mehrere Stunden nicht genutzt, ist es ratsam, ihn ganz herunterzufahren und den Stecker zu ziehen. Denn selbst im ausgeschalteten Zustand verbrauchen viele Geräte noch Strom.<<

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2 Kommentare

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  1. Irschik Dienstag, 22. Februar 2011 um 12:54 #

    Anregung zum Thema Umweltschutz und Gesunheit
    Sehr geehrte Damen und Herren,

    es gibt jetzt Biotoner für Drucker, die in Deutschland und Östereich hergestellt
    werden, die der Gesundheit nicht schaden, sie sind umweltfreundlich, sehr gut und
    günstiger als die bisherigen Toner.

    Durch den Einsatz von Biotoner ersetzt man je Kartusche ungefähr 3 Liter Erdöl.
    Die leeren Kartuschen werden wiederbefüllt, die Verschleißteile
    ausgewechselt, somit kann zusätzlich Plastikabfall vermieden werden.

    Anbieter für die Biotoner findet man im Internet (z.B. Symbioprint,
    soyprint, biotoner etc.)

    Mit freundlichen Grüßen
    L.Irschik

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  1. Was hat Grillen mit Klimaschutz zu tun? | billigberaten.biz - Sonntag, 14. August 2011

    [...] ist eine fleischarme oder noch besser fleischlose Ernährung eine gute Möglichkeit, die Umwelt zu schützen. Fleisch zu essen ist aus mehreren Gründen sehr problematisch. Wer nicht [...]

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