Sind Notebooks inzwischen spieletauglich?

In Deutschland werden längst sehr viel mehr Notebooks als Desktop-PCs verkauft. Diese Entwicklung halte ich zwar für einen Trend, der in die falsche Richtung führt. Immerhin bieten Desktop-PCs für weniger Geld mehr Leistung. Außerdem lassen sich Desktop-Computer einfach erweitern, bei einem Defekt lassen sich Komponenten wie Grafikkarten leicht selbst austauschen; man muss seinen Rechner nicht erst einschicken. Nicht zuletzt lässt es sich an einem Desktop-PC komfortabler arbeiten.

Allerdings haben die Notebook-Hersteller große Fortschritte erzielt. Selbst zum Spielen sind Notebooks inzwischen ziemlich gut geeignet, wenngleich man für ein Gamer-Notebook weiterhin vergleichsweise tief in die Tasche greifen muss. Ein Plus der tragbaren Rechner ist zumindest ihr geringer Strombedarf, was man ihnen in Bezug auf die Anschaffungskosten anrechnen sollte. Die Akkulaufzeit von Gamer-Notebooks fällt zwar bescheiden aus, doch im Vergleich zu einem großen Gaming-PC kann man durchaus Strom sparen.

Die Experten des Magazins “GameStar Hardware” haben zehn Notebooks für Spieler getestet und schreiben mit Blick auf die Anfang der Woche erschienene Ausgabe:

>>Notebooks hatten zu Recht lange den Ruf, Desktop-PCs in punkto Leistung um wenigstens eine Generation hinterherzuhinken. Bei der neuen Notebook-Generation kündigt sich jedoch eine Trendwende an, wie das Magazin “GameStar Hardware” in seiner neuen Ausgabe (02/2011, EVT 7.3.) berichtet. Der Grund liegt unter anderem darin, dass sich die Leistungsfähigkeit der Hardware derzeit weit schneller entwickelt als die Ansprüche der Spiele-Software. Für ungetrübtes Spiele-Vergnügen – wenn auch nicht immer mit maximalen Details – ist es ausreichend, wenn schnelle Notebooks zwischen 50 bis 70 Prozent der Leistung eines Spiele-PCs erreichen.

Ein weiterer wichtiger Aspekt, die Notebooks für Spiele-Fans attraktiver machen, ist das Thema Anschaffungskosten: Während vor zwei Jahren die ersten wirklich spieletauglichen Notebooks mindestens 1.500 Euro kosteten, gibt es in der neuen Notebook-Generation entsprechend geeignete Geräte bereits knapp unter 1.000 Euro. In seiner neuen Ausgabe hat “GameStar Hardware” zehn besonders interessante Notebooks für Spieler zwischen 800 und 1.800 Euro getestet.

Über “GameStar Hardware”: Die Heftreihe des PC-Spielemagazins “GameStar” aus dem Hause IDG Entertainment Media widmet sich alle drei Monate einem speziellen Thema und zeigt, worauf es bei der Spiele-Hardware wirklich ankommt.<<

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