Mit dem Kauf eines neuen Computers kann man sich wochen- oder sogar monatelang befassen. Natürlich sollte die Kaufentscheidung wohl überlegt sein, denn vermutlich wird man sein neues Gerät lange und intensiv nutzen. Wer nur wenig Geld für sein neues Notebook ausgeben kann oder will, darf allerdings beruhigt sein und muss nicht lange sparen.
Günstige Notebooks können eine gute Wahl darstellen. Für ein Einsteigergerät mit 15,6-Zoll-Bildschirm kann es ausreichen, rund 400 Euro als Kaufpreis einzuplanen, zeigt ein Test der COMPUTERBILD. Die Experten haben billige Notebooks getestet und zeigen sich insgesamt zufrieden. Für Einsteiger sind sie gut geeignet, lautet das Fazit. Man darf selbstverständlich keine besonders hohen Leistungsansprüche stellen, wenn man billig kaufen möchte. Für die meisten Aufgaben sind diese Geräte aber durchaus gerüstet. Möchte man am Computer halbwegs anspruchsvolle Spiele nutzen, muss man mehr ausgeben.
Über den Test, in dem achte Notebooks in der Preisklasse um 400 Euro untersucht werden, heißt es in der Presseinformation der COMPUTERBILD:
>>Um im Internet zu surfen, für Büroarbeiten oder für die Bearbeitung von Fotos muss es kein teurer Computer sein. Günstige Einsteiger-Notebooks bieten genug Rechenleistung und die nötige Ausstattung. Das ergab ein Test der Fachzeitschrift COMPUTERBILD von acht 15,6-Zoll-Notebooks in der Preisklasse um 400 Euro (Heft 7/2011, ab Samstag im Handel).
Wer sich ein günstiges Einsteiger-Notebook kaufen möchte, muss weder auf einen ausdauernden Akku noch einen leistungsstarken Prozessor verzichten: Sieben der acht COMPUTERBILD-Testkandidaten haben einen Zweikern-Prozessor eingebaut. In Sachen Geschwindigkeit bringen die Geräte zwar keine Höchstleistungen, aber genügend Tempo zum Surfen und Arbeiten. Allerdings reicht die Grafikleistung der Notebooks nicht für grafisch aufwendige Spiele. Dafür müsste der Grafikprozessor rund 40 Bilder pro Sekunde berechnen, allerdings schaffte kein Modell mehr als zehn Bilder pro Sekunde. Alle getesteten Notebooks haben eine Bildschirmdiagonale von rund 39 Zentimetern und eine Auflösung von 1366 x 768 Bildpunkten. Die Ausstattung ist ordentlich: WLAN, DVD-Brenner, USB-2.0-Buchsen und mindestens 230 Gigabyte (GB) Festplattenspeicher sind überall an Bord.
Den COMPUTERBILD-Test entschied das Samsung R530 JA0A (Testergebnis: 2,68; Preis: 429 Euro) mit knappem Vorsprung für sich. Sein Zweikern-Prozessor von Intel mit 2,30 Gigahertz Taktfrequenz liefert genügend Tempo. Während die anderen Testkandidaten lediglich zwei GB Arbeitsspeicher bieten, hat der Testsieger drei GB eingebaut. Aufgaben mit einem hohen Bedarf an Arbeitsspeicher – wie das gleichzeitige Öffnen von mehreren Fotos – klappten deshalb beim Samsung-Modell sehr flott. Es besitzt schnelles WLAN und einen ordentlichen Akku, der beim Arbeiten oder Video schauen mehr als zwei Stunden durchhielt. Kleines Manko: Der Bildschirm spiegelt bei hellem Umgebungslicht. Der zweitplatzierte Preis-Leistungs-Sieger Medion Akoya E6215 (Testergebnis: 2,70; Preis: 399 Euro) punktete ebenfalls mit ausreichend Rechenleistung für Büroarbeiten und Internetanwendungen sowie schnellem WLAN. Der matte Bildschirm spiegelt nicht und zeigt helle, kontrastreiche Bilder. Mit 300 GB besitzt die Festplatte des Medion-Modells sogar rund 60 GB mehr Speicherplatz als der Testsieger. Ärgerlich: Nach dem Flüssigkeits-Test war die Tastatur kaputt.
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[...] viele Zwecke reicht ein Einsteiger-Notebook zwar aus, doch wenn man etwas mehr möchte bzw. gerne ein paar Leistungsreserven hat, empfiehlt [...]