Scannen, Drucken und Kopieren für unter 100 Euro mit Multifunktionsgeräten

Viele Verbraucher kaufen sich Multifunktionsgeräte, mit denen sie drucken, scannen und kopieren können. Mit manchen dieser All-in-One-Geräte kann außerdem noch gefaxt werden. Das spart Platz in der Wohnung und im Home-Office. In der Anschaffung sind die Kombigeräte meistens billiger als der Kauf von Einzelgeräten.

Zudem lässt sich Strom sparen, wenn nur ein elektrisches Gerät statt mehrerer ständig mit Energie versorgt werden muss. Letzteres sollte man bei der Budgetplanung einkalkulieren, denn die Stromkosten werden in nächster Zeit wohl nicht sinken, selbst wenn es nicht zu einem stark beschleunigten Atomausstieg kommen sollte. Es spricht grundsätzlich also schon einiges für den Kauf von Kombigeräten, aber bei einem Defekt muss man unter Umständen gleich auf viele Funktionen auf einmal verzichten.

Zudem kommt es bei einer Kaufentscheidung darauf an, wie gut die einzelnen Funktionen in einem All-in-One-Gerät umgesetzt wurden. Aber: Welche Qualität benötigt man eigentlich? Das sollte man sich vorher klarmachen, denn Profiqualität ist oft nicht erforderlich.

Die Experten der c’t haben Multifunktionsdrucker für die aktuelle Ausgabe einem Test unterzogen. Dazu heißt es im Pressetext:

>>Kombigeräte aus Tintendrucker und Scanner für unter 100 Euro eignen sich für den Privathaushalt. Über Speicherkarten kann man direkt Fotos ausdrucken und per WLAN mehrere Rechner mit dem Gerät vernetzen. Nach wie vor schlagen aber bei vielen Geräten die Tintenkosten dramatisch zu Buche, schreibt das Computermagazin c’t in der aktuellen Ausgabe 7/11.

“Einen Multifunktionsdrucker für unter 100 Euro sollte man nicht im Dauerbetrieb haben”, stellt c’t-Redakteur Rudolf Opitz klar. “Druckt man täglich viele Seiten, halten sie nicht lange durch. Für die meisten privaten Anwender reichen sie jedoch allemal.”

Die mit Abstand höchsten Druckkosten pro Seite verursachte das Lexmark-Gerät mit knapp 13 Cent pro Schwarzweißkopie, 34 Cent pro farbiger Normseite und mehreren Euro für ein DIN-A4-Foto. Am anderen Ende der Skala befindet sich das Kodak-Modell, das Ausdrucke für unter drei beziehungsweise neun Cent herstellt.

Wird das Gerät vor allem zum Scannen genutzt, empfiehlt sich der Epson Stylus, der im Test eine ausgezeichnete Bildqualität zeigt. Beim Ausdrucken von Fotos liefert er im Vergleich zu den Modellen von Lexmark und Canon allerdings nicht so gute Ergebnisse. Eine Besonderheit hat der untersuchte HP Photosmart zu bieten: Smartphone-Nutzer können per E-Mail auch von unterwegs drucken – ein echter Mehrwert bei moderaten Tintenkosten.<<

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