Was die Gunst der Käufer von Tablet-Computern angeht, befindet sich Apple in einer starken Position. Einige Studien verdeutlichten dies in den letzten Monaten immer wieder: Im Markt für Media-Tablets wird Apple noch lange die Nummer eins bleiben, auch wenn vor allem Google mit dem auf Smartphones schon sehr erfolgreichen Betriebssystem Android dem Marktführer Druck macht.
Als im vorigen Jahr das erste iPad auf den Markt kam, gab es kaum Alternativen. Wer sich jetzt einen Tablet-Rechner kaufen möchte, kann dagegen aus einer ganzen Reihe interessanter Tablets wählen. Das Motorola Xoom wird als eine der interessantesten Alternativen gehandelt, doch Samsung und bald auch HP und RIM haben ebenfalls interessante Media-Tablets zu bieten. Hat Apple mit dem iPad 2 weiterhin die Nase vorn oder ist der Vorsprung dahingeschmolzen?
CHIP Online hat das neue Apple-Tablet getestet und schreibt in einer Presseinfo:
>>Die Fakten zum iPad 2 sprechen für sich: Es ist nur noch 9 Millimeter hoch, wiegt mit knapp 600 Gramm gut 120 Gramm weniger als das erste iPad, der Akku hält mit sechseinhalb Stunden über 30 Minuten länger durch und es wird nun vom leistungsstärkeren Dualcore-Prozessor A5 angetrieben. Dazu kommen jetzt zwei Kameras – eine auf der Rückseite und eine zweite auf der Vorderseite für Videotelefonate per Facetime.
„Obwohl sie technisch ebenbürtige, teilweise sogar bessere Hardware bieten als Apple, tun sich Konkurrenten wie Samsung, HP und Motorola weiterhin schwer“, sagt Christian Riedel, Chefredakteur von CHIP Online. „Das liegt vor allem an der überaus einfachen Bedienung des iPads und den unzähligen Apps für Apples iOS-Betriebssystem.“ Das neue Google-Tablet-Betriebssystem Android 3.0 hingegen sei deutlich komplizierter handzuhaben.
Doch auch wenn die Tester voll des Lobes für das iPad 2 sind: Die Mankos des Vorgängermodells bleiben bestehen. So etwa die Zwangsbindung an iTunes sowie fehlende Schnittstellen für USB-Geräte oder Speicherkarten und die fehlende Unterstützung von Flash. Das Display liefert mit über 360 Candela und einem Kontrastverhältnis von 799:1 zwar ein extrem helles und kontrastreiches Bild und bleibt mit Abstand das brillanteste auf dem Tablet-Markt. Geblieben sind allerdings auch die starken Display-Spiegelungen.
Für alle, die schon ein iPad besitzen, lohnt sich der Kauf des neuen Modells aus Sicht von CHIP Online noch nicht – so wird sich der deutlich schnellere Prozessor erst bemerkbar machen, wenn mehr und mehr grafisch anspruchsvolle Apps auftauchen. Wer jetzt aber ein einfach zu bedienendes Tablet mit riesigem Software-Angebot sucht, macht mit dem iPad2 keinen Fehler. Denn als Gesamtpaket kann dem Apple-Gerät – in der 16-GByte-Version mit Wi-Fi-Anschluss ab 479 Euro erhältlich – derzeit kein anderer Tablet-Computer das Wasser reichen. „Auch wenn mit dem Motorola Xoom, dem Samsung Galaxy Tab 10.1 oder dem HP TouchPad bald starke Konkurrenz auf den Markt kommen wird, bleibt das iPad 2 bis auf weiteres unsere Kaufempfehlung“, so Riedel.<<
Ausführliche Informationen über den Test des iPad 2 gibt es in einem Artikel bei CHIP Online.





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