Tipps für den Wechsel des Internetproviders

Der Internetanschluss ist bei vielen Menschen in Deutschland schon genauso wichtig wie der Telefonanschluss zu Hause. Oder sogar wichtiger. Ist man mit seinem alten Internetprovider nicht zufrieden, kann man zur Konkurrenz wechseln.

Die Auswahl an Internetanbietern ist immer noch ziemlich groß, der Wettbewerb ist intensiv. Das sind eigentlich gute Voraussetzungen für einen Providerwechsel, doch wer selbst schon einige Wechsel hinter sich hat, weiß: Das kann Probleme mit sich bringen, große Probleme, nicht zuletzt wegen ungenügender Servicequalität. Wenn man Pech hat, ist man für einige Zeit erst einmal offline, weil etwas mit dem Anbieterwechsel nicht funktioniert. Man könnte fast raten, von einem Wechsel seines Internetproviders lieber die Finger zu lassen, auch wenn man ziemlich unzufrieden ist. Es kann immer noch schlimmer kommen.

Wer einige Tipps für den Providerwechsel beachtet und den Wechsel seines Internetanbieters insgesamt gut vorbereitet, kann selbst zu einem guten Gelingen beitragen. Manche Probleme lassen sich nämlich vermeiden. Die aktuelle Ausgabe der c’t befasst sich mit dem Thema Providerwechsel. In der Presseinformation zu diesem Heft lesen wir:

>>Seit Jahren purzeln die Preise von Internet- und Telefonanschlüssen. Bestandskunden profitieren meist aber erst, wenn sie ihren Vertrag verlängern oder zur Konkurrenz wechseln. Wer seinen bisherigen Anschluss selbst kündigt oder bei Vertragsabschluss nicht alle Optionen genau studiert, kann dabei schnell auf die Nase fallen, so das Computermagazin c’t in der aktuellen Ausgabe 9/11.

Acht bundesweit tätige und einige Regionalanbieter liefern sich auf dem Breitbandmarkt einen harten Wettbewerb. Hinzu kommen die Kabelgesellschaften, die mit konkurrenzfähiger Technik und hohen Bandbreiten den DSL-Anbietern Marktanteile streitig machen. Wer etwa besonders großen Wert auf schnelles Hochladen von Daten legt, ist hier genau richtig, ebenso bei VDSL.

Viele Nutzer wollen aber einfach nur flott im Internet surfen und sind mit einem herkömmlichen DSL- oder einem einfachen Kabelanschluss zufrieden. 16 Megabyte pro Sekunde sind mittlerweile Standard – zumindest in den meisten Regionen in Deutschland. Vor einem Wechsel sollte man sich eine Bandbreitenprognose erstellen lassen, da nicht immer alle Anbieter dieselbe Geschwindigkeit ermöglichen. Paket- und Zusatzleistungen, die man nicht benötigt, treiben den Preis unnötig in die Höhe.

Um einen Wechsel möglichst unkompliziert zu gestalten, sollte man den neuen Provider mit der Kündigung des alten Anschlusses beauftragen. Tauchen dennoch Probleme auf, etwa weil der alte Anbieter den Anschluss nicht freigibt, empfiehlt c’t, sich gleich schriftlich an diesen zu wenden. Am besten greift man zu einem Einschreiben, das zur Freigabe des Anschlusses auffordert.<<

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6 Kommentare

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  1. Onassis Freitag, 22. April 2011 um 23:24 #

    Früher habe ich alles gewechselt.
    Telefonanbieter, Internet, Strom.
    Denn jeder gesparte Euro war Gold wert!

    Inzwischen (wenn man mehr Geld verdient), steht mehr die Angst im Vordergrund, das irgendwas nicht klappt oder man durch Tricks in irgendwelche umgewollten Verträge reinrutscht!

    Onassis

  2. Oliver Springer Sonntag, 24. April 2011 um 19:41 #

    Nur um ein paar Euro zu sparen den Anbieter zu wechseln, lohnt sich ein Wechsel meiner Ansicht nach auch nicht. Aber manchmal sind die Preisunterschiede schon sehr groß.

    Leider kann man nicht davon ausgehen, dass ein höherer Preis mit einem besseren Service einhergeht. Wenn ein Anbieter besonders billig ist, stellt sich natürlich die Frage, womit man dies letztlich “bezahlt”.

    Beim Wechsel des Internetanbieters können zahlreiche Probleme auftauchen, das merke ich gerade selbst wieder. Leider bietet mein bisheriger Anbieter, mit dem ich insgesamt zufrieden war, hier nicht die gewünschte Leistung. Und kann mir auch nicht sagen, wann es so weit sein könnte. Deshalb nehme ich die Mühen des Wechselns auf mich.

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