Wer ein neues Smartphone kaufen möchte, muss sich gut überlegen, was ihm wichtig ist. Von zentraler Bedeutung ist die Erweiterung durch Apps und somit die Wahl des Betriebssystems. Für Android-Smartphones gibt es zwar nicht so viele Programme wie für das iPhone. Allerdings ist die Auswahl für Android-Mobiltelefone inzwischen so groß, dass man selten auf etwas verzichten muss.
Für BlackBerry-Smartphones und Nokia-Smartphones beispielsweise ist die Auswahl sehr viel kleiner, aber dafür haben die Geräte dieser Hersteller andere Stärken. Nicht jeder benötigt eine große Zahl an Apps. Die jeweiligen Premium-Modelle der verschiedenen Handy-Hersteller beeindrucken mit ihrer umfangreichen Ausstattung, doch hier gilt es ebenfalls, Prioritäten richtig zu setzen. Das gilt umso mehr, als Premium-Smartphones nicht eben billig sind.
Andererseits übernehmen Smartphones oft Aufgaben anderer Geräte wie MP3-Player, Navigationsgerät und Digitalkamera. Kann man auf das ein oder andere Gerät verzichten, darf das neue Smartphone ruhig etwas mehr kosten. Angesichts der nach wie vor nicht langen Akkulaufzeit vergeht einem allerdings schnell der Spaß an der exzessiven Nutzung seines Mobiltelefons.
Ob man viel oder wenig ausgeben möchte, in jedem Fall sollte man Meinungen von Nutzern und Freunden einholen und Testberichte lesen. Wer sich dafür keine Zeit nimmt, kauft am Ende möglicherweise ein Gerät, das nicht zu seinen individuellen Bedürfnissen passt. Die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift “test” beschäftigt sich mit Smartphones und Handytarifen.
Im Pressetext der Stiftung Warentest lesen wir:
>>E-Mails oder Internet-Videos immer und überall abrufen und schnell das nächste Kino oder Restaurant finden – mit Smartphones kein Problem. Doch dass es noch große Qualitätsunterschiede gibt, zeigt die Stiftung Warentest in der Mai-Ausgabe ihrer Zeitschrift test: So überlebten das Blackberry Bold 9780 und das Samsung Omnia 7 den Regentest nicht, und nur zwei von dreizehn getesteten Handys hatten eine „gute“ Kamera. Auch das Betriebssystem ist ein wichtiges Auswahlkriterium.
Testsieger und mit der Note „Gut (2,0)“ gleichauf mit Apples iPhone 4 und dem im Januar getesteten Samsung Galaxy S I9000 ist das HTC Desire HD für 550 Euro, das mit dem Google-Betriebssystem Android arbeitet. Für dieses System sind bereits weit über 100.000 Apps verfügbar, mit denen sich der Funktionsumfang erheblich erweitern lässt. Noch mehr Zusatzprogramme – weit über 300.000 – gibt es nur fürs iPhone-Betriebssystem iOS.
Drei weitere Handys mit anderen Betriebssystemen waren ebenfalls „gut“: Das Blackberry Torch 9800, das Windows-7-Smartphone LG E900 Optimus 7 und Nokias C7–00 mit Symbian^3. Das Symbian-Betriebssystem bietet beispielsweise eine vollwertige Onboard-Navigation ohne Aufpreis. Der Nutzer muss bei der Routenführung dann nicht ständig online sein. Je nach Handytarif spart das Kosten.
Ohne eine günstige Kombination aus Sprach- und Datentarif wird das mobile Surfen schnell sehr teuer. Schon eine einzige Fahrplanauskunft kann dann 5 Euro oder mehr kosten. Wenignutzer können mit dem Tarif friends4free der Billiganbieter hellomobil, maxxim, simply und Weltbild etwa schon für 4,90 Euro monatlich telefonieren und surfen. Dieser Tarif ist jedoch nur online erhältlich.
Bei den vier Netzbetreibern T-Mobile, Vodafone, E-Plus und O2 zahlen Wenignutzer mitunter mehr als das Vierfache für dieselbe Leistung. Für Dauernutzer bieten Cosmo Mobile für 35,10 Euro und Edeka für 37,70 Euro in der Modellrechnung die günstigsten Tarife an.
Hilfe bei der Smartphone- und Tarifwahl bietet die Mai-Ausgabe der Zeitschrift test. Alle getesteten Smartphones im Vergleich liefert der Produktfinder www.test.de/handys. Infos zu den Handytarifen werden online unter www.test.de/downloads regelmäßig auf den neuesten Stand gebracht – übersichtlich nach sieben verschiedenen Nutzerprofilen gegliedert.<<





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