Preisentwicklung bei Handys

Der Zeitpunkt zum Kauf eines Handys ist günstig. Die Preise für Touch-Handys und QWERTZ-Tastatur-Handys sind gefallen. Wer ein Mobiltelefon mit Slider, also mit ausziehbarer Tastatur bevorzugt, sieht sich dagegen mit steigenden Preise konfrontiert.

Wer bisher ein Mobiltelefon mit physischen Tasten nutzt, aber auf ein modernes Smartphone mit Touchscreen umsteigen möchte, sollte zuvor auf jeden Fall testen, ob ihm die Steuerung über ein berührungsempfindliches Display zusagt. Im Bereich der Smartphones stellen Touch-Handys inzwischen zwar die Mehrheit der neuen Modelle, aber das heißt nicht, dass jeder mit dieser Eingabemethode glücklich wird.

Besonders zum Schreiben von E-Mails und SMS, sofern man viele Nachrichten verschickt, sind Mobiltelefone mit echten Tasten Touchscreen-Telefonen meiner Ansicht nach deutlich überlegen. Die Qualität der Displays variiert hinsichtlich der Eingabegenauigkeit von Modell zu Modell erheblich. Daher rate ich eindringlich dazu, Touchscreen bzw. Tastatur selbst auszuprobieren.

Über die Entwicklung der Handy-Preise in letzter Zeit berichtet billiger.de:

>>Der Markt für Mobiletelefone boomt ungebremst, neue Modelle mit immer neuen Funktionen zaubern Handy-Fans ein Lächeln ins Gesicht. Gerade Geräte mit vielen technischen Raffinessen eignen sich prima als Geschenk zum bevorstehenden Vatertag, schließlich freuen die Papas sich immer über nützliches und schickes Elektronikspielzeug! Online-Preisvergleich billiger.de, Spezialist in punkto günstig Shoppen, analysierte den Preisverlauf für Handys deshalb ganz genau. Die gute Nachricht für großzügige Schenker : Die Preise sind in allen Kategorien rückläufig. Lediglich Handy-Modelle mit Slider-Mechanismus wurden im Erhebungszeitraum von Februar bis April teurer.

Slider-Handys kosteten im Februar auf dem Preisvergleich durchschnittlich rund 127 Euro. Im März hielt sich der Preis konstant auf diesem Niveau, im April jedoch kam es zu einer Anhebung des Durchschnittspreises um rund 3 Prozent auf 131 Euro. Im Vergleich zu Handys anderer Bauart war dies die einzige Kategorie, bei der es zu einer Zunahme des durchschnittlichen Preises kam.

Die deutlichste Preisreduktion erfuhren aufklappbare Handys, bei denen die Tastatur durch die Klappe geschützt wird. Der Durchschnittspreis für Klapphandys war im Februar noch knapp 131 Euro, fiel im März dann aber um über 8 Prozent auf 120 Euro. Weitere Preissenkungen kamen danach zwar nicht mehr hinzu – der Preis blieb im April erhalten – allerdings ist auch kein weiter fallender Trend erkennbar.

Der durchschnittliche Preis für ein Handy mit Touchdisplay fiel im Erhebungszeitraum kontinuierlich um insgesamt knapp über 3 Prozent. Im Februar kostete ein Touch-Handy noch rund 247 Euro. Der Preis im März lag dann schon rund 1 Prozent darunter bei 244 Euro. Nach einem erneuten Preisabfall um glatte 2 Prozent etablierte sich der Durchschnittspreis dann bei 239 Euro. Laut Klickzahlen sind Touch-Handys übrigens die beliebteste Variante: In den Monaten Februar bis April lag das Interesse der billiger.de-Nutzer an den Modellen dieser Kategorie durchschnittlich weit mehr als doppelt so hoch wie bei den drei anderen Kategorien zusammengenommen!

Wer sich mit Touch-Handys schwer tut, wählt gerne die Alternative mit Full Tastatur, die eine vollwertige QWERTZ-Tastatur zum Tippen mitbringt. Preislich lagen diese Geräte im Januar bei rund 237 Euro. Durch eine gut 4-prozentige Preisreduktion fiel der Durchschnittspreis im März auf rund 227 Euro ab. Im April stieg der durchschnittliche Preis dann zwar geringfügig um rund ein halbes Prozent auf 228 Euro, hielt sich aber weiterhin unter 230 Euro.

Datenerhebung:

Tagesaktuell werden in der billiger.de-Datenbank Durchschnitts- und Bestpreis jedes Produktes berechnet und gespeichert. In einer Grafik wird auf den Produktseiten die Preisentwicklung der vergangenen Wochen und Monate dargestellt. Die Statistik, die auf Wunsch die Entwicklung der vergangenen zwölf Monate, drei Monate oder vier Wochen liefert, ist für jeden Interessenten eines Produktes einsehbar. Die Daten werden für die verschiedenen Kategorien und Hersteller aggregiert und bieten einen guten Überblick über den Durchschnittspreis aller Produkte eines Herstellers in einer Kategorie. Mit diesem Datenmaterial lassen sich dann unterschiedliche Entwicklungen beobachten und Analysen anfertigen. Bei der Sortierung nach Kategorien erkennt man etwa saisonal bedingte Auswirkungen, ebenso die Reaktion von Produktpreisen auf Branchen-Events. Sortiert man nach Herstellern, so lassen sich wiederum firmeneigene Strategien vorhersagen, etwa die Preisentwicklung vor und nach der Einführung neuer Produktversionen.<<

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