Der Markt für digitale Kameras ist sehr unübersichtlich, denn die Auswahl ist riesig. Insofern ist es sinnvoll, bei einem Test ein bestimmtes Segment zu untersuchen. Das Sonderheft “c’t Digitale Fotografie” hat Kompaktkameras gestestet, die Videos in HD-Qualität aufzeichnen können.
Videoaufnahmen mit dem Fotoapparat sind längst keine Notlösung mehr. Die Qualität kann sich sehen lassen. Ob man HD-Auflösung oder sogar Full-HD-Auflösung benötigt, steht dabei auf einem anderen Blatt. Allerdings sind immer mehr Endgeräte, mit denen man sich Videos ansehen kann, auf die Wiedergabe von HD-Material ausgelegt. Auf dem kleinen Display eines Smartphones mag das nicht so wichtig sein, aber auf dem großen Flachbildfernseher im Wohnzimmer ist HD-Auflösung schon sinnvoll.
Über den Test der HD-Video-fähigen Kompaktkameras heißt es in der Presseinformation:
>>Zu aktuellen Kompaktkameras zählen robuste Outdoor-Geräte, besonders kleine Exemplare und auch solche für ambitionierte Amateure. Wer die Kamera direkt am Flachbildfernseher anschließen will, sollte auf einen HDMI-Anschluss achten, rät die Zeitschrift “c’t Digitale Fotografie” in der Ausgabe 3/11, die am Montag in den Handel kommt.
Alle Kompaktkameras im Testfeld kosten ab 200 Euro aufwärts und sind HD-Video-fähig. Bis auf zwei bringen alle Geräte einen HDMI-Anschluss mit, der für verlustfreie und schnelle Datenübertragung auch von hochauflösendem Filmmaterial sorgt.
Sechs der Kompaktkameras beherrschen sogar Full-HD- Filmaufnahmen. Die anderen beschränken sich auf die geringere HD-Auflösung 720p. Mit Ausnahme der Sony-Geräte liefern alle Test-Kameras zufriedenstellende Videoergebnisse. Lediglich das zoomstarke Nikon-Gerät litt unter einer viel zu schwachen elektronischen Bildstabilisierung, und die Fujifilm X100 verzerrt gelegentlich bei Kameraschwenks, der sogenannte Rolling-Shutter-Effekt.
Für den Outdoor-Einsatz stechen Fujifilms FinePix X30 und die Panasonic Lumix DMC-FT3 hervor: Sie sollen einen Fall aus einer Höhe von 1,5 bis 2 Metern ohne Schaden überleben, bei minus 10 Grad noch funktionieren und bis zu zwölf Meter Wassertiefe aushalten.
Wer im Urlaub seine klobige Spiegelreflexausrüstung zu Hause lassen, seine ambitionierten Ansprüche aber nicht aufgeben will, findet in der Olympus XZ-1 eine mobile und leichte Alternative. Sie besticht durch ein besonders lichtstarkes Objektiv, das auch bei weniger hellen Motiven problemlos ohne Blitz auskommt und äußerst rauschfreie Bilder produziert. Außerdem kann der Anwender mit großen Blendenöffnungen sehr differenziert die Schärfentiefe steuern.
In der aktuellen Ausgabe c’t Digitale Fotografie finden sich auch Workshops zu Schwarzweiß-Fotografie, Selbstbauzubehör und für perfekt scharfe Bilder. Tests von Foto-Apps für unterwegs und viele weitere Themen runden das Heft ab.<





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[...] im Alltag fotografieren möchte, erzielt mit den Kameras von Mobiltelefonen längst so gute Ergebnisse, dass der [...]
[...] wundere mich, wie viele Menschen sich von ihren digital aufgenommenen Fotos Abzüge auf Papier bestellen. Was will man heute noch mit Bildern auf [...]