Soll man sich überhaupt noch einen MP3-Player kaufen? Lohnt sich der Kauf eines separaten Geräts, wenn man mit anderen mobilen Endgeräten wie Mobiltelefonen und Media-Tablets ebenfalls MP3-Dateien abspielen kann?
Besonders Smartphones stellen eine interessante Alternative zu MP3-Playern dar, denn sie ermöglichen nicht nur das Speichern und Abspielen von Musik direkt am Gerät. Musikspeicher in der Cloud und Streaming-Dienste, die auf Smartphones ausgerichtet sind, können über viele dieser Telefone zusätzlich zum integrierten MP3-Player genutzt werden. Das macht sie besonders vielseitig.
Aus meiner Sicht spricht derzeit allerdings besonders ein Problem der modernen Mobiltelefone für den Kauf eines extra MP3-Players: die Akkuleistung. Premium-Smartphones sind zwar unglaublich vielseitig, doch mit einer Akkuladung kommt man kaum durch einen Tag, sofern man von den vielfältigen Möglichkeiten zumindest in geringem Umfang tatsächlich Gebrauch macht. Zudem sind MP3-Player inzwischen ziemlich billig. Da lohnt es sich gar nicht, darauf zu verzichten.
Welche Gründe Musikfans auch immer dafür haben: Player für Musik (oft außerdem Filme!) werden weiterhin gekauft. Welche derzeit besonders gefragt sind, haben die Preisvergleichsexperten von billiger.de untersucht. In einer Presseinformation stand neulich:
>>Sie sind klein und praktisch und für den mobilen Musikgenuss unverzichtbar: MP3-Player. Deren Entwicklung schreitet schnell voran und Apple scheint das Maß aller Dinge auf dem mobilen Musikmarkt zu sein. Ob das wirklich so ist und wie sich Nachfrage und Durchschnittspreis in den letzten drei Monaten auf dem Preisvergleich billiger.de entwickelt haben, zeigen die billiger.de-News.
MP3-Player mit einer Speicherkapazität von 2 GB sind noch häufig auf dem Markt zu finden und sie zählen mit einem Durchnittspreis von 40 Euro zu den günstigeren Modellen auf dem Preisvergleichsportal. Während sich der Preis im März und April bei diesen 40 Euro hielt, verzeichnete billiger.de im Mai eine leichte Reduzierung des Durchschnittpreises von 1 Euro. Im Vergleich mit anderen MP3-Playern, die mehr Speicher zur Verfügung haben, ist die Nachfrage nach den „kleinen“ Geräten eher gering. Allerdings hat sich das Interesse an den 2 GB-Modellen in den letzten Monaten um 23 Prozent erhöht. Die Nachfrage zeigt demnach eine steigende Tendenz, während der Preis tendenziell eher sinkt.
Das meiste Interesse zollen die Nutzer von billiger.de den MP3-Playern mit einer Speicherkapazität von 32 GB. Im Vergleich mit den anderen Speichergrößen gibt es hier allerdings sehr viel weniger Modelle. Die hohe Nachfrage verdankt diese Kategorie den Geräten von Apple, die von den Nutzern fast ausschließlich angesehen werden. Weder Samsung, noch Sony können hier mithalten. Insgesamt ging die Nachfrage von März bis April um 36 Prozent zurück und legte dann im Mai wieder um 28 Prozent zu. Der Preis ist im Durchschnitt von März bis Mai um 1 Prozent gesunken: er fiel von März bis April von 284 Euro auf 282 Euro und blieb dann im Mai auf diesem Level.
Ebenfalls ein hohes Interesse verzeichnet der Preisvergleich an den MP3-Playern mit einer Speicherkapazität von 8 GB. Die Nachfrage liegt hier nur knapp unter der der 32 GB-Modelle. Und auch hier schiebt sich das Unternehmen aus Cupertino unangefochten an die Spitze. Insgesamt hat sich die Nachfrage von März bis Mai um 5 Prozent erhöht, wobei zuletzt – von April bis Mai – eine sinkende Tendenz abzulesen ist. Diese Tendenz zeichnet sich auch bei den Geräten von Apple ab. Einen Aufschwung erlebten derweil zum Beispiel die Modelle der Marken Sony mit 17 Prozent und Philips mit 7 Prozent. Der Durchschnittspreis hat sich unterdessen auf dem Preisvergleich erhöht. Er lag im März bei 94 Euro und stieg im April um 2 Prozent auf 96 Euro an.
In der Liste der beliebtesten MP3-Player im Mai tauchten bei billiger.de größtenteils Geräte von Apple auf. Der iPod nano mit 8 GB in der Farbe Silber stand an erster Stelle. Mithalten konnte der rote GoGear Vibe mit 4 GB von Philips auf Platz zwei. Ebenfalls unter den Top Ten war der NWZ-E453 mit 4 GB Speicher von Sony. Die restlichen Plätze waren für Apple-Produkte reserviert.<<




