Alternativen zum iPad 2 im Test der c’t

Apple wird die Marktführerschaft im Markt für Tablet-Computer wohl noch eine Weile behalten. Das liegt nicht nur an den vielen Fans des Konzerns, sondern auch am Vorsprung von Apple. Tablet-Computer wurden lange Zeit von den Hardwareherstellern vernachlässigt. Entsprechend kalt erwischt wurde die Konkurrenz.

Wer glaubte zum Jahreswechsel 2009/2010 schon an einen Erfolg dieser Geräteklasse? Apple war so mutig, das Experiment zu wagen. Selbst heute fällt die Antwort auf die Frage, ob man Media-Tablets wirklich braucht, noch schwer. Eine sichere Sache war die Präsentation des ersten iPads im Januar 2010 ganz und gar nicht. Das Wagnis einzugehen, dafür gebührt Apple Respekt.

Echte Alternativen zur ersten iPad-Generation gab es nur wenige. Gegen das iPad 2 treten inzwischen schon recht viele interessante Geräte an. Leicht haben es die anderen Hersteller aber nicht, wie ein Test der Zeitschrift c’t zeigt. Zu den Ergebnissen heißt es in einer Pressemitteilung zur aktuellen Ausgabe:

>>Auch die neue Generation von Tablets unterschiedlicher Hersteller reicht in Sachen Ausdauer, Geschwindigkeit oder Software-Auswahl nicht an Apples iPad 2 heran. Doch viele Konkurrenz- Geräte überzeugen mit speziellen Funktionen, und als Surfbretter taugen sie allesamt, schreibt das Computermagazin c’t in der aktuellen Ausgabe 17/11.

“Die Kinderkrankheiten haben die iPad-Konkurrenten inzwischen abgelegt”, resümiert c’t-Redakteur Christian Wölbert und empfiehlt einen genaueren Blick auf die neuen Tablets. “Beim Kauf sollte man unbedingt auf das Betriebssystem, die angeschlossene Plattform sowie den Support achten. Nicht alle Hersteller etwa bringen Updates auf bereits verkaufte Geräte.”

Vier ernst zu nehmende Betriebssysteme buhlen um die Gunst des Kunden. Den eigentlichen Unterschied machen dabei die Apps Das Angebot für die iPad-Konkurrenz ist noch recht klein. Lediglich für Android-Tablets existiert eine erkleckliche Anzahl an Anwendungen, die aber nicht alle für Tablet-Geräte optimiert sind, weil sie für das kleinere Display von Smartphones programmiert wurden.

Doch die Auswahl an passenden Apps und Medieninhalten für Android-Tablets wächst rasant. Genau daran scheitert das HP-Gerät mit dem Betriebssystem WebOS. Dafür hat es eine Vielzahl an direkten Zugängen zu Webdiensten. Bei Android-Tablets hingegen überzeugt der bequeme Zugang zu den Webdiensten von Google. Wer bereits ein Blackberry- Smartphone besitzt, wird sich beim Playbook von RIM über das gute Zusammenspiel mit seinem Blackberry freuen – ansonsten eignet es sich als solide Surf- Station ohne große App-Auswahl.

Auch die Hardware spielt bei der Auswahl des passenden Tablets eine große Rolle: So sollte man auf das Gewicht, den Akku und das Display achten, das in einigen Fällen auf sonnigen Balkonen schon nicht mehr zu gebrauchen ist. Das iPad macht hier wegen der spiegelnden Oberfläche ebenfalls keine gute Figur. Außerdem fehlen ihm USB-Anschlüsse und eine brauchbare Dateiverwaltung. Wer zur Konkurrenz greift, hat übrigens Zugang zu Flash- Videos, die auf einem iPad nicht laufen.<<

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  1. Internet für iPad und andere Tablets - Tarife gut vergleichen | billigberaten.biz - Sonntag, 26. Februar 2012

    [...] viel Traffic erzeugen, fällt ansonsten nur recht wenig Traffic an. Internet für iPad und andere Tablets kann daher für die meisten User ein billiges Vergnügen [...]

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